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Landkreis Vorpommern-Greifswald

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Veranstaltungen zum Frauentag

Anlässlich des internationalen Frauentages gibt es in Greifswald wieder ein vielfältiges Programm, welches durch städtische Einrichtungen, Universität und Universitätsmedizin sowie Vereine und Initiativen organisiert werden. Zu dem umfangreichen Angebot gehören Filme, Partys, Ausstellungen, Theaterstücke, Frauen-Sport, Workshops, Diskussionsrunden u.v.m. Die Stadt veröffentlicht eine Übersicht aller bekannten Angebote als Pressemeldung. Eine Übersicht ist außerdem hier zu finden: Gleichstellung

04.03.2026 | 15 Uhr | NHV WGG | Film "Ein Tag ohne Frauen"

Filmnachmittag

Ort: WGG Nachbarschaftshilfe e. V., Makarenkostraße 18, 17491 Greifswald

Eine Veranstaltung von STRAZEkultur, Nachbarschaftshilfe WGG e.V. und der Schwalbe - Schönwalder Begegnungszentrum mit Förderung durch die Partnerschaft für Demokratie Greifswald.

06.03.2026 | 18 Uhr | STRAZE Saal | Ausstellungseröffnung "Ey! Ey!"

Die Plakatausstellung befasst sich mit Frauenrechten im weitesten Sinne – von lokalen Problemen und Themen über die Schwierigkeiten und den Alltag der FLINTA*-Gemeinschaft bis hin zur globalen Situation von Frauen.

Die Ausstellung ist ein Blick auf die moderne Welt mit den Augen von Künstler/-innen aus der Region Pommern. Ein Kommentar und eine Einladung zum Nachdenken und vor allem zur Diskussion. Wie ist die aktuelle Situation von Frauen? Sollte man sie überhaupt verallgemeinern? Haben wir in den letzten Jahren positive Veränderungen gesehen? Und ist das Wesen des Feminismus im 21. Jahrhundert immer noch die allgegenwärtige und intuitive Schwesternschaft?

Titel: „Ey! Ey!“ - Ausstellungseröffnung mit Gespräch, u.a. mit der Kuratorin Julia Zmuda

Ort: Straze Saal

Die Ausstellung kann am Sonntag, 8. März sowie ab 9. März immer montags von 14-18 Uhr besichtigt werden. Weitere Termine nach Vereinbarung.

Plakatausstellung von Künstler/-innen der Kunstakademie Stettin. Eine Veranstaltung von STRAZEkultur.

08.03.2026 | 19 Uhr | Hörsaal Wollweberstr. | Frauenbild(er)

Hiddensee an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert: Der Treffpunkt der künstlerischen Avantgarde - und der Ort, an dem drei Frauen sich den tosenden Wellen der männerdominierten Kunst und Weltpolitik und dem Schicksal entgegenstellen und den Hiddensoer Künstlerinnenbund gründen. Werden sie bestehen oder untergehen?

Teil 5 des „Theater im Hörsaal“ vom StuThe taucht durch Flut und Gischt und zeigt, wie es den drei außergewöhnlichen Frauen Elisabeth Büchsel, Henni Lehmann und Clara Arnheim ergangen sein könnte.

Aufgrund des Handlungsrahmens, der beide Weltkriege umfasst, und der dramatischen Schicksale der drei Frauen gibt es eine Triggerwarnung hinsichtlich der Themen Antisemitismus und Suizid. Beides wird auf der Bühne nur angedeutet aber doch deutlich thematisiert.

Bei der Premierenfeier am 8. März wird es gegen Spende alkoholfreien Punsch und Kuchen geben. Auch ein Begleitbooklet zum Stück gibt es gegen Spende bei allen Aufführungen.

Premiere: Sonntag, 8. März 2026 um 19 Uhr, Hörsaal Wollweberstraße 1

Weitere Auftritte: 14. März und 12. April 2026

Tickets (12 Euro/ermäßigt 8 Euro) gibt es unter www.pretix.eu/stuthe

09.03.2026 | 20 Uhr | | STRAZE Saal | Film "Stolz und Eigensinn"

Deutschland unmittelbar nach der Wende. Die zweite große Entlassungswelle hat den Osten erreicht. Frauen aus den ehemaligen Industrie-Großbetrieben der DDR erzählen mit heute überraschender Selbstverständlichkeit über sich und die persönlich erlangte Unabhängigkeit durch ihre Arbeit. Selbstbewusst und emanzipiert teilen sie ihr Erstaunen darüber, dass plötzlich nur noch Männer ihre Arbeiten machen sollen. Sie erzählen auch von den einstigen Utopien, die es heute nicht mehr gibt. Zudem sehen wir Aufnahmen aus ihrem Arbeitsalltag in längst verschwundenen Industriegebäuden und Braunkohle-Zechen. Auf alten U-matic-Bändern aus den Beständen des ehemaligen Leipziger Piratensenders KANAL X sind die Interviews erhalten.

Über 30 Jahre später hat Gerd Kroske („SPK Komplex“, „Striche ziehen“) diesen filmischen Schatz aus dem Archiv geborgen und die Arbeiter/-innen von damals wiedergefunden. Einer Versuchsanordnung gleich, wird das alte Material im Split-Screen von den Frauen neu kommentiert und hinterfragt. „Stolz und Eigensinn“ ist eine mediale Einkreisung, die eine Lücke schließt und Frauen porträtiert, die sich ihren Stolz und Eigensinn bis heute bewahrt haben. Was wurde einst gewonnen? Was ist verloren? Was ist geschehen?

Ein Film von Gerd Kroske, Deutschland 2025, 113 Minuten

Eintritt: 5 Euro

Eine Veranstaltung vom Filmclub Casablanca.

12.-13.03.2026 | Krupp-Kolleg | I’ve Got the Power? Neue Perspektiven auf Geschlecht und Macht in der DDR

Interdisziplinärer Workshop unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Jessica Bock (Berlin) und Dr. Stefanie Eisenhuth (Potsdam)

Der Workshop fragt nach dem Verhältnis von Geschlecht und Macht im staatssozialistischen Kontext: Wie wurden – trotz formaler Gleichstellung – geschlechtsspezifische Hierarchien legitimiert und stabilisiert? Welche theoretischen Ansätze helfen, Macht jenseits offizieller Positionen zu fassen? Im Austausch über aktuelle Forschungsprojekte diskutieren die Teilnehmenden, wie normative Ordnungen, soziale Differenzen und individuelle Handlungsspielräume zusammenwirken – und welche neuen Perspektiven sich daraus für eine Geschlechtergeschichte der DDR eröffnen.

Weitere Informationen finden Sie hier: I’ve Got the Power? Neue Perspektiven auf Geschlecht und Macht in der DDR - Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

12.03.2026 | 18 Uhr | Krupp-Kolleg | Abendgespräch "Alles schon erforscht? Frauen im Staats- und Postsozialismus"

Gesprächsabend

Welche Lücken bestehen in der Forschung zu Frauen im Staats- und Postsozialismus – und warum? Der Roundtable möchte Wissenschaftler/-innen und Gäste ins Gespräch bringen: über blinde Flecken in der Geschlechtergeschichte, über alte Deutungsmuster und neue Fragen. Im Mittelpunkt stehen methodische Herausforderungen ebenso wie die politischen Implikationen historischer Narrative über Frauen im Sozialismus und danach.

ReferentinnenDr. Jessica Bock (Digitales Deutsches Frauenarchiv), Dr. Steffi Brüning (Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Untersuchungshaft der Staatssicherheit Rostock), Dr. Stefanie Eisenhuth (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam), Dr. Teresa Tammer (stellv. Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)

weitere Informationen finden Sie hier: Alles schon erforscht? Frauen im Staats- und Postsozialismus - Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald