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Gleichstellungsbeauftragte

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Die Gleichstellungsbeauftragte

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Gleichstellung ist ein "Dauerauftrag", der immer wieder aktuellen Anforderungen angepasst werden muss. Gleichstellung bedeutet mehr als nur die bloße Angleichung von Prozentzahlen. Vielmehr umfasst sie alle notwendigen Maßnahmen, um die in Art. 3 des Grundgesetztes festgelegte Gleichberechtigung durchzusetzen. Und dieser wertvollen Aufgabe widme ich mich sehr gerne.

Als Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Vorpommern-Greifswald bin ich die zentrale Ansprechpartnerin für Sie als Bürgerinnen und Bürger, wenn es um die konkrete Umsetzung dieses verfassungsmäßigen Rechtes geht.

Wenn Sie Fragen zum Thema Gleichberechtigung haben, zum Beispiel:

    • sich am Arbeitsplatz, im öffentlichen Leben oder in Ihrer Lebenssituation benachteiligt fühlen
    • Hilfestellung und Unterstützung benötigen
    • Informationen über Veranstaltungen, Fort- und Weiterbildung – speziell für Frauen – suchen
    • Kontakte zu Frauengruppen, -organisationen und Netzwerken wünschen
    • Anregungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen haben

Bei Fragen zum Thema Gleichberechtigung können Sie mich gerne per Telefon oder E-Mail kontaktieren. Alle Gespräche werden vertraulich behandelt. Die Weitergabe von persönlichen Daten und Informationen erfolgt nur mit Ihrem Einverständnis.

Ihre Susanne Sacher

Aktuelles

"Kein Platz für Sexismus und sexuelle Belästigung in unserer Gesellschaft"

Erst-Unterzeichnung einer Gemeinsamen Erklärung mit Unternehmen, Gewerkschaften und Organisationen - "Kein Platz für Sexismus und sexuelle Belästigung in unserer Gesellschaft" informieren (Pressemitteilung vom 26.10.2021 des Bundesfamilienministeriums).

Sexismus und sexuelle Belästigung begegnen vielen Menschen im Alltag in ganz unterschiedlicher Weise. Sexismus zeigt sich etwa in Form von Herabwürdigungen, Grenzverletzungen und Machtmissbrauch aufgrund des Geschlechts.
Sexismus kann zu ungleicher Chancenverteilung und zu sexueller Belästigung bis hin zu Gewalt führen. Es ist deshalb eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Sexismus und sexualisierte Gewalt in all ihren Erscheinungsformen zu verhindern und zu beenden.
Am heutigen Tag haben Bundesfrauenministerin Christine Lambrecht, Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetages, Christina Ramb, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände,
Carola Unser, Intendantin des Landestheaters Marburg, Claudia Hartwich, Mitglied der deutschen Geschäftsleitung von Microsoft und Schauspielerin Ursula Karven die Erklärung "Gemeinsam gegen Sexismus und sexuelle Belästigung" erst-unterzeichnet.
Alle Unterzeichnerinnen und Unterzeichner engagieren sich aktiv dafür, dass Frauen und Männer die gleichen beruflichen Chancen haben und den gleichen Respekt erhalten. Sie wollen dafür sorgen, dass längst überkommene Rollenbilder und
Diskriminierungen ein Ende haben. Frau Bundesfrauenministerin Christine Lambrecht ruft weitere Unternehmen, Verbände und Organisationen auf, sich der Erklärung anzuschließen.
Konkret haben sich die Beteiligten darauf verständigt, gemeinsam u.a. daran zu arbeiten:

    • Prävention und Sensibilisierung sollen an erster Stelle stehen. Dafür sollen die Verbreitung von Informationen über Sexismus, sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt, individuelle Handlungsmöglichkeiten und Beratungsangebote verbessert werden.
    • Das Einschreiten gegen sexistisches Verhalten und sexuelle Belästigung soll als Selbstverständlichkeit und Führungsaufgabe verstanden werden. Verantwortliche sollen sensibilisiert und in Initiativen einbezogen werden.
    • Klare Leitlinien zum Umgang mit Sexismus und sexueller Belästigung sollen angewendet werden. Dies können zum Beispiel Betriebsvereinbarungen und Dienstanweisungen sein.
    • Über das Verbot der Benachteiligung wegen des Geschlechts und sexueller Belästigung soll informiert und Beschwerdestellen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) eingerichtet werden.

Die Erklärung ist das Ergebnis der Dialogforen gegen Sexismus, die das Bundesfrauenministerium zusammen mit der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin (EAF Berlin) durchgeführt hat. Verbände, Unternehmen,
zivilgesellschaftliche Organisationen und kommunale Vertreterinnen und Vertreter haben wirksame Maßnahmen gegen Sexismus am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum und in Kultur und Medien in der Handreichung "Gemeinsam gegen Sexismus" zusammengetragen.
Die Gemeinsame Erklärung wird auch von vielen Partnern der Initiative Stärker als Gewalt unterstützt.
Das bundesweite "Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen" berät gewaltbetroffene Frauen, Personen aus deren Umfeld und Fachkräfte unter 08000 116016 rund um die Uhr kostenfrei, 365 Tage im Jahr, anonym, barrierefrei in 17 Fremdsprachen, telefonisch oder online zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen einschließlich sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.
Weitere Initiativen und Projekte des Bundesfrauenministeriums gegen Sexismus, sexuelle Belästigung und Rollenstereotype:

    • Das Projekt "Make it Work! Für einen Arbeitsplatz ohne sexuelle Diskriminierung, Belästigung und Gewalt" des Bundesverbands Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe bündelt unter anderem Expertise und zeigt gute Beispiele auf.
    • Die "Bundesinitiative Klischeefrei - Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl" setzt sich für eine klischeefreie Berufs- und Studienwahl ein - frei von einengenden Rollenstereotypen.
    • Die Kampagne "Schule gegen Sexismus" von Pinkstinks Germany informiert niedrigschwellig und beantwortet Fragen zu den Themen Sexismus und Geschlechterstereotype.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes berät Betroffene sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu den Rechten von Beschäftigten und zu sonstigen Maßnahmen zum Schutz vor Diskriminierung und sexueller Belästigung. Details unter: https://www.antidiskriminierungsstelle.de/



Frau Bundesministerin Giffey hat am 5. Februar 2021 den Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung vorgestellt. Er klärt über die Strafbarkeit von weiblicher Genitalverstümmelung nach deutschem Recht auf und macht deutlich, dass Eltern bis zu 15 Jahren Haft droht, wenn sie ihre Töchter nicht vor weiblicher Genitalverstümmelung schützen, auch wenn diese im Ausland erfolgt, und informiert darüber, dass in diesen Fällen auch der Verlust des Aufenthaltstitels droht.

Bei Reisen in die Herkunftsländer soll er Schutz vor gesellschaftlichem und familiären Druck zur Durchführung von weiblicher Genitalverstümmelung bieten. Durch die Unterschriften von 5 deutschen Bundesministerinnen und -ministern setzt er ein starkes Zeichen.

Der Schutzbrief hat auch präventive Funktion und kann für die Aufklärungsarbeit in Deutschland genutzt werden. Neben Aufklärung über die Strafbarkeit enthält er auch Informationen über die gesundheitlichen Folgen.

Weiterhin gibt er Auskunft darüber, wo Betroffene Hilfe und Unterstützung erhalten können. Auch das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ist als Anlaufstelle auf dem Schutzbrief mit aufgeführt.

Der FGM Schutzbrief kann über den Kurzlink https://www.bmfsfj.de/fgm-schutzbrief abgerufen werden.


Grundlegendes

In der Landesverfassung Mecklenburg-Vorpommerns ist die Gleichstellung von Männern und Frauen als Staatsziel verankert:

"Die Förderung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern ist Aufgabe des Landes, der Gemeinden und Kreise sowie der anderen Träger der öffentlichen Verwaltung" (Art. 13 Verfassung Mecklenburg-Vorpommern).

Gemäß § 118 Abs. 1 Kommunalverfassung Mecklenburg-Vorpommern (KV M-V) bestellen Landkreise hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte. Sie erfüllen im Rahmen der Allzuständigkeit Aufgaben, die der Verwirklichung des Grundrechts der Gleichberechtigung von Frauen und Männern dienen. Sie haben Benachteiligungen von Frauen im öffentlichen Leben, die in Einzelfällen auch Männern entstehen, aufzudecken und wirken auf deren Abbau hin.

Sie nehmen Querschnittsaufgaben wahr, die fachübergreifend alle Bereiche der Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung berühren können. Verwaltungsintern wirken die Kommunalen Gleichstellungsbeauftragten darauf hin, dass die gleichstellungspolitischen Interessen der weiblichen Beschäftigten der Behörde, in Bereichen in denen sie unterrepräsentiert sind, gewahrt werden.

Aufgaben und Ziele der Gleichstellungsbeauftragten für Frauen und Männer

Die Gleichstellungsbeauftragte unterstützt und berät bei der Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Ziel ist es, vorhandene Defizite bei der Gleichstellung von Frauen und Männern aufzuzeigen, fördernde Maßnahmen zu unterstützen, Empfehlungen und Initiativen zur Beseitigung vorhandener Benachteiligungen zu erarbeiten. Jede Bürgerin und jeder Bürger des Landkreises Vorpommern-Greifswald kann sich an die Gleichstellungsbeauftragte wenden. Ziel der Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten ist die Verwirklichung des Grundrechtes der Gleichberechtigung sowie die Chancengleichheit von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen. Zu den Aufgaben gehören:

      • Förderung des Bewusstseins für Gleichstellung von Frauen und Männern in der Öffentlichkeit und Fachöffentlichkeit
      • Abbau bestehender und Vermeidung künftiger Benachteiligung
      • Sicherung von Chancengleichheit für Frauen und Männer bei kommunalen Entscheidungen zu Fragen der Arbeitswelt, Gesundheit, Erziehung, Familie, Bildung, Kultur, Umweltschutz / Klima und so weiter und des gesamten sozialen Umfeldes durch
      • Einflussnahme in relevanten Gremien
      • Zusammenarbeit mit Verbänden, Vereinen und Organisationen, Förderung Netzwerkarbeit
      • Unterstützung von Existenzgründerinnen / Unternehmerinnen durch Information und Vernetzung
      • Beratung von Rat suchenden Frauen und Männern im Einzelfall
      • Unterstützung der Tätigkeit von Einrichtungen und Initiativen für Frauen und Mädchen sowie für Jungen- und Männerprojekte im Landkreis Vorpommern-Greifswald
      • Unterstützung der geschlechtersensiblen Arbeit mit Mädchen und Jungen
      • Unterstützung von Frauen und Männern in besonderen Lebenslagen und -situationen (zum Beispiel für Alleinerziehende, bei häuslicher Gewalt)
      • Begleitung der Umsetzung des Gender Mainstreaming-Ansatzes in der Verwaltung

Rechtliche Verankerung

Gleichstellung ist ein gemeinschaftlicher Auftrag an Politik und Verwaltung.

Grundgesetz Artikel 3 

    1. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    2. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    3. Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Kommunalverfassung Mecklenburg-Vorpommern § 118 

    1. Die Förderung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern ist auch eine Aufgabe der Landkreise. Dafür bestellen die Landkreise hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte, die sie für diese Arbeit in Vollzeit beschäftigen. Die zur Bewältigung ihrer Arbeit erforderliche personelle Unterstützung für die Sachbearbeitung ist von den Landkreisen sicherzustellen und die personelle Vertretung für die Gleichstellungsbeauftragte ist zu regeln. Die Gleichstellungsbeauftragte ist mit den zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen räumlichen und sächlichen Mitteln auszustatten.
    2. Die Bestellung erfolgt, soweit nicht durch die Hauptsatzung eine Übertragung auf den Kreisausschuss stattgefunden hat, durch den Kreistag. Die Aufhebung der Bestellung bedarf eines Beschlusses mit der Mehrheit von zwei Dritteln aller Kreistagsmitglieder.
    3. Die Gleichstellungsbeauftragte ist Teil der Kreisverwaltung. Sie kann an den Sitzungen des Kreistages und der Ausschüsse teilnehmen. Ihr ist in Angelegenheiten ihres Aufgabenbereiches auf Wunsch das Wort zu erteilen.
    4. Der Gleichstellungsbeauftragten soll Gelegenheit gegeben werden, in grundlegenden Angelegenheiten ihres Aufgabenbereiches so rechtzeitig Stellung zu nehmen, dass ihre Stellungnahme bei der abschließenden Entscheidung berücksichtigt werden kann. Auf Verlangen der Gleichstellungsbeauftragten hat der Landrat gemäß § 107 Absatz 1 Satz 2 zu beantragen, Angelegenheiten nach Absatz 1 auf die Tagesordnung zu setzen, soweit nicht andere wichtige Belange entgegenstehen.
    5. Die Gleichstellungsbeauftragte ist bei der Ausübung ihrer Teilnahme- und Rederechte nach Absatz 3 sowie bei der Erstellung ihrer Stellungnahmen nach Absatz 4 weisungsfrei.
    6. Das Nähere regelt die Hauptsatzung.

Welche Hilfen gibt es jetzt für Alleinerziehende?

Entschädigungen bei Kita- und Schulschließungen

Die Corona-Pandemie stellt berufstätige Eltern weiterhin vor Herausforderungen. Schulen und Kitas bleiben immer wieder mal geschlossen. Beschäftigten bleibt oftmals keine andere Möglichkeit, als ihre Kinder selbst zu Hause zu betreuen. Sie fragen sich: Was passiert mit dem Auslaufen der pandemischen Lage am 25.11.2021? Dürfen sie und wie lange der Arbeit zur Betreuung fernbleiben? Was ist mit der Entgeltfortzahlung? Und was gilt, wenn das Kind selbst erkrankt?
Durch das "Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" war die Entschädigungsregelung für Eltern nach § 56 Absatz 1a IfSG angepasst worden. Damals wurde klargestellt, dass bei einem unter Quarantäne gestellten Kind ebenfalls eine Entschädigungszahlung möglich ist. Diese Änderungen sind am 19. November 2020 in Kraft getreten. Ende März 2021 hatte der Bundesrat einem Bundestagsbeschluss zugestimmt, der die Fortgeltung zahlreicher Regelungen vom Bestehen einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite abhängig machte. Damit wurde der Entschädigungsanspruch zunächst entfristet und musste nun nicht mehr alle drei Monate verlängert werden. Voraussetzung für den Entschädigungsanspruch war nun jedoch die Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite.
Mit Auslaufen der epidemischen Lage zum 25. November 2021 wäre die Regelung außer Kraft getreten. Die Weitergeltung des Entschädigungsanspruchs bis zum 19. März 2022 wurde vom Gesetzgeber mit dem "Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite" im November 2021 beschlossen.

Ein Überblick über die wichtigsten Fragen:

Dürfen Arbeitnehmer bei einer Schul- oder Kitaschließung für die Kinderbetreuung zu Hause bleiben?

Wenn bei Schließung der Kita oder der Schule die Betreuung eines Kindes, das aufgrund seines Alters betreut werden muss, nicht anders sichergestellt werden kann, dann haben die Eltern als Arbeitnehmer in der Regel ein Leistungsverweigerungsrecht, weil ihnen die Erbringung ihrer Leistungsverpflichtung aus dem Arbeitsvertrag unzumutbar ist (§ 275 Abs. 3 BGB). Voraussetzung hierfür ist es, dass keine anderweitige Betreuung möglich ist, also etwa durch Nachbarn, den Ehepartner oder eine eingerichtete Notbetreuung. § 45 SGB V wurde 2021 dahingehend geändert, dass Eltern, die wegen Kita- oder Schulschließungen in der Corona-Pandemie ihre Kinder zu Hause betreuen müssen, die Möglichkeit bekamen, Kinderkrankengeld zu beziehen. Das hat der Gesetzgeber rückwirkend zum 5. Januar 2021 umgesetzt.
Im April 2021 hat der Gesetzgeber eine weitere Ausweitung und Verlängerung der Kinderkrankentage beschlossen. Das vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage vom 22. April 2021 schuf pro Elternteil und Kind einen Anspruch von zehn zusätzlichen Tagen, für Alleinerziehende 20 Tage. Jedes Elternteil hat seither also Anspruch auf 30 Kinderkrankentage, Alleinerziehenden werden 60 Tage im Jahr gewährt. Diese Regelung wäre mit dem Ende der epidemischen Lage von nationaler Tragweite zum Jahresende ausgelaufen. Ihre Weitergeltung für 2022 wurde vom Gesetzgeber mit dem "Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite" im November 2021 beschlossen.

Kinderbetreuung: Was ist mit dem Anspruch auf Lohnfortzahlung?

Ein Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts besteht prinzipiell nur unter sehr restriktiven Voraussetzungen. Die gesetzliche Regelung dazu findet sich in § 616 BGB: Dort steht, dass der Vergütungsanspruch bestehen bleibt, wenn die Verhinderung nur eine "verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit" andauert. Dies sind nach allgemeiner Auffassung höchstens zehn Tage. Der Anspruch aus § 616 BGB kann zudem von vornherein durch arbeits- oder tarifvertragliche Vereinbarungen eingeschränkt oder sogar vollständig ausgeschlossen sein.

Wer zahlt bei längerer Schul- und Kitaschließung?

Wenn Schulen und Kitas nicht nur kurzzeitig schließen, sondern einen Betreuungsbedarf über mehrere Wochen entstehen lassen, entfällt der Anspruch nach § 616 BGB auf Lohnfortzahlung komplett. Auch ein Anspruch auf Krankengeld bei Erkrankung des Kindes (Kinderpflegekrankengeld) besteht während dieser Zeit nicht, da das Kind nicht wegen einer Krankheit zu Hause betreut werden muss. Arbeitnehmer sind zunächst darauf angewiesen, Überstunden zu nehmen oder bezahlten oder unbezahlten Urlaub zu nehmen. Es empfiehlt sich, die Situation mit dem Arbeitgeber zu besprechen und gemeinsam mit ihm nach flexiblen, einvernehmlichen Lösungen zu suchen.

Corona-Krise: Erhalten Arbeitnehmer Entschädigung wegen Kinderbetreuung?

Um diese Problematik in der aktuellen Corona-Pandemie aufzufangen, wurden die gesetzlichen Regelungen im Infektionsschutzgesetz ausgeweitet: Arbeitnehmer haben seit dem 30. März 2020 gemäß 56 Abs. 1a IfSG einen Anspruch auf Entschädigung, wenn sie während einer Schul- oder Kitaschließung ihre Kinder selbst betreuen müssen.
Der Arbeitgeber muss einem Arbeitnehmer nach dieser Regelung den Verdienstausfall in Höhe von 67 Prozent des Nettoeinkommens begrenzt auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2.016 Euro erstatten. Diese Verdienstausfallentschädigung kann für maximal zehn Wochen pro Elternteil gezahlt werden. Alleinerziehende haben einen Anspruch auf bis zu 20 Wochen. Arbeitgeber müssen die Entschädigung längstens sechs Wochen für die zuständige Behörde auszahlen, danach ist der Antrag bei der Behörde selbst zu stellen. Die Unternehmen können sich das ausgezahlte Geld von der zuständigen Behörde zurückholen.

Was sind die Voraussetzungen für eine Entschädigung?

Die Regelungen betreffen Eltern mit Kindern unter zwölf Jahren oder behinderten Kindern, die hilfebedürftig sind. Hier gibt es keine Altersgrenze. Die Entschädigung wird nur gezahlt, wenn Eltern keine zumutbare Betreuungsmöglichkeit haben und ihnen kein Arbeitsentgelt gezahlt wird.

Was gilt, wenn das Kind des Arbeitnehmers in Quarantäne muss?

In Fällen, in denen das Gesundheitsamt ein Kind - nicht aber die Eltern - unter Quarantäne stellt, hat das "Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" (in Kraft getreten am 19. November 2020) durch eine Änderung des § 56 IfSG klargestellt, dass die Eltern nach § 56 Absatz 1a IfSG einen Anspruch auf Entschädigung haben.

Kurzarbeitergeld

In vielen Betrieben fällt in der Corona-Krise weniger Arbeit an, beispielsweise weil Geschäfte nach behördlicher Anordnung schließen müssen oder Dienstleistungen nicht angeboten werden dürfen. Vereinbart Ihr Arbeitgeber mit Ihnen Kurzarbeit, kann er Sie vorübergehend kürzer oder gar nicht beschäftigten. Für den entstehenden Verdienstausfall erhalten Sie Kurzarbeitergeld. Das Kurzarbeitergeld beträgt mindestens 60 Prozent Ihres Netto-Verdienstausfalls. Haben Sie ein oder mehrere Kinder, für die Sie Kindergeld erhalten, sind es 67 Prozent. Der Arbeitgeber beantragt das Kurzarbeitergeld bei der Arbeitsagentur und zahlt es dann an Sie aus. Ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht nur, wenn Sie sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Geringfügig Beschäftigte können kein Kurzarbeitergeld erhalten.

Weitere Infos bei den Arbeitsagenturen.

"Lotse für Corona-Hilfen" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) gibt in einer sehr übersichtlichen Grafik weitere Orientierung für finanzielle Möglichkeiten.

Die wichtigsten Hilfeangebote – telefonisch, kostenfrei und anonym:
(Nummer gegen Kummer, Elterntelefon, Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, Kinderhotline etc.)

Reden hilft! ddif Hotline
Familientherpeutinnen und -therapeuten – wollen dazu beitragen, dass Familien, Paare und Einzelpersonen in diesen Tagen übers Telefon Ansprechpartner*innen finden, weil 'reden hilft!' … egal, was los ist.
ddif Hotline – Reden hilft! 030 / 81 45 25 90
Anonym und von 6:00 Uhr morgens bis 00:00 nachts am Telefon.

Gender Mainstreaming

Was ist das denn?

Geschlechter-Gerechtigkeit / Gender. Mit dem Begriff des "Gender Mainstreaming" wird eine Strategie zur nachhaltigen Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern bezeichnet, deren Hauptanliegen darin besteht, den Mainstream männlichen Denkens in PolitikWirtschaft und Gesellschaft zu verändern.

Gender-raus-Zwölf-Richtigstellungen-zu-Antifeminismus-und Gender-Kritik: http://www.landesfrauenrat-mv.de/presse-ausgabe/items/gender-raus-zwoelf-richtigstellungen-zu-antifeminismus-und-gender-kritik

Gender, Geschlechtergerechtigkeit und Gesundheit: http://akgg-mv.de/

Lebenshilfe

Akute Nothilfe - Hilfetelefone

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung unterstützt Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte beraten werden anonym und kostenfrei. Mit Hilfe von Dolmetscherinnen kann die Telefon-Beratung beim Hilfetelefon rund-um-die-Uhr in 17 Fremdsprachen stattfinden. Im interkulturellen Beraterinnen-Team arbeiten viele mehrsprachige Fachkräfte, die auch direkt in einer Fremdsprache beraten können. 

https://www.hilfetelefon.de/

Beratung für Männer

männerberatungsnetz.de hilft bei der Suche nach Beratung und Unterstützung für Jungen, Männer und Väter.

männerberatungsnetz.de bündelt Beratungsangebote für Männer bei Fragen von A bis Z: Arbeit, Armut, Bildung, Erziehung, Familie, Gesundheit, Gewalt, Haft & Gefängnis, Homosexualität, Krise, Partnerschaft, Pflege, Obdachlosigkeit, Sexualität, Trennung & Scheidung, Vaterschaft, Vereinbarkeit, Zufriedenheit.

männerberatungsnetz.de sammelt Angebote, die sich insbesondere an Jungen, Männer und Väter richten und von der Einzelberatung über die Selbsthilfegruppe bis zur angeleiteten Männergruppe reichen.

männerberatungsnetz.de unterstützt Männer, schnell und direkt Beratung und Hilfsmöglichkeiten zu finden. Über die Eingabe der Postleitzahl und des gesuchten Beratungsthemas können Sie sich in wenigen Schritten über die Angebote in Ihrer Nähe informieren.

Kontakt: info@maennerberatungsnetz.de

Gesundheit

Gesundheit allgemein

Pink Ribbon Deutschland setzt sich seit über 10 Jahren für mehr Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland ein. Seit März gibt es die kostenfreie und mehrsprachige breastcare App zum Thema Brustkrebs und Früherkennung. Die App bietet u.a. einen Zykluskalender, der an das monatliche Abtasten der eigenen Brust erinnert, Informationen zu Vorsorgeangeboten im deutschen Gesundheitswesen sowie eine bebilderte Anleitung zum Abtasten der Brust. Das Ziel ist es, jede Frau in ihrer Muttersprache zu erreichen. Derzeit ist die breastcare App auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch, Farsi und Hocharabisch erhältlich. Mehr Informationen https://www.breastcare.app/

Masernschutzgesetz beschlossen - Das Masernschutzgesetz ist am 14. November 2019 vom Bundestag beschlossen worden. Hier informiert das Gesundheitsamt über das Krankheitsbild

Zum Beispiel: siehe Dresden - Kinderheft nimmt Läuse ins Visier - Unter dem Titel "Der Läuseheld" gibt das Gesundheitsamt ein Kinderbüchlein heraus, das zum Thema Läuse informiert. Mit kindgerechtem Text und pfiffigen Bildern erklärt das 11 mal 11 Zentimeter große Heftchen, wie man die Parasiten erfolgreich bekämpft und zum Läusehelden wird. Entstanden ist eine unterhaltsame Lektüre für Kleine mit hilfreichen Informationen für Große, die die Aufklärungsarbeit vor allem an Kindertageseinrichtungen und Grundschulen erleichtern soll. Bei Kindern dieser Altersgruppe treten vermehrt Läuse auf, denn sie spielen eng miteinander und stecken oft die Köpfe zusammen.

Ärzte und Krankenhäuser

Impfen

Kinder- und Jugendgesundheit

Seelische Gesundheit

Amtsärztlicher Dienst

Angebote für Frauen

    • Rückenschule (Krankenkassenzuschuss möglich)
    • Tanzen
    • Singen
    • Trommeln
    • Malen, Tee und Buch
    • Rubriken "Politik", "Arbeitsmarkt", "Lebenshilfe" sowie "Kunst und Kultur"
    • Information: Themenabende, Bibliothek, Broschüren, Faltblätter, Karteien für Frauenärzte/-ärztinnen und Psychotherapeuten/-therapeutinnen
    • Kurse: Yoga, Rückenstark, Tanze Dich sowie verschiedene Angebote für Mutter und Kind
    • Beratung: gynäkologische Themen, Neurodermitis, natürliche Empfängnisregelung, Schwangerschaft, psychologische Erstberatung u. a.
    • Mediation
    • Diaphragma- und Portiokappenanpassung
    • Shiatsu, Tanz- und Bewegungstherapie
    • Kräuterwanderungen
    • Weiterbildungen
    • Selbsthilfegruppen
    • Frauenfrühstück
    • Mädchenprojekt MAXI: gewaltpräventive und sexualpädagogische Angebote für Mädchen und junge Frauen
    • Rubriken "Lebenshilfe", "Schwangerschaft", "Schutz vor Gewalt", "geschlechtersensible Kinder- und Jugendarbeit", "Migration" sowie "Partnerschaft, Elternschaft, Familie"
    • Kurse zur natürlichen Empfängnisregelung,
    • Workshops für 9- bis 13-jährige Mädchen "Mädchen-Frauen-Meine Tage"
    • Rubriken "Schwangerschaft" sowie "Partnerschaft, Elternschaft, Familie"
    • Hilfe beim Organisieren von eigener Pflegeassistenz nach dem "persönlichen Budget"
    • Veranstaltungen zu frauen- und behinderungsspezifischen Themen

Müttergenesung

Das Tätigkeitsfeld umfasst Frauengesundheit und -sozialarbeit, insbesondere Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Kinder (Müttergenesung).

    • Vorsorge- und Rehabilitationskuren für Mütter (Mütterkur) und Mütter mit Kindern (Mutter-Kind-Kur) in den Einrichtungen des Müttergenesungswerkes bundesweit
    • Kurnacharbeit und Gesundheitsangebote in Form von Seminaren
    • Die Beratung zu Anträgen auf Mutter-Kind- und Mütter-Vorsorge/Rehabilitationsmaßnahmen
    • Kostenpflichtige Kurse zu den Themen:
    • Körperpflege und Körperbewusstsein
    • Selbstschutz und Selbstverteidigung
    • gesunde Ernährung
    • Frauen- und Männerkrankheiten
    • Facharztvorträge
    • Fitness
    • Entspannung für Mütter, Schwangere und für gestresste Berufstätige
    • Patientenrecht

Angebote für Männer

    • Workshops, Seminare, Vorträge und wissenschaftliche Untersuchungen zu den Themen Männergesundheit, Partnerschaft, Männlichkeit/Vaterschaft, Weiblichkeit/Mutterschaft, Begleitung Jugendlicher ins Erwachsenwerden, Gesundheitsförderung, Beratung/Psychotherapie.
    • Das DIEG arbeitet in der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit (DGMG) und in dem sozialwissenschaftlich orientierten Netzwerk Männergesundheit mit. Der Vorsitzende des DIEG ist Mitherausgeber des Ersten Deutschen Männergesundheitsberichts und Autor des Buches "Der Männerversteher. Die neuen Leiden des starken Geschlechts" (Verlag C. H. Beck 2010).

Die Selbsthilfegruppe Prostatakrebs wurde am 3. April 2000 von 13 betroffenen Männern gegründet. Mittlerweile ist die Gruppe auf 63 Mitglieder angewachsen. Vorrangige Aufgabe ist der Erfahrungsaustausch zwischen Gleichbetroffenen um Befürchtungen, Probleme und Konflikte einer Lösung zuführen zu können. Durch Vorträge von Experten auf dem Gebiet der Schulmedizin aber auch der Naturheilkunde, der Psychologie und des Sozialwesens wird den Mitgliedern die Möglichkeit geboten, ihr Wissen auf diesem Gebiet zu erweitern bzw. zu festigen. Ein umfangreicher Fundus an Spezialliteratur aus der gruppeneigenen Bibliothek steht den Mitgliedern zur Verfügung. Die Gruppe, die über den Gruppenleiter Mitglied im Bundesverband Prostatakrebs e. V. (BPS) ist, bekommt von diesem Verein Anleitung zur Gruppenarbeit, Informationsmaterial und dreimal jährlich für jedes Mitglied die Zeitschrift "Magazin für Prostataerkrankte und Angehörige". Die Mitgliedschaft in der Gruppe ist freiwillig und zurzeit noch beitragsfrei. Zu den Zusammenkünften sind auch Lebenspartnerinnen willkommen. Zu Selbsthilfetagen, Männergesundheitstagen oder anderen speziellen Veranstaltungen stellt sich die Gruppe in der Regel mit einem eigenen Stand vor. Außerdem kooperiert die Gruppe noch mit folgenden Partnern:

    • Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen
    • Prostatakrebszentrum
    • Gesellschaft für biologische Krebsabwehr
    • Verband der gesetzlichen Krankenkassen
    • Volkshochschule  
    • Facharztvorträge
    • Fitness

Spezielle Angebote

Gesundheitsamt

    • HIV-Antikörper-Testberatung (Vorbereitung auf den Test, Beratung und Begleitung nach dem Test)
    • sozialpädagogische Beratung
    • Beratung zu rechtlichen und medizinischen Fragen
    • Begleitung von HIV-Infizierten, Angehörigen sowie Partnerinnen und Partnern
    • Informationen über Infektionswege und Schutzmöglichkeiten
    • Veranstaltungen mit Schulklassen und Jugendgruppen
    • kostenlose Broschüren (auch Klassensätze)
    • Fitnesskurse für Eltern und Kinder
    • Rückenschule
    • Yoga
    • Schwangeren-, Familien- und Beratungszentrum
    • Niederschwellige Beratungs- und Kommunikationsangebot für Menschen mit seelischer Behinderung, chronisch psychischer Erkrankung und von einer solchen Erkrankung bedrohte Menschen
    • Hilfe und Unterstützung bei amtlichen und behördlichen Angelegenheiten
    • aktive Freizeitgestaltung mit Ausflügen und sportlichen Aktivitäten
    • kreative Kurse und Veranstaltungen, zum Beispiel Kochkurse
    • Erleben von Gemeinschaft mit und ohne Krankheit
    • Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der jeweiligen Kontakt- und Beratungsstelle

Beratungsstelle zu AIDS und sexuell übertragbaren Krankheiten

    • Information und Beratung zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten
    • Test auf HIV (sog. "AIDS-Tests"), Hepatitis, Syphilis
    • Untersuchungen auf Chlamydien und Tripper
    • psychologische Hilfe bei der Bewältigung von Konfliktsituationen und Lebenskrisen im Zusammenhang mit Sexualität
    • Beratung HIV-Infizierter und deren Angehöriger
    • Kontaktvermittlung zum arbeitsspezifischen Netzwerk (Behandler, freier Träger, Behörden)
    • Prostituiertenuntersuchung und -betreuung, aufsuchende Sozialarbeit
    • Präventionsveranstaltungen für Schüler/-innen, Jugendliche, unterschiedliche Berufsgruppen
    • Schulungen für Multiplikatoren/Multiplikatorinnen
    • Informationsstände und Informationsmaterial
    • Der Sozialpsychiatrische Dienst ist eine Anlaufstelle für Menschen mit seelischen Störungen oder psychischen Erkrankungen. Er sieht sich zudem als Gesprächspartner für Betroffene, Angehörige, Freunde, Interessierte, Ärzte/Ärztinnen und Institutionen. Die Teams bestehen aus Fachpersonal

Sozialpsychiatrischer Dienst

Der Sozialpsychiatrische Dienst ist vorrangig ambulant aufsuchend tätig und bietet

    • Unterstützung bei sozialen, familiären und medizinischen Problemen,
    • Beratung, Vermittlung und Begleitung im sozialen Bereich,
    • Behandlung chronisch psychisch Kranker sowie
    • Gruppen für Betroffene und Angehörige.
    • Alle Beratungen und Behandlungen sind kostenlos und vertraulich. Längere Beratungen sind bitte telefonisch anzumelden. Zuständig ist immer die dem Wohnort entsprechende Dienststelle.
    • Förderung des öffentlichen Gesundheits- und Wohlfahrtswesens,
    • Hilfe für HIV-positive und an AIDS erkrankte Menschen,
    • Information und Beratung zu HIV/AIDS und allen damit verbundenen Fragen und Problemen,
    • vorurteilsfreie Darstellung der mit AIDS zusammenhängenden Problematik in der Öffentlichkeit, Verbesserung der Lage der Betroffenen und ihre Akzeptanz durch die Gesellschaft.

Schwangerschaft, Partnerschaft, Elternschaft und Familie

Corona-Zeiten: Wo gibt es jetzt Beratung für Eltern?

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus fallen zur Zeit Eltern-Kind-Gruppen aus. Familienzentren haben dicht gemacht und viele Anlaufstellen der Frühen Hilfen sind für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen. An wen können sich Schwangere und Eltern mit Kindern bis 3 Jahre jetzt wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben? Wer hört ihnen zu oder berät sie, wenn sie in Not oder in einer Konfliktsituation sind?  Hier finden Sie eine Übersicht an professionellen und ehrenamtlichen Beratungsmöglichkeiten für (werdende) Eltern per Telefon oder Online-Beratung.

Die meisten Anlauf- und Beratungsstellen für Eltern und Schwangere haben wegen Covid-19 den Publikumsverkehr derzeit stark eingeschränkt. Die Stellen sind aber weiterhin besetzt und in der Regel telefonisch erreichbar. Informieren Sie sich zunächst bei den Beratungsstellen öffentlicher und freier Träger in Ihrer Nähe, ob sie Schwangere und Familien telefonisch beraten.

Die passende Beratungsstelle vor Ort können Sie über die folgenden  bundesweiten Suchen finden:

Erziehungs- und Familienberatungsstellen:  www.bke.de

Beratungsstellen mit verschiedenen Schwerpunkten: www.dajeb.de

Anlaufstellen Frühe Hilfen: www.elternsein.info 

Schreiambulanzen: www.elternsein.info

Schwangerschaftsberatungsstellen: www.familienplanung.de

Eine wichtige Alternative zur Beratung vor Ort sind für Schwangere und Familien jetzt die Online-Beratungen und Telefonberatungen verschiedener gemeinnütziger Träger.

Angebote für Eltern

Kindertagespflege wird in der Regel für Kinder im Altersbereich null bis drei Jahre angeboten und ist in ihrer familienähnlichen Betreuungsform eine gleichberechtigte Variante öffentlich geförderter Kindesbetreuung neben der Krippenerziehung in Kindertageseinrichtungen. Eine Tagesmutter oder ein Tagesvater betreut gleichzeitig maximal bis zu fünf fremde Kinder. Die Kindertagespflegeperson begleitet, unterstützt und ergänzt die Bildung und Erziehung des Kindes in der Familie. Sie erfüllt damit einen eigenständigen alters- und entwicklungsspezifischen Bildungs- und Betreuungsauftrag innerhalb der umfassenden Förderung der Persönlichkeit des Kindes. Grundlage für die pädagogische Arbeit bildet der Sächsische Bildungsplan. Die Kindertagespflegeperson betreut das Kind im eigenen Haushalt, in dem Haushalt der Eltern oder im eigens dafür angemieteten Wohnraum. Klare organisatorische Absprachen, die Verständigung über Erziehungsfragen, gegenseitiges Vertrauen und Kommunikationsbereitschaft sind das Fundament dieser Betreuungsform. Natürlich erfordert die selbstständige Arbeit als Tagesmutter oder Tagesvater ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Engagement. Man versorgt das Tageskind nicht nur, sondern bietet ihm altersgemäßes Spielzeug und ein kindgerechtes Umfeld, regt seine Entdeckungsfreude und Selbstständigkeit an und fördert jeden einzelnen Entwicklungsschritt in enger Abstimmung mit den Eltern. Die Bereitstellung der Kindertagespflegeplätze erfolgt bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres - vorrangig bei nachgewiesener Notwendigkeit. Das bedeutet, dass diejenigen Eltern bevorzugt einen Platz in einer Kindertagespflegestelle erhalten, die wegen ihrer Berufstätigkeit, ihrer Aus- und Fortbildung oder ihrer besonderen Lebenssituation das Kind nicht selbst betreuen können.

Informationen für Familien von der Bundesregierung 

Die Corona-Krise hat für viele Eltern Unsicherheiten beim Elterngeld mit sich gebracht. Eltern in systemrelevanten Berufen werden an ihrem Arbeitsplatz dringend benötigt und müssen mehr arbeiten als vorgesehen. Andere wiederum sind freigestellt oder in Kurzarbeit und drohen, während des Elterngeldbezugs in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu geraten. Darauf hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey reagiert und einen Gesetzesentwurf für Anpassungen des Elterngelds vorgelegt, der heute durch den Deutschen Bundestag abschließend beraten und verabschiedet wurde.

Bundesfamilienministerin Giffey: „Trotz Corona-Krise müssen sich Eltern und die, die es demnächst werden, keine Sorgen ums Elterngeld machen. Es ist krisenfest. Mit der Elterngeld-Reform senden wir ein klares Signal: Auch in der Corona-Krise können sich Mütter und Väter auf Deutschlands bekannteste und beliebteste Familienleistung verlassen. Mit dem heute verabschiedeten Gesetz geben wir Eltern in systemrelevanten Berufen die Möglichkeit, die Zeit mit ihren Kindern nach der Krise nachzuholen. Wir verhindern, dass Eltern aufgrund der Ausnahmesituation weniger Elterngeld erhalten oder einen Teil der Leistung zurückzahlen müssen, wenn sie krisenbedingt mehr oder weniger arbeiten müssen als vorgesehen war. Die Regelungen gelten rückwirkend ab 1. März 2020. Damit stellen wir sicher, dass Familien beim Elterngeld aufgrund der Corona-Krise keine Nachteile entstehen. Mit dem krisenfesten Elterngeld, dem Notfall-Kinderzuschlag, dem Kurzarbeitergeld und den Leistungen nach dem Infektionsschutzgesetz unternehmen wir viel, um die wirtschaftliche Stabilität unserer Familien zu sichern."

Der Gesetzentwurf sieht folgende drei Regelungsbereiche vor:

• Eltern, die in systemrelevanten Branchen und Berufen arbeiten, sollen ihre Elterngeldmonate aufschieben können. Sie können diese auch nach dem 14. Lebensmonat ihres Kindes nehmen, wenn die Situation gemeistert ist, spätestens zum Juni 2021. Die später genommenen Monate verringern bei einem weiteren Kind nicht die Höhe des Elterngeldes. 

• Der Partnerschaftsbonus, der die parallele Teilzeit der Eltern fördert, soll nicht entfallen oder zurückgezahlt werden müssen, wenn Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie mehr oder weniger arbeiten als geplant.

• Während des Bezugs von Elterngeld sollen Einkommensersatzleistungen, die Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie erhalten, die Höhe des Elterngelds nicht reduzieren. Dazu zählt zum Beispiel das Kurzarbeitergeld. Um Nachteile bei der späteren Elterngeldberechnung auszugleichen, können werdende Eltern diese Monate auch von der Elterngeldberechnung ausnehmen.

Informationen zum Elterngeld allgemein:

Das Elterngeld unterstützt Eltern nach der Geburt des Kindes durch einen Ersatz des Erwerbseinkommens für den Elternteil, der sich um die Betreuung des Kindes kümmert. Beide Eltern haben einen Anspruch auf 14 Monate Elterngeld, wenn sie sich die Betreuung aufteilen. Immer mehr Väter und Mütter nutzen das ElterngeldPlus mit der Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten und das Elterngeld länger zu erhalten. Väter, die ElterngeldPlus beziehen, kombinieren dies häufig mit dem Partnerschaftsbonus, der beiden Eltern 4 ElterngeldPlus-Monate zusätzlich sichert, wenn sie sich in einem vorgegebenen Stundenumfang Beruf und Betreuung gleichermaßen teilen. Das Elterngeld errechnet sich aus dem Durchschnitt des Nettoeinkommens der letzten 12 Monate vor der Geburt des Kindes und ersetzt das bisherige Nettoeinkommen des Betreuenden zu mindestens 65%.

Das Bundeselterngeld und -elternzeitgesetz ist seit seiner Einführung 2007 mehrfach weiterentwickelt worden und eine wirkungsvolle Unterstützung für Familien in der Zeit nach der Geburt ihres Kindes: Rund 1,9 Mio. Mütter und Väter bezogen in 2019 Elterngeld, mehr als 40% der Väter beteiligen sich an der Betreuung der Kinder, Mütter gehen früher wieder zurück in die Erwerbstätigkeit. Das Elterngeld wird als verlässliche, gerechte und flexible Unterstützung bei den Beziehenden und in der gesamten Bevölkerung hochgeschätzt und erreicht sein Ziel, den Lebensstandard der Familie in der Zeit nach der Geburt des Kindes zu sichern. 

Jugendamt - Abteilung Beistand-/Amtsvormund-/Pflegschaften

Wir bieten von Amts wegen Informationshilfen an, indem unverzüglich nach der Geburt eines Kindes, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind, der Mutter ein Beratungsangebot unterbreitet wird hinsichtlich der Bedeutung der Vaterschaftsfeststellung, den Möglichkeiten der Erlangung von Unterhaltsansprüchen für das Kind, der gemeinsamen elterlichen Sorge, der Einrichtung einer Beistandschaft für das Kind. Wir geben auf Antrag des/der Alleinsorgeberechtigten Beratungs- und Unterstützungshilfen in Fragen der Geltendmachung und Erlangung von Unterhaltsansprüchen. Wenn das Jugendamt auf Antrag eines/einer Alleinsorgeberechtigten zum Beispiel für das Kind bestellt wird, kann es das Kind in Fragen der Vaterschaftsfeststellung und Unterhaltsdurchsetzung vertreten. Das heißt, die gesetzliche Vertretung schließt die Klagemöglichkeiten vor dem Gericht mit ein. Im Jugendamt werden Vaterschaftsanerkennungen, Unterhaltsfestlegungen und Erklärungen zum gemeinsamen Sorgerecht beurkundet. Bleiben die Unterhaltszahlungen des/der Unterhaltsverpflichteten aus, kann im Jugendamt ein Antrag auf Zahlung von Unterhaltsvorschuss gestellt werden. Drei Voraussetzungen sind zu beachten: der Elternteil lebt mit dem Kind in häuslicher Gemeinschaft, ist nicht verheiratet und das Kind nicht älter als zwölf Jahre.

Alle Leistungen des Jugendamtes sind kostenfrei. Eine Vielzahl von einzelnen Angeboten der Abteilung finden Sie nachstehend aufgeführt.

Hilfe bei sexistischer Werbung

Was ist sexistische Werbung?

Unter sexistischer Werbung versteht man nicht nur Darstellungen, die eindeutig sexuellen Charakter tragen und entsprechende Körperteile oder -merkmale in den Bildvordergrund rücken. Sexistische Werbung bedeutet darüber hinaus die stereotype (triviale) Präsentation aller Geschlechter in Bildern. Eine derartige Vermittlung konventioneller Rollenverteilungen kann allein aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit Menschen diskriminieren.

Woran erkenne ich sie?

Sexistische Werbung zeigt sich zum einen in sexuell aufreizenden Abbildungen von Personen sowie in Texten, die unabhängig vom Gegenstand der Werbung sexuelle Assoziationen hervorrufen. Sie kommt zum zweiten überall dort zum Tragen, wo Frauen und Männer aufgrund der ihnen beigegebenen Attribute klassifiziert werden: So werden Frauen eher herkömmlich mit Haushalt, Freizeit und begrenzter Intelligenz in Verbindung gebracht, während Männern typischerweise Interesse an Technik und der familienferne berufliche Galopp über die Karriereleiter zugeschrieben werden, wie die Werbung vermittelt. Darüber hinaus wird diskriminierende Werbung im Bildaufbau einer Werbeanzeige deutlich, wenn Menschen beispielsweise in einer dem anderen Geschlecht gegenüber untergeordneten Position (z. B. durch Körpersprache oder Raumaufstellung), in einer "charakteristischen" Rolle mit jeweiligem Zubehör oder über entsprechende Farbzuordnungen (Frauen: Weiß für Unschuld und Rosarot für Emotionalität; Männer: Blau und Grau für Intelligenz, Präzision und kühle Sachlichkeit) präsentiert werden.

Was kann ich dagegen tun?

Zu unterscheiden sind pornografische Werbung; Werbung, die die Menschenwürde verletzt und sexistische/diskriminierende Werbung. Dafür gibt es unterschiedliche Wege, sich zur Wehr zu setzen.

  • Pornografische Werbung
    Laut Definition des Bundesgerichtshofes rückt pornografische Werbung sexuelle Vorgänge in grob aufdringlicher Weise in den Vordergrund. Die Gesamttendenz derartiger Werbung zielt ausschließlich oder überwiegend auf das Interesse der betrachtenden Person an sexuellen Dingen ab. Herstellung und Verbreitung von pornografischer Werbung ist gemäß § 184 Strafgesetzbuch strafbar. Bürgerinnen und Bürger können entsprechende Werbung der für ihren Wohnsitz zuständigen Polizeidienststelle, der Staatsanwaltschaft oder dem Landeskriminalamt melden.
  • Werbung, die die Menschenwürde verletzt
    Die Unantastbarkeit der Menschenwürde beruht gemäß Artikel 1 des Grundgesetzes auf der Vorstellung, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder anderer Merkmale wie Geschlecht, Alter oder Zustand denselben Wert haben. Wenn Werbedarstellungen dem widersprechen, sind ebenfalls Polizei, Staatsanwaltschaft und/oder Landeskriminalamt strafrechtliche Anlaufstellen. Hinweise können Sie auch an das Ordnungsamt richten.
  • Sexistische/diskriminierende Werbung
    Da Definition und Konsequenzen für sexistische und/oder diskriminierende Werbung eine juristische Grauzone darstellen, ist das Vorgehen gegen solche Darstellungen schwieriger. Bürgerinnen und Bürger können eine schriftliche Beschwerde an den Deutschen Werberat verfassen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das Ordnungsamt oder die Gewerbeaufsicht zu informieren. Sinn macht es auch, sich neben der Beschwerde beim Deutschen Werberat an die Herstellenden des Produktes zu wenden oder die Werbeflächenvermietung anzusprechen. Je mehr Beschwerden aus der Bevölkerung eingehen, umso höher ist die Chance, sich erfolgreich gegen sexistische Werbung zur Wehr zu setzen. Weitere Informationen zum Deutschen Werberat sowie zur Rechtslage finden Sie nachfolgend aufgeführt.

Deutscher Werberat - allgemeine Informationen: https://www.werberat.de/

LSBTTIQ*

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Sonderausstellung "Queer im Museum – Lesben, Schwule und trans* Personen in Mecklenburgs Landesgeschichte"

im Virtuellen Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern freigeschaltet.

Zum Beginn der Ausstellung geht es hier:

https://www.landesmuseum-mecklenburg.de/queer-im-museum-mecklenburger-landesgeschichte-und-rostocker-stadtgeschichte-sonderausstellung/

Wir wünschen Ihnen einen interessanten "Rundgang" und freuen uns darauf, Sie hoffentlich bald auch wieder persönlich in Schwerin begrüßen zu können.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Medieninformation im Anhang.


Einrichtungen zum Thema LSBTTIQ* (*= Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle, Queer und sonstige), die Unterstützung, Hilfe und Beratung anbieten.

30-jähriges Jubiläum des Rostocker Vereins für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt

Ministerin Drese: Mecklenburg-Vorpommern ist vielfältig und bunt

"Jeder Mensch soll gleichberechtigt und ohne Angst vor Ausgrenzung und Anfeindung leben können. Das ist unser Anspruch und muss gelebte Realität in unserem Land sein", erklärte Sozialministerin Stefanie Drese in Rostock. Drese sprach sich in ihrem Grußwort anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Vereins rat+tat e.V. - Verein für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt mit Nachdruck für ein vielfältiges und buntes Mecklenburg-Vorpommern aus.

Frau Drese betonte, dass die Landesregierung entschlossen für die gesellschaftliche Akzeptanz der unterschiedlichen sexuellen und geschlechtlichen Identitäten eintrete. "Unterstützung erhalten wir dabei von Vereinen und Verbänden. Seit 30 Jahren zählt dazu der rat+tat e.V. Er setzte sich als Erster in Mecklenburg-Vorpommern engagiert für den Schutz vor Diskriminierung und die Anerkennung der LSBTI*-Menschen ein", so Drese.

Die Ministerin informierte, dass eine große Mehrheit der LSBTI*-Personen zufrieden mit ihrer Lebenssituation in Mecklenburg-Vorpommern sei. 72 Prozent haben in einer Online-Befragung des Sozialministeriums angegeben, offen ihre sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität in MV leben zu können. "Wir haben darüber hinaus weitere wichtige Erkenntnisse aus unserer Online-Befragung vom Herbst 2019 ziehen können. Leider sehen wir auch, dass immer noch negative Erfahrungen gemacht werden. Dabei sind Trans* und Inter* deutlich häufiger betroffen," sagte Ministerin Drese.

Die Beratungs- und Präventionsangebote in den Vereinen, Verbänden und Initiativen seien deshalb weiterhin nötig, resümierte die Ministerin. Drese: "Das Land stellt ab diesem Jahr knapp 180.000 Euro für die Beratungs- und Anlaufstellen jährlich zur Verfügung. Das bedeutet mehr als eine Verdopplung der Mittel gegenüber dem Vorjahr."

Geschlecht und Berufswahl

Girls Day

Boys Day

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