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Geförderte Projekte

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Geförderte Projekte im Landkreis

Kofinanziert von der Europäischen Union
Kofinanziert von der Europäischen Union

Unternehmen, Körperschaften oder Privatpersonen, die ihren Kapitalbedarf nicht durch Eigenfinanzierung oder Fremdfinanzierung decken können, erhalten unter bestimmten Voraussetzungen staatliche Hilfe. Diese Voraussetzungen sind in Förderprogrammen niedergelegt, in denen die persönlichen und sachlichen Förderbedingungen enthalten sind.

Kapitalengpässe bestehen insbesondere bei Unternehmensgründungen, Existenzgründungen, in strukturschwachen Räumen oder während Unternehmenskrisen.

Fördermittel sind daher alternative Finanzierungsinstrumente zu Eigenkapital und Fremdkapital. Es handelt sich um Zuwendungen oder Zweckzuwendungen aus dem Haushalt der öffentlichen Hand für juristische oder natürliche Personen, um bei diesen bestimmte politische oder wirtschaftliche Ziele zu erreichen.

Folgende Baumaßnahmen wurden gefördert:

Förderprojekte EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)

Errichtung einer Lehrwerkstatt für KFZ-Mechatroniker an der Außenstelle Torgelow des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums (RBB) des Landkreises Vorpommern-Greifswald

Logos Förderprojekt - Errichtung einer Lehrwerkstatt für KFZ-Mechatroniker Außenstelle Torgelow RBB des LKVG
Logos Förderprojekt - Errichtung einer Lehrwerkstatt für KFZ-Mechatroniker Außenstelle Torgelow RBB des LKVG

Bauvorhaben: RBB des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Außenstelle Torgelow - Errichtung einer Lehrwerkstatt für Kfz-Mechatroniker

Vorhabensbeschreibung: Das Projekt RBB des Landkreises Vorpommern-Greifswald Wolgast, Außenstelle Torgelow – Errichtung einer Lehrwerkstatt für KFZ-Mechatroniker wird im Rahmen des EFRE Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union sowie aus Bundesmitteln gemäß Infrastrukturrichtlinie gefördert.

Der Werkstattbereich des Neubaus wird unter anderem mit moderner Prüftechnik für Elektrofahrzeuge ausgestattet. Die Montage einer Wallbox sowie die Anschaffung eines Trainingssystems für Hybrid- und Elektrofahrzeuge mit diversen Zubehörteilen sind geplant. Der Klassenraum mit interaktiver Tafel und moderner Computertechnik ermöglicht gleichzeitig die Vermittlung theoretischer Grundkenntnisse.

  • Zuwendungsbescheid vom 23.10.2023 zuletzt geändert am 29.10.2025
  • Gesamtausgaben des Projektes ~ 2 Mio €, davon 90 % Fördermittel
  • Baubeginn am 20.03.2025 mit dem ersten Spatenstich
  • Ende Juli 2025 fand das Richtfest nach Fertigstellung des Stahlbaus statt
  • Die geplante Fertigstellung Ende 2025 verschiebt sich nach der Wiederholung von Ausschreibungen aufgrund fehlender Angebote auf das Frühjahr 2026 und liegt im Rahmen des Zuwendungsbescheides.

Neubau Mehrzwecksporthalle an der Beruflichen Schule Greifswald

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Der Landkreis VG baute ab April 2019 in Greifswald an der Siemensallee eine neue Dreifeldersporthalle für die berufliche Schule. Die Sporthalle wurde 2021 übergeben.

Diese neue Sporthalle wurde durch das Land Mecklenburg-Vorpommern zu 90 % im Rahmen des EFRE Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union und des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Der Sporthallenneubau ist ein wichtiger Bestandteil des am Standort Greifswald zu entwickelnden Regionalen Berufsausbildungszentrums (RBB).

Der Landkreis VG strebt an, die berufliche Ausbildung in der Hansestadt Greifswald am Standort Siemensallee zu konzentrieren und damit die städtischen Standorte von drei auf einen Standort in der Siemensallee zu reduzieren. Das wird die Betriebs-, Unterhaltungs- und Verwaltungskosten deutlich reduzieren.

Die Zusammenführung der Ausbildungsbereiche an einem Schulkomplex ermöglicht eine Verbesserung der Schulorganisation und die optimale Auslastung der Kapazitäten. Es reduziert sich der Aufwand für die Organisation der schriftlichen und mündlichen Kommunikation zwischen den Standorten.

Zudem fallen Pendelzeiten der Lehrer zwischen den Schulgebäuden weg, was am Ende zu mehr Zeit für Unterrichtsvorbereitung und Schüler führt. Hiervon wird sich eine deutliche Qualitätsverbesserung in der Beruflichen Ausbildung am Standort Greifswald versprochen. Durch die Zusammenlegung erhöht sich die Anzahl der Schüler am Unterrichtsort in der Siemensallee.

Die geplante Hallengröße berücksichtigt diesen Bedarf. Durch die teilbare Dreifelderhalle können mehrere Schüler zugleich unterrichtet werden und die Anmietung zusätzlicher Hallenkapazitäten vermieden werden.

Die unmittelbare Nähe der Sporthalle zum Schulgebäude in der Siemensallee ermöglicht zudem eine optimale organisatorische Eingliederung des Schulsports in die Ausbildungspläne.

Quelle: Amt für Hoch- und Tiefbau | 65

Energetische Sanierung der Turnhallenbeleuchtung des Gymnasiums Ueckermünde

Für das geplante Projekt wurden Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gemäß der Klimaschutzrichtlinie Kommunen in Höhe von 50 Prozent sowie Mittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative in Höhe von 35 Prozent der Investitionskosten bereitgestellt.

Der Einbau einer neuen Beleuchtungstechnik mit einer tageslichtabhängigen Leistungs- und Präsenzsteuerung sowie einer zonenweisen Zu- und Abschaltung von Leuchten in Abhängigkeit von den Soll-Beleuchtungsstärken ist bei der Maßnahme umgesetzt worden. Die derzeit defekte und alterungsbedingt verschlissene Turnhallenbeleuchtung wurde komplett ausgetauscht.

Ziel des Projektes ist eine deutliche Verbesserung der Energieeffizienz und eine direkte Einsparung von Strom und CO2.

Die Fertigstellung der Arbeiten erfolgte Ende des Jahres 2021.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit - Nationale Klimaschutzinitiative

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen (Wojewodschaft Westpommern)

Zusätzlicher Projektaufruf für grenzüberschreitende Partnerschaft – Erstmals Pauschalförderung im Fonds für kleine Projekte in der Euroregion Pomerania!

Logo Interreg M-V/Brandenburg/Polska
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Die Corona-Pandemie hat schon heute im deutsch-polnischen Grenzland Spuren hinterlassen. Viele Projekte, bei denen sich Deutsche und Polen aus unserer Region begegnen, kämpfen aufgrund der Beschränkungen, die in den letzten Wochen dies- und jenseits der Oder in Kraft getreten sind, mit enormen Schwierigkeiten. Die Existenz von Partnerschaften, jahrelang mühsam aufgebaut und gepflegt, ist durch die gegenwärtige Krise bedroht.
Um dem entgegenzuwirken soll es den Akteuren im Grenzraum jetzt so einfach wie möglich gemacht werden, sich mit Unterstützung des Fonds für kleine Projekte (FKP) für die deutsch-polnische Zusammenarbeit zu engagieren!
Zu diesem Zweck ist ein COVID19-Sonder-Call eingerichtet worden, bei dem das Antrags- und Abrechnungsverfahren stark vereinfacht wurde. Dabei werden die Fördermittel erstmals nach dem Prinzip der Pauschalfinanzierung vergeben, d. h. dass die zuständige Euroregionale Lenkungskommission für jedes Projekt in Abhängigkeit des geplanten Projektergebnisses einen spezifischen Pauschalbetrag für die Förderung festlegt. Mit anderen Worten: Erreicht das Vorhaben sein Projektergebnis wird der zugesicherte Förderbetrag ausgezahlt.
Inhaltlich sind die Projekte auszurichten auf
• Überwindung der Folgen der Corona-Pandemie durch Entwicklung grenzüberschreitender und innovativer Lösungen zur Aufrechterhaltung und Entwicklung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Zusammenarbeit;
• Erarbeitung von grenzüberschreitenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (z.B. Zusammenarbeit der medizinischen Einrichtungen, Informationskampagnen, Präventionsmaßnahmen)
• Modellvorhaben im Rahmen der Online-Bildung
Gefördert werden sollen Projekte mit Kosten von maximal 50.000 €. Die Förderhöhe beträgt 85%. Der COVID19 Sonder-Call besitzt ein Volumen von 2 Mio. €.
Durch Vereinfachungen bei der Abrechnung werden die Antragsteller beim COVID19-Sonder-Call nicht lange auf die Auszahlung der Fördergelder warten müssen. Nach erfolgreicher Projektdurchführung und Prüfung des Projektberichtes im FKP-Büro wird ein Abschlag des bewilligten Förderbetrages in Höhe von 50% ausgezahlt. Die restlichen 50% werden nach Zertifizierung der Projektergebnisse durch das Landesförderinstitut ausgezahlt. Eine Einzelbelegabrechnung ist in diesem Sonder-Call nicht erforderlich.
Detaillierte Informationen und Antragsberatung zum Sonder-Call erhalten Sie unter www.pomerania.net.
Die Mitarbeiterinnen des FKP erreichen Sie unter: info@pomerania.net, Tel.: 039754-5290, 039754-52914 oder 039754-52924


Der Fonds für kleine Projekte in der Euroregion Pomerania wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Trockenrasen – Seltene Lebensräume, INT 162

Logo Interreg M-V/Brandenburg/Polska
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Das Projekt INT 162 zielt darauf ab, Trockenrasen im deutsch-polnischen Grenzraum zu erhalten und zu fördern. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit und der Austausch in Sachen Naturschutz im Grenzgebiet verbessert werden.

Trockenrasen sind trockene, krautreiche Pflanzengesellschaften, die überwiegend auf mageren, sandigen Standorten vorkommen und sich oftmals durch Blütenreichtum und Farbenpracht auszeichnen. Sie bieten einer Reihe an seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum.

Projektpartner:

  • Federacja Zielonych GAJA (Grüne Förderation GAJA), Stettin (Leadpartner), LPV Uckermark-Schorfheide e.V. (Projektpartner Brandenburg)

Projektbudget:

  • ca. 1 Mio. € bei einer Förderquote von 85 %

Zeitraum:

  • Juli 2019 – Juni 2022

Ansprechpartner:

  • Johannes Fröhlich (Ellbogenstr. 2, Anklam, Zimmer 15a, Telefon: +49 3834 8760-3222)

TROCKENRASEN – SELTENE LEBENSRÄUME

Im Landkreis Vorpommern-Greisfwald sind diese artenreichen Trockenrasenbiotope (Sandmagerrasen, basiphile Halbtrockenrasen und Steppentrockenrasen) hauptsächlich auf Lehm oder lehmhaltigen Sanden im Bereich von Endmoränenzügen oder Talhängen zu finden und haben sich häufig durch jahrhundertelange Beweidung oder auf Extremstandorten wie zum Beispiel in aufgelassenen Kiesgruben, steilen Hängen oder mageren Sandflächen entwickelt. 

Die dort vorkommenden Pflanzenarten sind speziell an die nährstoffarmen und trocken-heißen Bedingungen angepasst. Sie sind oftmals sehr selten oder stark gefährdet, wie zum Beispiel Gewöhnliches Zittergras (Briza media), Großblütige Braunelle (Prunella grandiflora), Steppen-Lieschgras (Phleum phleoides), Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum), Großes Schillergras (Koeleria pyramidata), Steppen-Sesel (Seseli annuum) und Schopf-Kreuzblümchen (Polygala comosa).

Außerdem findet man dort Arten, die hauptsächlich in den osteuropäischen beziehungsweise westsibirischen Steppengebieten beheimatet sind und in Mecklenburg-Vorpommern die absolute Westgrenze ihres Verbreitungsgebietes erreichen, wie zum Beispiel Sibirische Glockenblume (Campanula sibirica) und Federgras (Stipa borysthenica).

Neben den Pflanzen bieten diese Biotope einer Fülle an seltenen und gefährdeten Tierarten einen Lebensraum. Vor allem ist die Bedeutsamkeit für Tagfalter- und Widderchenarten als Nahrungs- und Fortpflanzungshabitat hervorzuheben.

Heutzutage findet man nur noch wenige dieser Trockenrasen – sie sind durch Nutzungsaufgabe, Intensivierung der Landwirtschaft oder Stickstoffeinträge aus der Luft bedroht. So werden die oftmals kleinen, lichtliebenden Pflanzen schnell von konkurrenzstarken, schnellwüchsigen Gräsern und Sträuchern überwuchert und verdrängt. Das inselhafte Vorkommen dieser Lebensräume in einer strukturarmen Agrarlandschaft erschwert zusätzlich das Überleben der ansässigen Arten und deren weitere Ausbreitung.

PROJEKTINHALTE UND OUTPUTS

Zusammen mit dem Leadpartner Federacja Zielonych GAJA in Stettin und dem Landschaftspflegeverband Uckermark-Schorfheide e.V. sollen ausgewählte Trockenrasenstandorte im deutsch-polnischen Grenzgebiet durch Pflegemaßnahmen wie Entbuschung, Mahd oder Beweidung wiederhergestellt und gepflegt werden. Kernstück ist dabei der deutsch-polnische Grenzstreifen, der sich als "grünes Band" zwischen den beiden Ländern erstreckt und als Wanderkorridor für Tiere und Pflanzen dienen kann. Zur Erleichterung der Beweidung sollen an manchen Flächen feste, wolfssichere Zäune aufgestellt werden.

Um die Effektivität der Maßnahmen kontrollieren zu können soll der Ist-Zustand der Biotope im Vorfeld erfasst und bestimmte Artengruppen kartiert werden.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sollen für das Projekt Informationsbroschüren erstellt und für ausgewählte Zielgebiete Informationstafeln aufgestellt werden. Außerdem ist der fachliche Austausch zwischen Beteiligten und Interessierten durch gemeinsame Exkursionen geplant.

Darüber hinaus ist die Erstellung eines Managementkonzeptes zur besseren Pflege der Trockenrasen im Grenzgebiet vorgesehen, in das die Ergebnisse und Erfahrungen des Projektes miteinfließen sollen.

AUSBLICK

Mit diesem Projekt soll der Lebensraum Trockenrasen stärker in die breite Öffentlichkeit gerückt und das Bewusstsein über dessen Schutzbedürftigkeit im Grenzgebiet gestärkt werden. Gerade zu Zeiten des globalen Artenschwundes und des Insektensterbens in Deutschland ist es wichtig, auf die Problematik hinzuweisen und dieser mit gezielten Maßnahmen etwas entgegen zu setzen. So können Trockenrasen als Refugien der Biodiversität mit ihrer Lebensfülle und Schönheit die Menschen auch in Zukunft bereichern und nicht zuletzt den Naturtourismus in der Region stärken.

Mehr Informationen und auch Bilder finden Sie auf der bilingualen Seite des Projektes:

http://gajanet.pl/projekty/ochrona-muraw-kserotermicznych-w-polsko-niemieckim-obszarze-przygranicznym/

Dieses Projekt wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Alleen für die Biodiversität, INT 142

Logo Interreg M-V/Brandenburg/Polska
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Aleje jako ostoje bioróżnorodności

Ochrona alej przydrożnych jako korytarzy ekologicznych i siedlisk przyrodniczych w celu zachowania bioróżnorodności na terenie województwa zachodniopomorskiego oraz powiatu Vorpommern-Greifswald.

Alleen für die Biodiversität - Logo
Alleen für die Biodiversität - Logo

Alleen als Refugialgebiete der Biodiversität

Der Schutz der Straßenalleen als ökologische Korridore und Habitate zur Erhaltung der Biodiversität in der Woiwodschaft Zachodniopomorskie und im Landkreis Vorpommern-Greifswald.

Mecklenburg Vorpommern ist nach Brandenburg das alleenreichste Bundesland. Alleen sind ein Stück wertvolles Kulturgut, das für die einheimische Bevölkerung Verbundenheit mit der Geschichte der örtlichen Landnutzung stiftet. Imposante, alte Alleen beeindrucken mit ihrer Schönheit und sind wichtiges Habitat oder verbindende Struktur für viele gefährdete Tierarten.

Projektpartner

  • Federacja Zielonych Gaja (Föderation des Grünen, Sitz in Szczecin)

Projektbudget

  • 1 Mio € (davon 433 t € auf deutscher Seite, bei einer 85 % Förderquote)

Zeitraum

  • Februar 2019 – Januar 2022

Ansprechpartner

  • Carl Moritz Bandt (Ellbogenstr. 2, Anklam, Zimmer 11, Telefon: +49 3834 87603221)

SCHUTZ DER ALLEEN

Das Projekt möchte sich dem Rückgang der Alleen in Westpolen und Ostdeutschland entgegenstellen. Noch gibt es in Polen keinen weitreichenden Alleenschutz, wie in Deutschland, wo Alleen nach Bundesnaturschutzgesetz geschützte Landschaftselemente sind. Dieses wird in M-V durch das Naturschutzausführungsgesetz (NatSchAG M-V § 12 und § 19) sowie durch den Alleenerlass konkretisiert. Die landschaftsprägenden Elemente sind durch mangelnde Pflege, Baumaßnahmen und ackerseitiges Anpflügen, trotz der gesetzlichen Sicherung in ihrer Existenz bedroht.

FUNKTIONEN VON ALLEEBÄUMEN

Gerade alte Alleebäume haben viele wichtige ökologische Funktionen. Sie reduzieren Wind und direkte Sonneneinstrahlung auf den Boden, dienen als Habitat für viele geschützte Arten wie Fledermäuse, Vögel, Käfer oder Flechten und stellen Wanderungskorridore für diese in der intensiv genutzten Kulturlandschaft dar. Auch der Tourismus profitiert von der Vielseitigkeit, die Alleen in die Landschaft einbringen. So kommt zum Beispiel Radfahrern der Schattenwurf der mächtigen Baumkronen zu Gute.

PROJEKTINHALT

Zusätzlich zu praktischen Maßnahmen, möchte das Projekt Aufklärung in Sachen Alleenschutz und Baumpflege leisten. Aus der Kooperation zwischen den Partnern sollen Konferenzen, Studienreisen und praktische Übungen für die Straßenbauverwaltungen hervorgehen, um die Sensibilität für die Wertigkeit von Bäumen zu stärken. Hierbei soll auf aktuelle Pflegemaßnahmen als Teil des Projektes, aufmerksam gemacht werden.

Für die langfristige Sicherung der Baumbestände werden ein Alleenentwicklungskonzept sowie Fachgutachten zu besonders geschützte Artengruppen in Auftrag gegeben. Bei ersterem sollen auch besonders schützenswerte und neu zu pflanzende Alleen ausgewiesen werden. Die Fachgutachten sind für fünf Artengruppen (Fledermäuse, Vögel, Käfer, Flechten/Moose und Pilze) zu erstellen und sollen auch Argumente für den Schutz alter Bäume liefern. Dieses gewonnene Wissen soll auch in zukünftige Pflegemaßnahmen einfließen.

OUTPUTS

Projekthauptziel sind Erhaltung und Schutz der Biodiversität von Straßenalleen als wertvolle Habitate und ökologische Korridore. Es gibt eine große Diskrepanz im Landkreis Vorpommern-Greifswald, zwischen den Altersstrukturen der Altbaumbestände die zwischen 90 und bis zu 200 Jahre alt seien können, und denen der "Jungbäume" welche seit ca. 1990 gepflanzt wurden. Je älter die Bäume die Alleen bilden, desto größer ist die Anzahl der dort vorkommenden Organismen. Deswegen ist es das Hauptanliegen den gesundheitlichen Zustand der alten Alleebäume zu erhalten.

Hiermit geht eine Stabilisierung der Aufenthaltsorte der Tierarten, von denen Bäume als Niststätten, Futterstätten, Zufluchtsorte oder Wanderstrecken genutzt werden, sowie im Vorkommen von Flechten und Pilzarten, welche an einzelstehende Altbäume gebunden sind, einher.

An zweiter Stelle muss eine Kontinuität in der Neuanpflanzung gegeben sein um in Zukunft eine Homogenität in den Altersstrukturen zu erreichen. An einer grenzüberschreitenden Straße wird eine solche Allee geplant. Je 50 Jungbäume sollen hierfür an der polnischen sowie an der deutschen Seite gepflanzt werden. Die Allee wird vor allem einen symbolischen Charakter haben – bei der lokalen Bevölkerung sowie den deutschen und polnischen Bürgern, die die Grenze überqueren, bewirkt das Bild der verbindenden Allee einen positiven Eindruck als Symbol der Verbindung der Völker Europas.

Dieses Projekt wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Integrierter grenzüberschreitender Rettungsdienst Pomerania/Brandenburg (InGRiP)

Logo Interreg M-V/Brandenburg/Polska
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Zintegrowane transgraniczne ratownictwo medyczne w Pomeranii/Brandenburgia

InGRiP wird gefördert durch das Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern | Brandenburg | Polen aus Mitteln der Europäischen Union des Fonds für Regionale Entwicklung »EFRE«

Allgemeines zum Projekt InGRiP

Das InGRiP-Projekt widmet sich der medizinischen Notfallversorgung der grenznah lebenden Bevölkerung auf beiden Seiten des Interreg V A Fördergebietes, sowie allen sich dort zeitweise aufhaltenden Menschen.

Seine Relevanz beruht einerseits auf einer steigenden Nachfrage nach medizinischer Notfallversorgung vor allem im ländlichen Raum aufgrund des demographischen Wandels. Andererseits zieht die gestiegene Mobilität der Bevölkerung in beide Richtungen mit kulturellem, wirtschaftlichem und touristischem Hintergrund die Notwendigkeit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auch auf medizinischem Gebiet nach sich.

Beiderseits der Grenze steigt derzeit nicht nur die Anzahl der medizinischen Notfälle von Patienten aus dem jeweils anderen Land, sondern auch der absolute Bedarf an medizinischer Notfallversorgung überhaupt. Die geringe Verflechtung der Gesundheitssysteme erfordert in Regionen, die durch ihre jeweilige Randlage schlecht bzw. sehr spät erreichbar sind, grundlegende Überlegungen.

Das Projekt geht auf diese Forderungen konkret ein und legt die Grundlagen für eine stufenweise Annäherung der beiden Notfallversorgungssysteme – zum nachhaltigen Nutzen der Bevölkerung auf beiden Seiten der Grenze.

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Projekt InGRiP skupia się na opiece w ramach ratownictwa medycznego nad mieszkańcami regionów przygranicznych po obu stronach obszaru wsparcia Interreg5a oraz osobami czasowy przebywającymi na tym obszarze.

Znaczenie tego projektu widoczne jest z jednej strony w rosnącym zapotrzebowaniu na opiekę w nagłych wypadkach w obszarach wiejskich, m.in. w wyniku zmian demograficznych. Z drugiej zaś strony zwiększona mobilności społeczeństwa w obu kierunkach w celach kulturowych, gospodarczych i turystycznych wymaga współpracy transgranicznej również w obszarze opieki medycznej.

Po obu stronach granicy wzrasta obecnie liczba nagłych wypadków, w których pacjentami są osoby kraju sąsiedniego, ale również całkowite zapotrzebowanie na opiekę w ramach ratownictwa medycznego. Obecność peryferyjnych regionów i związane z tym problemy takie jak wydłużone lub zbyt długie czasy dojazdu pogotowia przy jednoczesnych niewielkich powiązaniach systemów opieki zdrowotnej wymagają od władz zasadniczych przemyśleń.

Projekt ten jest konkretną odpowiedzią na te postulaty i wypracowuje podstawy dla stopniowego dostosowania obu systemów ratownictwa medycznego - dla trwałego pożytku społeczeństwa po obu stronach granicy.

Durchzuführende Projektmodule

  1. Analyse der Rechtsgrundlagen und Bedingungen zur Annäherung der boden- und luftgebundenen Rettungssysteme/ Analiza uwarunkowań prawnych i warunków dla ujednolicenia naziemnego i powietrznego systemu ratownictwa medycznego
  2. Interkulturelle fachspezifische Kommunikation/ Interkulturalna komunikacja specjalistyczna
  3. Infrastrukturentwicklung Luftrettung/ Stworzenie infrastruktury dla pogotowia lotniczego
  4. Simulationstraining und Anwendung/ Trening symulacyjny i jego zastosowanie
  5. Nachhaltigkeit einer integrierten grenzüberschreitenden Notfallversorgung im Fördergebiet Interreg 5a/ Trwałość ratownictwa transgranicznego w obszarze wsparcia Interreg Va

Rahmendaten zum Projekt

Projektlaufzeit/ Czas realizacji projektu 01.11.2017 – 28.02.2021 (3 Jahre + Verlängerung)
Gesamt-Projektfinanzrahmen/ Ramy finansowe projektu 2,34 Mio. €
EU Projektförderung/ EU Dofinansowanie projektu 1,99 Mio. €
Zuwendungsgeber/ Źródło dofinansowania Kooperationsprogramm Interreg VA
Mecklenburg-Vorpommern | Brandenburg | Polen aus Mitteln der
Europäischen Union des Fonds für Regionale Entwicklung »EFRE«

Kontakt

Projektreferentin InGRiP LK VG
Silke Bahn
E-Mail: silke.bahn@kreis-vg.de
Telefon: +49 3834 8760-2854

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Eigenbetrieb Rettungsdienst
Pappelallee 1
17489 Greifswald

Projektwebseite
https://www.medizin.uni-greifswald.de/ingrip/de/home/

Bildergalerie

Förderprojekte ESF (Europäischer Sozialfonds)

Gemeinsam geht's einfacher - Engagiert für VG

Logos Förderprojekt - »Zusammen geht's einfacher - Engagiert für VG«
Logos Förderprojekt - »Zusammen geht's einfacher - Engagiert für VG«

Das Projekt "Gemeinsam geht's einfacher - Engagiert für VG" wird im Rahmen des ESF Plus Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus der Europäischen Union gefördert.

Projektbeschreibung:
Zur besseren Sichtbarkeit von Vereinen und Wirtschaftsunternehmen wird eine interaktive Karte entwickelt. Auf diese Weise können alle Beteiligten profitieren: Vereine und Unternehmen werden leichter gefunden und haben die Möglichkeit, sich auf moderne Weise zu präsentieren. Bürgerinnen und Bürger erhalten einen schnellen Überblick über lokale Angebote und Ansprechpartner. Auch Gäste oder Neuankömmlinge im Landkreis können so schneller entdecken, was Vorpommern-Greifswald zu bieten hat.

Neben der digitalen Karte wird die Onlineplattform künftig auch Raum für Austausch, Informationen und Vernetzung zwischen Wirtschaft und Ehrenamt bieten. Jedes Unternehmen und jeder Verein kann sich mit Logo, Bildern, Öffnungszeiten und – falls vorhanden – mit Links zu Website oder Social Media vorstellen.

Projektzeitraum
01.10.2025 – 30.09.2026

Jugend- und Schulsozialarbeit

EFRE, ESF_Logos_Förderprojekt_-Kofinanziert von der EU, MV tut gut_ohne Bundesministerium
EFRE, ESF_Logos_Förderprojekt_-Kofinanziert von der EU, MV tut gut_ohne Bundesministerium

Die Jugendsozial- und Schulsozialarbeit im Landkreis Vorpommern-Greifswald wird im Rahmen des ESF Plus Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus der Europäischen Union des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Jugendsozialarbeit

Projektbeschreibung:

Die Jugendsozialarbeit verfolgt das Ziel, sozial benachteiligten und individuell beeinträchtigten jungen Menschen, die im erhöhten Maße auf Unterstützung angewiesen sind, sozialpädagogische Hilfen anzubieten sowie in Verknüpfung mit schulischen und arbeitsmarktbezogenen Maßnahmen eine Integration in schulische Bildung, berufliche Ausbildung oder in den Arbeitsmarkt zu unterstützen und junge Menschen zu einer eigenständigen Lebensführung zu befähigen.

Arbeitsinhalte sind die Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit, Netzwerk- und Gremienarbeit, Präventionsarbeit, Berufsfrühorientierung und Projektarbeit.

Maßnahmen:

Förderung von 18 Fachkräften in der Jugendsozialarbeit

Schulsozialarbeit

Projektbeschreibung:

Die Schulsozialarbeit wird im Landkreis Vorpommern-Greifswald im Rahmen des ESF Plus Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus der Europäischen Union gefördert.

Die Schulsozialarbeit ist ein niederschwelliges Angebot der Kinder- und Jugendhilfe im schulischen Kontext. Sie verfolgt das Ziel der Förderung individueller und sozialer Entwicklung von Schülerinnen und Schülern unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen. Die Förderung soll dazu beitragen, soziale Benachteiligungen und individuelle Beeinträchtigungen zu vermeiden und abzubauen, Ausgrenzungen und Risiken des Scheiterns in der Schule entgegen zu wirken, schulisch weniger Erfolgreiche darin zu unterstützen, ihre Stärken zu entfalten, Ressourcen zu erschließen, Lebensperspektiven zu entwickeln und somit ausbildungsreif zu werden.

Arbeitsinhalte sind das Erschließen neuer Kooperationspartner/innen, Beratung, Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit, Präventionsarbeit, Elternarbeit und Projektarbeit.

Maßnahmen:

Förderung von 45 Fachkräften in der Schulsozialarbeit

Förderprojekte ELER

Energetische Sanierung Gymnasium Gützkow

ELER Europäischer Landschaftsfonds für die Entwicklung der ländlichen Räume
ELER Europäischer Landschaftsfonds für die Entwicklung der ländlichen Räume

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete

Zuwendung gemäß der Richtlinie für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILERL M-V)

- eine nicht rückzahlbare Zuwendung zur Projektförderung als Anteilfinanzierung in Höhe von 75,00 Prozent der zuwendungsfähigen tatsächlichen Ausgaben bis zu einem Höchstbetrag von 2.330.345,99 Euro.

Der Zuwendungsbetrag beinhaltet Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Höhe von 2.330.345,99 Euro. Das Vorhaben wird im Rahmen der Maßnahme „7.4.d Basisdienstleistungen zur Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung" des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommern 2014 bis 2020 gefördert, die zum Schwerpunkt „6B: Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten" beiträgt. Das Vorhaben wird unter Beteiligung des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe ,,Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" kofinanziert.

Die Zuwendung ist zweckgebunden für das folgende Vorhaben: Die im Jahre 1994 errichtete Schule (Klassenraumgebäude, Fachklassengebäude und Sporthalle mit Außenanlagen) muss dringend energetisch saniert werden.
Nach Abschluss der Umbaumaßnahmen im Zuge der Nutzung des Schlossgymnasiums Gützkow durch die Stadt wird eine Anpassung der andren Gebäude an die Anforderungen der Wärmschutz-, BrandschutzundArbeitsstättenverordnung erforderlich. Im Zuge der energetischen Sanierung sind am Klassenraum- uns Fachklassengebäude umfangreiche Arbeiten an der Baukonstruktion (Bodenbelags-, Maler-, Fliesen-, Tischler-, Trockenbau-, Zimmerer-, Dachdecker- und Wärmedämmarbeiten) geplant. Die technischen Anlagen (Wasser-, Heizungs-, Elektro- und Beleuchtungsanlagen (LEDTechnik), Telekommunikations-, Gefahrenmelde- und Alarmanlagen, ELA-Anlagen und informationstechnische Anlagen) sollen erneuert werden.

Informationen der Europäischen Kommission über den ELER erhalten Sie hier: https://agriculture.ec.europa.eu/common-agricultural-policy/rural-development_de

Maßnahmebeschreibung:

Der Schulcampus liegt im Landkreis Vorpommern-Greifswald in der Gemeinde Gützkow (Stadt), in der Gemarkung Wieck C, in der Flur 1, am Baron-von-Lepal-Platz 2. Der Landkreis ist Eigentümer der Grundstücke (126/3, 127/4, 127/6) mit einer Gesamtfläche von 14.067 m² und den darauf stehenden Gebäuden. Die im Jahre 1994 errichtete Schule (Klassenraumgebäude, Fachklassengebäude, Sporthalle, Außenanlagen) muss dringend energetisch saniert werden. Nach Abschluss der Umbaumaßnahmen im Zuge der Nutzung des Schlossgymnasiums Gützkow durch die Stadt wird eine Anpassung der anderen Gebäude an die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung, Brandschutzverordnung und Arbeitsstättenverordnung erforderlich. Im Zuge der energetischen Sanierung sind am Klassenraumgebäude und Fachklassengebäude umfangreiche Arbeiten an der Baukonstruktion (Bodenbelags-, Maler-, Fliesen-, Tischler-, Trockenbau-, Zimmerer-, Dach- decker- und Wärmedämmarbeiten) geplant. Die technischen Anlagen (Wasser-, Heizungs-, Elektroanlagen inkl. Beleuchtungsanlagen (LED-Technik), Telekommunikations-, Gefahrenmelde- und Alarmanlagen, ELA-Anlagen, informationstechnische Anlagen) sollen erneuert werden. Die neue Ausstattung mit Möbeln im Klassengebäude ist notwendig, auf Grund des vorhandenen Verschleißes, sowie die Anschaffung einer mobilen Bühne für den Veranstaltungsraum. Im Klassenraumgebäude konnten in den Jahren 2019/2020 die maroden Holzfenster durch Sonderbedarfszuweisung erneuert werden. Im Zuge einer genehmigten Sportförderung konnte das marode Dach der Sporthalle im Jahre 2019 saniert werden. Ebenso konnten in den Jahren 2021/2022 durch die Sonderbedarfszuweisung die Außensportanlagen, Beleuchtung der Außensportanlage sowie der Umkleide- und Sanitärbereich der Sporthalle energetisch umgebaut werden.

Modernisierung/ Sanierung der Randow-Schule im Schulcampus Löcknitz

ELER Europäischer Landschaftsfonds für die Entwicklung der ländlichen Räume
ELER Europäischer Landschaftsfonds für die Entwicklung der ländlichen Räume

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete

Inhalt der Förderung

Die Randow-Schule in Löcknitz ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt: geistige Entwicklung. Als fester Bestandteil der einzelnen Schulen am Schulcampus wurden für die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten Fördermittel vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern (anteilig 75 % der geplanten Gesamtkosten) gemäß der Richtlinie für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILERL M-V) ausgereicht.

Der Zuwendungsbetrag beinhaltet Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER). Weiterhin wird das Vorhaben unter Beteiligung des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" kofinanziert. Eine weitere Zuwendung des Landesförderinstitutes M-V in Höhe von 75 % der verbleibenden Eigenmittel des Landkreises V-G aus der Richtlinie für die Gewährung von Kofinanzierungshilfen soll die optimale Umsetzung des Projektes ermöglichen.

Mit der Modernisierung des Objektes soll eine Erweiterung des Bildungsangebotes für geistig gehandicapte Kinder in der Region realisiert werden. Durch die Schaffung moderner Unterrichts- und Therapieräume sowie die Umsetzung sicherheitstechnischer Vorgaben wird der Unterrichtsablauf deutlich verbessert. Das Hauptgebäude der eingeschossigen Schule wird grundlegend saniert.

Richtfest © Anke Radlof / LK V-G
Richtfest © Anke Radlof / LK V-G

Das Richtfest fand nur zwei Monate nach der Grundsteinlegung am Freitag, den 13. Dezember 2019 statt. Herr Wille, Dezernent des Landkreises Vorpommern-Greifswald, schlug mit kräftigen Schlägen den traditionellen letzten Nagel in das Holz und Schüler der Randow-Schule bedankten sich mit einem kleinen musikalischen Programm bei den Bauarbeitern.

Mit der feierlichen Grundsteinlegung am 07.10.2019 startete die Errichtung des Erweiterungsbaus. Die Bildungsministerin, Frau Martin, der Innenminister, Herr Caffier, sowie der Landrat befüllten die Kassette. Gemeinsam mit weiteren Vertretern der Politik und geladenen Gästen wurde der Wunsch der Schulleitung auf ein gutes Gelingen bekräftigt. Link zum Video.

Das Objekt ist im Jahr 2021 übergeben worden.

Ziel der Förderung

Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten

Interreg Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polska

OrgWaste2Fuel - Biomethan als Kraftstoff aus Reststoffen durch Nutzung grenzüberschreitender Innovationspotenziale - Projekt-Nr. INT0400111

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Förderprogramm

Kooperationsprogramm Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polska 2021-2027

Projektbeschreibung

Die Energieversorgung, insbesondere im Verkehrssektor und in der Wärmeversorgung, ist derzeit weder CO2-neutral noch unabhängig von geopolitischen Entwicklungen. Dies stellt eine erhebliche Herausforderung dar, die es zu bewältigen gilt, um eine nachhaltige und unabhängige Energieversorgung zu gewährleisten. Besonders in der Landwirtschaft ist diese Unabhängigkeit wichtig, da sie sowohl ein bedeutender Energieverbraucher als auch eine Quelle organischer Reststoffe ist. Derzeit werden organische Reststoffe wie Gülle und Mist primär als Dünger genutzt, während Biogas häufig aus eigens angebauten Energiepflanzen wie Mais gewonnen wird. Diese Praxis hat ökologische und wirtschaftliche Nachteile. Der im Projekt verfolgte innovative Ansatz setzt deshalb ausschließlich auf die Nutzung unvermeidlicher organischer Reststoffe wie Erntereste, Stroh, Abfälle aus der Lebensmittelverarbeitung und kommunale Grünabfälle, die bisher ungenutzt geblieben sind.

Das übergeordnete Ziel des Projekts ist der Aufbau einer grenzüberschreitenden Bioökonomieregion, die sich auf die energetische Nutzung organischer Reststoffe konzentriert. Diese sollen bevorzugt zur Produktion von Biomethan eingesetzt werden, das fossiles Erdgas ersetzen und als alternativer Kraftstoff sowie in der Wärmeerzeugung angewendet werden kann.
Das Projekt verfolgt zwei Hauptziele, die in enger Verbindung zueinanderstehen und eine nachhaltige Nutzung biogener Reststoffe in der Grenzregion ermöglichen sollen.

Das erste Ziel ist, einen umfassenden Überblick über die verfügbaren Biomasseressourcen in der Grenzregion zu gewinnen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die bisher ungenutzten Potenziale biogener Reststoffe gelegt. Es wird untersucht, wie diese Reststoffe, die in der Region typischerweise anfallen, energetisch verwertet werden können, wobei der Schwerpunkt auf der Produktion von Biomethan liegt. Ein weiterer Verwertungspfad ist die Herstellung von Methanol aus Wasserstoff und biogenem CO2. Verschiedene Substrate wie landwirtschaftliche Abfälle, kommunale Grünabfälle und andere organische Reststoffe werden charakterisiert und hinsichtlich ihres Nutzungspotenzials analysiert. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, innovative Wege zur energetischen Verwertung dieser Reststoffe zu finden, indem geeignete Technologien identifiziert und auf ihre Eignung für die verschiedenen Substrate überprüft werden. Zudem werden wirtschaftlich sinnvolle Einzugsbereiche für die Reststoffnutzung und den Transport festgelegt, wobei länderübergreifende Nachhaltigkeitsstandards eine zentrale Rolle spielen. Diese Analysen unterstützen die Entwicklung einer regionalen ökologischen Kreislaufwirtschaft, indem sie aufzeigen, wie Reststoffe effizient und nachhaltig genutzt werden können.

Das zweite Ziel ist, innovative technische Lösungen für die Herstellung von Biomethan aus regenerativen Quellen zu demonstrieren. Dabei steht die Aufklärung von Kommunen und Unternehmen (insbesondere landwirtschaftliche Betriebe und Anlagenbauer) über neue Technologien und Prozesse zur Verwertung organischer Abfälle im Vordergrund. Dazu werden geeignete Speicher und Transportmöglichkeiten für dezentral erzeugtes Biomethan untersucht, um die praktische Umsetzung dieser Technologien zu erleichtern. Zudem werden standortbezogene Anlagenkonzepte entwickelt und Wirtschaftlichkeitsanalysen für Biokraftstoffketten an ausgewählten Standorten in der Grenzregion durchgeführt, die auf andere Standorte übertragbar sind. Ein länderübergreifender Austausch von Know-how und Erfahrungen sowie Schulungen für Unternehmen und Gemeindevertreter sollen sicherstellen, dass diese Akteure die entwickelten Innovationen zur Dekarbonisierung der Mobilität und Wärmeversorgung aufgreifen und in ihre Investitionsplanungen aufnehmen. Zudem sollen geeignete Logistiklösungen für den Transport von Biomasse in der Grenzregion gefunden werden.

Zu den zentralen Ergebnissen gehören:

  • Ein Toolset, das zeigt, wie organische Reststoffe in der Region Pomerania effizient als Kraftstoffe und zur Wärmeerzeugung genutzt werden können. Es enthält u.a. ein Kostenkalkulationstool für Transportszenarien sowie eine Kartierung von Substratquellen und kann als Planungstool genutzt werden.
  • Ein Leitfaden, der die verschiedenen Technologien und Verwertungspfade zur Nutzung organischer Reststoffe beschreibt und Empfehlungen für deren Einsatz gibt sowie Fallbeispiele und Maßnahmenvorschläge aufzeigt.

Diese Ergebnisse ermöglichen es den Zielgruppen, die entwickelten Lösungsansätze aufzugreifen und umzusetzen und so einen Beitrag zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu leisten. Das Projekt wird durch die Kooperation verschiedener Stakeholder unterstützt, die die Lösungen mittel- bis langfristig anwenden können.

Insgesamt zielt das Projekt darauf ab, eine nachhaltige und CO2-neutrale Energieversorgung in der Grenzregion zu fördern, indem es innovative Technologien und Konzepte zur Nutzung biogener Reststoffe aufzeigt.

Projektpartner

Projektzeitraum

01.10.2025 – 30.09.2028

Projektbudget

Bezeichnung  
Gesamtkosten  1.983.340,78 Euro
Fördermittel  1.586.672,61 Euro
Eigenmittel  396.668,17 Euro
Förderung  gefördert durch 80% aus EFRE-Mitteln

Ansprechpartnerin

Malgorzata Bledowska

70.1 SG Kreisentwicklung
Koordinatorin Regional- u. Kreisentwicklung

An der Kürassierkaserne 9
17309 Pasewalk

03834 8760-3114
Malgorzata.Bledowska@kreis-vg.de

Aktuelles



OdraClimateGuard


LOGO INTERREG ODRA CLIMATE GUARD
LOGO INTERREG ODRA CLIMATE GUARD


Projekttitel

OdraClimateGuard - Gemeinsam gegen Klimawandel und "neue" Tierseuchen im Oder-Raum - Projekt-Nr. INT0400122

Förderprogramm

Kooperationsprogramm Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polska 2021-2027

Projektbeschreibung

Der Klimawandel fördert eine stärkere Ausbreitung von Tierseuchen. Dabei spielen Insekten eine wichtige Rolle als Krankheitsüberträger. Ihre Verbreitung hängt stark von den Umgebungstemperaturen ab. Ihr Lebensraum dehnt sich zunehmend bis ins nördliche Europa aus. Insgesamt muss mit einem wachsenden Einschleppungsrisiko vor bisher in unseren Breitengraden noch nicht heimischen Tierseuchen gerechnet werden. Sie sind eine Gefahr für das Ökosystem und die biologische Vielfalt, für die Menschen und für die wirtschaftliche Entwicklung.

Da klimabedingte, biologische Bedrohungen nicht an Ländergrenzen halt machen, hat sich der Mehrwert einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gezeigt. In drei Arbeitspaketen haben die Partner eine Kooperation vereinbart:

  1. Die bestehende Oderpartnerschaft zur Gefahrenabwehr wird mit neuen Partnern und Themen erweitert. Hierzu wird eine gemeinsame Hilfeleistungsvereinbarung abgeschlossen und Einsatzkonzepte grenzüberschreitend abgestimmt, um im Schadensfall eine schnellere Warnung der Bevölkerung und die grenzüberschreitende Hilfeleistung zu ermöglichen.
  2. Es wird ein grenzüberschreitendes, sich ergänzendes Fähigkeitsmanagement zur Tierseuchenbekämpfung aufgebaut. Für den gemeinsamen Einsatzverbund spezialisiert sich jeder Partner auf eine Teilaufgabe: Der Landkreis Vorpommern-Greifswald ist für die gemeinsame Führung der deutschen und polnischen Einsatzkräfte verantwortlich. Der Landkreis Gryfino übernimmt die Erkundung und Umweltanalytik. Sie arbeiten dabei eng mit der Berufsfeuerwehr Gryfino zusammen. Der Landkreis Uckermark stellt die Fähigkeiten bereit zur Rettung aus Gefahrenbereichen, zum Begrenzen der Ausbreitung von Gefahrstoffen sowie zur Dekontamination.
  3. Die deutschen und polnischen Einsatzkräfte werden gezielt auf den grenzüberschreitenden Einsatz vorbereitet. Hierzu werden Alarmierungs-, Kommunikations-, Stabsrahmen- und Vollübungen durchgeführt.

Projektpartner

Projektzeitraum

01.07.2025 – 31.12.2028

Projektbudget

Bezeichnung 
Gesamtkosten  1.790.779,16 Euro
Fördermittel  1.432.623,31 Euro
Eigenmittel

358.155,85 Euro

Förderung gefördert durch 80% aus EFRE-Mitteln

Ansprechpartner

brandschutzdienststelle@kreis-vg.de

Aktuelle Informationen

Sonstige Förderungen

Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept

Klimaschutz braucht Kommunen

Klimaschutz ist für Kommunen nicht nur eine Herausforderung, sondern bietet auch Chancen: Kommunen, die heute in den Klimaschutz investieren, senken beispielsweise ihre Energiekosten in Schulen, Sporthallen oder Rathäusern und entlasten so langfristig ihren Finanzhaushalt. Im Rahmen der Kommunalrichtlinie wird beispielsweise die Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtungen gefördert.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald wird in den kommenden zwölf Monaten ein Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept erarbeiten. Er leistet damit den lokalen Beitrag zu entsprechenden Plänen, die auf Landes- und Bundesebene vorgelegt werden sollen ... weiterlesen

 

Konzept gefördert durch:

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Bundes-Radverkehrsförderprogramm »Stadt und Land«

Ausbau Radweg an der Kreisstraße VG 13 Klein Kiesow - Groß Kiesow

Logos Förderprojekte -Sonderprogramm Stadt und Land - Radwegebau
Logos Förderprojekte -Sonderprogramm Stadt und Land - Radwegebau

Kurzdarstellung der Baumaßnahme:
Der Landkreis Vorpommern - Greifswald beabsichtigt den Um- und Ausbau des Radweges an der VG 13 von der Ortslage Klein Kiesow bis etwa zum Ortseingang Groß Kiesow auf einer Länge von ca. 1.024 m. 

Übersichtskarte zur Maßnahme Radweg VG13 Klein Kiesow- Groß Kiesow
Übersichtskarte zur Maßnahme Radweg VG13 Klein Kiesow- Groß Kiesow

Für die Umsetzung der Maßnahme wurde eine Zuwendung des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur mit Mitteln des Bundes gemäß der Radverkehrsinfrastrukturförderrichtlinie (RadFörderRL M-V) aus dem Sonderprogramm “Stadt und Land“ gewährt.

Der Bund stellt mit diesem Programm Finanzhilfen für die Förderung des Radverkehrs bzw. für Investitionen in den Radverkehr zur Verfügung.

Es ist geplant die vorhandene ungebundene Befestigung mit einer Asphaltbefestigung und einer durchgehenden Breite von ca. 2,20 m auf ca. 2,50 m auszubauen.

Der vorhandene Radweg ist oberflächlich weitestgehend mit einer Grasnarbe und dünnem Oberboden überwachsen. Durch die starken Unebenheiten resultiert eine hohe Sturz- sowie Stolpergefahr. Bei Niederschlägen ist das Befahren des Radweges nur unter größten Anstrengen bzw. gar nicht möglich.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat sich zum Ausbau des bestehenden Radweges entschieden, damit dieser Radwegeabschnitt uneingeschränkt und ohne Gefahren für den Alltags-, Freizeit- sowie Schülerverkehr wieder nutzbar ist. Durch diesen Abschnitt erfolgt eine Verbindung bzw. Lückenschluss beider Ortschaften Klein- und Groß Kiesow und trägt dazu bei, dass das bestehende Wegenetz aus regionalen und kommunalen Radwegen erhalten bleibt und bedarfsgerecht zu einem attraktiven Gesamtnetz ausgebaut wird.

Bauzeit:
September 2024 - November 2024

Kommunalinvestitionsprogramm für den Bereich Schulinfrastruktur

Sanierung und Umbau der Diesterweg-Grundschule in Loitz

Kurzdarstellung der Baumaßnahme: Der Landkreis Vorpommern-Greifswald plant die Diesterweg Grundschule als Landes-Förderzentrum für emotionale und soziale Entwicklung umzubauen. Die Maßnahme erfolgt über die energetische Sanierung und den Umbau des Gebäudekomplexes mit seinen Freiflächen an die Erfordernisse. Mit den neuen Anforderungen an die Nutzung des Gebäudes sind bauliche Anpassungen notwendig. Die bauphysikalischen und räumlichen Ansprüche stehen hierbei im Fokus um einen ganzheitlichen und funktionierenden Schulbetrieb führen zu können. Durch die Umnutzung der Grundschule mit Hortbereich in ein Förderzentrum, sind mit den erhöhten Anforderungen auch ein Anbau, eine Aufstockung und zusätzliche Parkplätze mit Auffahrt erforderlich.

Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRWI)

Erschließung Großgewerbestandort Pasewalk - Verbesserung der verkehrstechnischen Anbindung

Logos Förderprojekt - Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur
Logos Förderprojekt - Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur

Bauvorhaben: Erschließung Großgewerbestandort Pasewalk - Verbesserung der verkehrstechnischen Anbindung der Kreisstraße 70 VG zwischen dem Knotenpunkt mit der B 104 und dem Großgewerbestandort einschließlich Knotenpunktausbau B 104/VG 70 (1. und 2. BA)

Kurzdarstellung der Baumaßnahme
Für die Erschließung des Großgewerbegebietes Pasewalk „Industriepark Berlin-Szczecin“ wurde die Kreisstraße 70 VG zwischen dem Großgewerbestandort und der B 104 auf einer Gesamtlänge von 1,242 km und in einer Breite von 6,50 m grundhaft aus- und neugebaut.

Der Bau erfolgte in 2 Bauabschnitten.

Baustart für den 1. BA war im Juli 2022 in Franzfelde am Gewerbestandort. Der Abschnitt verlief in der vorhandenen Linienführung der Kreisstraße und endete nach 965 m an der Einmündung zum alten Stadtweg. Der Gewerbestandort erhielt eine neue Zufahrt. Umfangreiche Leitungsumverlegungen waren dafür notwendig.
Die für den Bauzeitraum parallel zur Kreisstraße angelegte 6,00 m breite Baustraße wurde hälftig zurückgebaut und kann jetzt als Radweg genutzt werden.
Die Freigabe erfolgte im Sommer 2023.

Im November 2023 begannen die Straßenbauarbeiten für den 277 m langen 2. BA bis zur Bundesstraße B 104. Im Zuge dieser Baumaßnahme wurde auch der Knotenpunkt neu geschaffen. Die B 104 wurde auf einer Länge von 357 m ausgebaut und erhielt eine Linksabbiegespur. Die Bauarbeiten endeten im November 2024.

Zur Realisierung des Ausbauquerschnittes mussten auf der Südseite der Kreisstraße 38 Bäume und für den 2. BA bis zur B 104 nochmals 15 Bäume gefällt werden. Als Ersatz wurden 126 Silberlinden und 213 Sträucher als straßenbegleitende Baumreihe und als Lückenbepflanzung entlang der VG 70 gepflanzt.

Für das Vorhaben gewährte das Land Mecklenburg-Vorpommern eine Zuwendung aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“.

Mit der Umsetzung der Straßenbaumaßnahme konnte die infrastrukturelle Voraussetzung für die Ansiedlung gewerblicher Unternehmen, die Verbesserung der Standortbedingungen und die Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz geschaffen werden.

Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld - Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen.

Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Link zur Website der Nationalen Klimaschutzinitiative  

KSI: Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Siedlungsabfalldeponie Neppermin

BMWK_NKI_Gefoerdert_RGB_DE_2022_quer__Machbarkeitsstudie Siedlungsabfalldeponie Neppermin und Blumenthal
BMWK_NKI_Gefoerdert_RGB_DE_2022_quer__Machbarkeitsstudie Siedlungsabfalldeponie Neppermin und Blumenthal

Vorhaben: Machbarkeitsstudie zur in-situ Stabilisierung der Siedlungsabfalldeponie Neppermin zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen

Förderkennzeichen: 67K23762

Vorhabensbeschreibung: Um künftig die Treibhausgasemissionen deutlich zu minimieren, soll für die Siedlungsabfalldeponie Neppermin eine Konzeption/Strategie erarbeitet werden, wie eine Deponiegaserfassung und -behandlung künftig erfolgen soll. Hierzu soll insbesondere die Erhöhung des Erfassungsgrades und eine gezielte, kontrollierte und kontinuierliche Übersaugung durchgeführt werden. Hierdurch wird kontrolliert Luftsauerstoff in den Deponiekörper eingesaugt, welcher letztlich dazu beiträgt eine Aerobisierung des Inventars zu erreichen und den Deponiekörper zu stabilisieren. Diese Herangehensweise erlaubt die Emissionen von schädlichen Treibhausgasen im Vergleich zur klassischen Deponieentgasung signifikant zu reduzieren. Ein weiterer Effekt, der hierdurch erzielt wird, ist eine deutliche Verkürzung der aktiven Deponiegaserfassung/ -entsorgung, was nicht zuletzt auch zu einer deutlichen Verkürzung der Nachsorgezeit beiträgt. Die Potentialanalyse als wesentlicher Bestandteil der Machbarkeitsstudie wird auf Grundlage der Deponiegasprognose und einer Gegenüberstellung der Weiterführung des bisherigen Entgasungsbetriebes mit dem als Ziel formulierten modifizierten Entgasungsbetriebs durchgeführt. Hierzu soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht werden, wie hoch das Einsparpotential von schädlichen Treibhausgasemissionen auf der Deponie ist, um sich wirksam an den Zielen der Bundesregierung zur Minimierung der Treibhausgasemissionen zu beteiligen.

Bewilligungszeitraums: 01.04.2024 bis 31.03.2025

KSI: Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Siedlungsabfalldeponie Blumenthal

BMWK_NKI_Gefoerdert_RGB_DE_2022_quer__Machbarkeitsstudie Siedlungsabfalldeponie Neppermin und Blumenthal
BMWK_NKI_Gefoerdert_RGB_DE_2022_quer__Machbarkeitsstudie Siedlungsabfalldeponie Neppermin und Blumenthal

Vorhaben: Machbarkeitsstudie zur in-situ Stabilisierung der Siedlungsabfalldeponie Blumenthal zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen

Förderkennzeichen: 67K23760

Vorhabensbeschreibung: Um künftig die Treibhausgasemissionen deutlich zu minimieren, soll für die Siedlungsabfalldeponie Blumenthal eine Konzeption/Strategie erarbeitet werden, wie eine Deponiegaserfassung und -behandlung künftig erfolgen soll. Hierzu soll insbesondere die Erhöhung des Erfassungsgrades und eine gezielte, kontrollierte und kontinuierliche Übersaugung durchgeführt werden. Hierdurch wird kontrolliert Luftsauerstoff in den Deponiekörper eingesaugt, welcher letztlich dazu beiträgt eine Aerobisierung des Inventars zu erreichen und den Deponiekörper zu stabilisieren. Diese Herangehensweise erlaubt die Emissionen von schädlichen Treibhausgasen im Vergleich zur klassischen Deponieentgasung signifikant zu reduzieren. Ein weiterer Effekt, der hierdurch erzielt wird, ist eine deutliche Verkürzung der aktiven Deponiegaserfassung/ -entsorgung, was nicht zuletzt auch zu einer deutlichen Verkürzung der Nachsorgezeit beiträgt. Die Potentialanalyse als wesentlicher Bestandteil der Machbarkeitsstudie wird auf Grundlage der Deponiegasprognose und einer Gegenüberstellung der Weiterführung des bisherigen Entgasungsbetriebes mit dem als Ziel formulierten modifizierten Entgasungsbetriebs durchgeführt. Hierzu soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht werden, wie hoch das Einsparpotential von schädlichen Treibhausgasemissionen auf der Deponie ist, um sich wirksam an den Zielen der Bundesregierung zur Minimierung der Treibhausgasemissionen zu beteiligen.

Bewilligungszeitraums: 01.04.2024 bis 31.03.2025


  • EU-Fonds EFRE, ESF, ELER

    EU-Fonds EFRE, ESF, ELER

  • EFRE_Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

    EFRE_Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

  • Interreg Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polska

    Interreg Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polska

  • ELER Europäischer Landschaftsfonds für die Entwicklung der ländlichen Räume

    ELER Europäischer Landschaftsfonds für die Entwicklung der ländlichen Räume