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Geförderte Projekte

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Geförderte Projekte im Landkreis

Unternehmen, Körperschaften oder Privatpersonen, die ihren Kapitalbedarf nicht durch Eigenfinanzierung oder Fremdfinanzierung decken können, erhalten unter bestimmten Voraussetzungen staatliche Hilfe. Diese Voraussetzungen sind in Förderprogrammen niedergelegt, in denen die persönlichen und sachlichen Förderbedingungen enthalten sind.

Kapitalengpässe bestehen insbesondere bei Unternehmensgründungen, Existenzgründungen, in strukturschwachen Räumen oder während Unternehmenskrisen. Fördermittel sind daher alternative Finanzierungsinstrumente zu Eigenkapital und Fremdkapital.

Es handelt sich um Zuwendungen oder Zweckzuwendungen aus dem Haushalt der öffentlichen Hand für juristische oder natürliche Personen, um bei diesen bestimmte politische oder wirtschaftliche Ziele zu erreichen.

Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen (Wojewodschaft Westpommern)

Zusätzlicher Projektaufruf für grenzüberschreitende Partnerschaft – Erstmals Pauschalförderung im Fonds für kleine Projekte in der Euroregion Pomerania!

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Die Corona-Pandemie hat schon heute im deutsch-polnischen Grenzland Spuren hinterlassen. Viele Projekte, bei denen sich Deutsche und Polen aus unserer Region begegnen, kämpfen aufgrund der Beschränkungen, die in den letzten Wochen dies- und jenseits der Oder in Kraft getreten sind, mit enormen Schwierigkeiten. Die Existenz von Partnerschaften, jahrelang mühsam aufgebaut und gepflegt, ist durch die gegenwärtige Krise bedroht.
Um dem entgegenzuwirken soll es den Akteuren im Grenzraum jetzt so einfach wie möglich gemacht werden, sich mit Unterstützung des Fonds für kleine Projekte (FKP) für die deutsch-polnische Zusammenarbeit zu engagieren!
Zu diesem Zweck ist ein COVID19-Sonder-Call eingerichtet worden, bei dem das Antrags- und Abrechnungsverfahren stark vereinfacht wurde. Dabei werden die Fördermittel erstmals nach dem Prinzip der Pauschalfinanzierung vergeben, d. h. dass die zuständige Euroregionale Lenkungskommission für jedes Projekt in Abhängigkeit des geplanten Projektergebnisses einen spezifischen Pauschalbetrag für die Förderung festlegt. Mit anderen Worten: Erreicht das Vorhaben sein Projektergebnis wird der zugesicherte Förderbetrag ausgezahlt.
Inhaltlich sind die Projekte auszurichten auf
• Überwindung der Folgen der Corona-Pandemie durch Entwicklung grenzüberschreitender und innovativer Lösungen zur Aufrechterhaltung und Entwicklung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Zusammenarbeit;
• Erarbeitung von grenzüberschreitenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (z.B. Zusammenarbeit der medizinischen Einrichtungen, Informationskampagnen, Präventionsmaßnahmen)
• Modellvorhaben im Rahmen der Online-Bildung
Gefördert werden sollen Projekte mit Kosten von maximal 50.000 €. Die Förderhöhe beträgt 85%. Der COVID19 Sonder-Call besitzt ein Volumen von 2 Mio. €.
Durch Vereinfachungen bei der Abrechnung werden die Antragsteller beim COVID19-Sonder-Call nicht lange auf die Auszahlung der Fördergelder warten müssen. Nach erfolgreicher Projektdurchführung und Prüfung des Projektberichtes im FKP-Büro wird ein Abschlag des bewilligten Förderbetrages in Höhe von 50% ausgezahlt. Die restlichen 50% werden nach Zertifizierung der Projektergebnisse durch das Landesförderinstitut ausgezahlt. Eine Einzelbelegabrechnung ist in diesem Sonder-Call nicht erforderlich.
Detaillierte Informationen und Antragsberatung zum Sonder-Call erhalten Sie unter www.pomerania.net.
Die Mitarbeiterinnen des FKP erreichen Sie unter: info@pomerania.net, Tel.: 039754-5290, 039754-52914 oder 039754-52924


Der Fonds für kleine Projekte in der Euroregion Pomerania wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im deutsch-polnischen Grenzgebiet der Euroregion POMERANIA-Etappe II von II, INT 137

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Ausbau der Kreisstraße VG 44 von Stolpe bis zu B 110

Das Projekt, mit fünf Projektpartnern aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Polen, soll die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur im deutsch-polnischen Grenzgebiet der Euroregion POMERANIA verbessern.

Projektpartner sind die Woiwodschaft Westpommern/Województwo zachodniopomorskie; der Landkreis Uckermark-Starostwo powiatu Uckermark; die Gemeinde Stadt Swinemünde / Gmina Miasto Świnoujście; das Straßenbauamt Neustrelitz / Urząd Budowy Dróg Neustrelitz (SBA NZ), das auch als Leadpartner fungiert sowie der Landkreis Vorpommern-Greifswald /Starostwo powiatu Vorpommern-Greifswald.

Es handelt sich um Investitionen in die grenzübergreifende Verkehrsinfrastruktur und Mobilität, die zur Integration des Fördergebiets und dessen bessere Anbindung an den europäischen Gesamtraum beitragen. Alle Maßnahmen haben eine grenzübergreifende Wirkung auf das Fördergebiet und liegen im grenznahen Raum.

Die Dringlich- und Erforderlichkeit der Maßnahmen resultiert zusammenfassend aus dem Bedarf, grenzüberschreitende Verkehre zur Förderung der gemeinsamen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region zu stärken, die Erschließung von Zielen des Wirtschafts- und Tourismusverkehrs zu verbessern und maßgeblich touristisch genutzte Verkehrsinfrastruktur weiter auszubauen.

Projektbudget

  • ca. 18 Mio. € bei einer Förderquote von 85 % Zeitraum: bis 30.11. 2022

Ansprechpartner

  • Udo Schönherr (Kürassierkaserne 9, Pasewalk, Zimmer 302, Telefon: +49 3834 8760-3323)

Projektinformation

Das Vorhaben des Landkreises V-G betrifft den Ausbau der Kreisstraße VG 44 von Stolpe über Dargen bis an die Bundesstraße B 110. Die Kreisstraße VG 44 befindet sich auf der Insel Usedom, nördlich des Stettiner Haffs. Durch die Fahrbahn werden die Ortschaften Stolpe und Dargen verbunden. Nördlich der Gemeinde Dargen bindet die Kreisstraße an die Bundesstraße B 110 an. Die vorhandene Trasse verläuft in einigen Bereichen durch angebaute Gebiete und teilweise entlang von forst-und landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Die Maßnahme mit einer Gesamtlänge von ca. 6 km wird in insgesamt fünf Bauabschnitte unterteilt. Im Rahmen des INTERREG-Programms VA werden die Bauabschnitte 3-5 ausgeführt. Die Bauabschnitte weisen dabei folgende Längen aus: Bauabschnitt 3 ca. 1,1 km, Bauabschnitt 4 ca. 553 m und Bauabschnitt 5 ca. 507 m. Die Bauabschnitte 1 und zwei werden zu einem späteren Zeitpunkt ausgebaut.

Die vorhandene Kreisstraße unterliegt einer nahräumigen Verbindungsfunktion. Aufgrund der landschaftlich reizvollen Lage befinden sich auf diesem Streckenabschnitt Fernrad-und Radrundwege. Mit Fertigstellung der geplanten Maßnahme wird eine sichere Führung der Verkehrsteilnehmer erreicht. Derzeit weist die Fahrbahn aus unterschiedlichen Oberflächenbefestigungen Risse, Unebenheiten, Abbrüche und Versackungen auf. Weiterhin ist keine ausreichende Oberflächenentwässerung vorhanden.

Der geplante Streckenabschnitt liegt im ländlichen Raum, durchläuft das EU-Vogelschutzgebiet, grenzt südlich an das FFH-Gebiet und stellt für den Tourismus als Wirtschaftsfaktor einen besonderen Stellenwert dar.

Die Planungen zum Ausbau der Straße wurden mit der Maßgabe durchgeführt, die Eingriffe in die Natur und die angrenzenden Flurstücke so gering wie möglich und somit in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Es wird ein landschaftspflegerischer Begleitplan erstellt, die Prüfung der Verträglichkeit mit den Erhaltungszielen des EU-Vogelschutzgebietes „Süd Usedom“ und die Genehmigung des Eingriffs in Natur und Landschaft nach § 12 Abs. 6 NatSchAG M-V erforderlich.

Infolge des Eingriffs werden zahlreiche Neupflanzungen von Bäumen ausgeführt. Weiterhin sind als Ausgleichsmaßnahmen die Errichtungen von zwei Otterdurchlässen vorgesehen.

Die Fahrbahn wird eine Asphaltdecke erhalten. Die Breite ist auf ein Minimum beschränkt. So wird die Fahrbahn außerorts eine befestigte Breite von 5,00 m erhalten. Beidseitig werden Bankette in einer Breite von 1,00 m angelegt. Innerorts in der Ortslage Dargen wird die Fahrbahnbreite 6,00 m betragen. Die Oberflächenentwässerung wird über ein neu angelegtes Kanalsystem geregelt.

Die Baukosten werden ca. 2,5 Mio. Euro betragen.

Alleen für die Biodiversität, INT 142

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Aleje jako ostoje bioróżnorodności

Ochrona alej przydrożnych jako korytarzy ekologicznych i siedlisk przyrodniczych w celu zachowania bioróżnorodności na terenie województwa zachodniopomorskiego oraz powiatu Vorpommern-Greifswald.

Alleen für die Biodiversität - Logo
Alleen für die Biodiversität - Logo

Alleen als Refugialgebiete der Biodiversität

Der Schutz der Straßenalleen als ökologische Korridore und Habitate zur Erhaltung der Biodiversität in der Woiwodschaft Zachodniopomorskie und im Landkreis Vorpommern-Greifswald.

Mecklenburg Vorpommern ist nach Brandenburg das alleenreichste Bundesland. Alleen sind ein Stück wertvolles Kulturgut, das für die einheimische Bevölkerung Verbundenheit mit der Geschichte der örtlichen Landnutzung stiftet. Imposante, alte Alleen beeindrucken mit ihrer Schönheit und sind wichtiges Habitat oder verbindende Struktur für viele gefährdete Tierarten.

Projektpartner

  • Federacja Zielonych Gaja (Föderation des Grünen, Sitz in Szczecin)

Projektbudget

  • 1 Mio € (davon 433 t € auf deutscher Seite, bei einer 85 % Förderquote)

Zeitraum

  • Februar 2019 – Januar 2022

Ansprechpartner

  • Carl Moritz Bandt (Ellbogenstr. 2, Anklam, Zimmer 11, Telefon: +49 3834 87603221)

SCHUTZ DER ALLEEN

Das Projekt möchte sich dem Rückgang der Alleen in Westpolen und Ostdeutschland entgegenstellen. Noch gibt es in Polen keinen weitreichenden Alleenschutz, wie in Deutschland, wo Alleen nach Bundesnaturschutzgesetz geschützte Landschaftselemente sind. Dieses wird in M-V durch das Naturschutzausführungsgesetz (NatSchAG M-V § 12 und § 19) sowie durch den Alleenerlass konkretisiert. Die landschaftsprägenden Elemente sind durch mangelnde Pflege, Baumaßnahmen und ackerseitiges Anpflügen, trotz der gesetzlichen Sicherung in ihrer Existenz bedroht.

FUNKTIONEN VON ALLEEBÄUMEN

Gerade alte Alleebäume haben viele wichtige ökologische Funktionen. Sie reduzieren Wind und direkte Sonneneinstrahlung auf den Boden, dienen als Habitat für viele geschützte Arten wie Fledermäuse, Vögel, Käfer oder Flechten und stellen Wanderungskorridore für diese in der intensiv genutzten Kulturlandschaft dar. Auch der Tourismus profitiert von der Vielseitigkeit, die Alleen in die Landschaft einbringen. So kommt zum Beispiel Radfahrern der Schattenwurf der mächtigen Baumkronen zu Gute.

PROJEKTINHALT

Zusätzlich zu praktischen Maßnahmen, möchte das Projekt Aufklärung in Sachen Alleenschutz und Baumpflege leisten. Aus der Kooperation zwischen den Partnern sollen Konferenzen, Studienreisen und praktische Übungen für die Straßenbauverwaltungen hervorgehen, um die Sensibilität für die Wertigkeit von Bäumen zu stärken. Hierbei soll auf aktuelle Pflegemaßnahmen als Teil des Projektes, aufmerksam gemacht werden.

Für die langfristige Sicherung der Baumbestände werden ein Alleenentwicklungskonzept sowie Fachgutachten zu besonders geschützte Artengruppen in Auftrag gegeben. Bei ersterem sollen auch besonders schützenswerte und neu zu pflanzende Alleen ausgewiesen werden. Die Fachgutachten sind für fünf Artengruppen (Fledermäuse, Vögel, Käfer, Flechten/Moose und Pilze) zu erstellen und sollen auch Argumente für den Schutz alter Bäume liefern. Dieses gewonnene Wissen soll auch in zukünftige Pflegemaßnahmen einfließen.

OUTPUTS

Projekthauptziel sind Erhaltung und Schutz der Biodiversität von Straßenalleen als wertvolle Habitate und ökologische Korridore. Es gibt eine große Diskrepanz im Landkreis Vorpommern-Greifswald, zwischen den Altersstrukturen der Altbaumbestände die zwischen 90 und bis zu 200 Jahre alt seien können, und denen der "Jungbäume" welche seit ca. 1990 gepflanzt wurden. Je älter die Bäume die Alleen bilden, desto größer ist die Anzahl der dort vorkommenden Organismen. Deswegen ist es das Hauptanliegen den gesundheitlichen Zustand der alten Alleebäume zu erhalten.

Hiermit geht eine Stabilisierung der Aufenthaltsorte der Tierarten, von denen Bäume als Niststätten, Futterstätten, Zufluchtsorte oder Wanderstrecken genutzt werden, sowie im Vorkommen von Flechten und Pilzarten, welche an einzelstehende Altbäume gebunden sind, einher.

An zweiter Stelle muss eine Kontinuität in der Neuanpflanzung gegeben sein um in Zukunft eine Homogenität in den Altersstrukturen zu erreichen. An einer grenzüberschreitenden Straße wird eine solche Allee geplant. Je 50 Jungbäume sollen hierfür an der polnischen sowie an der deutschen Seite gepflanzt werden. Die Allee wird vor allem einen symbolischen Charakter haben – bei der lokalen Bevölkerung sowie den deutschen und polnischen Bürgern, die die Grenze überqueren, bewirkt das Bild der verbindenden Allee einen positiven Eindruck als Symbol der Verbindung der Völker Europas.

Trockenrasen – Seltene Lebensräume, INT 162

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Das Projekt INT 162 zielt darauf ab, Trockenrasen im deutsch-polnischen Grenzraum zu erhalten und zu fördern. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit und der Austausch in Sachen Naturschutz im Grenzgebiet verbessert werden.

Trockenrasen sind trockene, krautreiche Pflanzengesellschaften, die überwiegend auf mageren, sandigen Standorten vorkommen und sich oftmals durch Blütenreichtum und Farbenpracht auszeichnen. Sie bieten einer Reihe an seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum.

Projektpartner:

  • Federacja Zielonych GAJA (Grüne Förderation GAJA), Stettin (Leadpartner), LPV Uckermark-Schorfheide e.V. (Projektpartner Brandenburg)

Projektbudget:

  • ca. 1 Mio. € bei einer Förderquote von 85 %

Zeitraum:

  • Juli 2019 – Juni 2022

Ansprechpartner:

  • Johannes Fröhlich (Ellbogenstr. 2, Anklam, Zimmer 15a, Telefon: +49 3834 8760-3222)

TROCKENRASEN – SELTENE LEBENSRÄUME

Im Landkreis Vorpommern-Greisfwald sind diese artenreichen Trockenrasenbiotope (Sandmagerrasen, basiphile Halbtrockenrasen und Steppentrockenrasen) hauptsächlich auf Lehm oder lehmhaltigen Sanden im Bereich von Endmoränenzügen oder Talhängen zu finden und haben sich häufig durch jahrhundertelange Beweidung oder auf Extremstandorten wie zum Beispiel in aufgelassenen Kiesgruben, steilen Hängen oder mageren Sandflächen entwickelt. 

Die dort vorkommenden Pflanzenarten sind speziell an die nährstoffarmen und trocken-heißen Bedingungen angepasst. Sie sind oftmals sehr selten oder stark gefährdet, wie zum Beispiel Gewöhnliches Zittergras (Briza media), Großblütige Braunelle (Prunella grandiflora), Steppen-Lieschgras (Phleum phleoides), Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum), Großes Schillergras (Koeleria pyramidata), Steppen-Sesel (Seseli annuum) und Schopf-Kreuzblümchen (Polygala comosa).

Außerdem findet man dort Arten, die hauptsächlich in den osteuropäischen beziehungsweise westsibirischen Steppengebieten beheimatet sind und in Mecklenburg-Vorpommern die absolute Westgrenze ihres Verbreitungsgebietes erreichen, wie zum Beispiel Sibirische Glockenblume (Campanula sibirica) und Federgras (Stipa borysthenica).

Neben den Pflanzen bieten diese Biotope einer Fülle an seltenen und gefährdeten Tierarten einen Lebensraum. Vor allem ist die Bedeutsamkeit für Tagfalter- und Widderchenarten als Nahrungs- und Fortpflanzungshabitat hervorzuheben.

Heutzutage findet man nur noch wenige dieser Trockenrasen – sie sind durch Nutzungsaufgabe, Intensivierung der Landwirtschaft oder Stickstoffeinträge aus der Luft bedroht. So werden die oftmals kleinen, lichtliebenden Pflanzen schnell von konkurrenzstarken, schnellwüchsigen Gräsern und Sträuchern überwuchert und verdrängt. Das inselhafte Vorkommen dieser Lebensräume in einer strukturarmen Agrarlandschaft erschwert zusätzlich das Überleben der ansässigen Arten und deren weitere Ausbreitung.

PROJEKTINHALTE UND OUTPUTS

Zusammen mit dem Leadpartner Federacja Zielonych GAJA in Stettin und dem Landschaftspflegeverband Uckermark-Schorfheide e.V. sollen ausgewählte Trockenrasenstandorte im deutsch-polnischen Grenzgebiet durch Pflegemaßnahmen wie Entbuschung, Mahd oder Beweidung wiederhergestellt und gepflegt werden. Kernstück ist dabei der deutsch-polnische Grenzstreifen, der sich als "grünes Band" zwischen den beiden Ländern erstreckt und als Wanderkorridor für Tiere und Pflanzen dienen kann. Zur Erleichterung der Beweidung sollen an manchen Flächen feste, wolfssichere Zäune aufgestellt werden.

Um die Effektivität der Maßnahmen kontrollieren zu können soll der Ist-Zustand der Biotope im Vorfeld erfasst und bestimmte Artengruppen kartiert werden.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sollen für das Projekt Informationsbroschüren erstellt und für ausgewählte Zielgebiete Informationstafeln aufgestellt werden. Außerdem ist der fachliche Austausch zwischen Beteiligten und Interessierten durch gemeinsame Exkursionen geplant.

Darüber hinaus ist die Erstellung eines Managementkonzeptes zur besseren Pflege der Trockenrasen im Grenzgebiet vorgesehen, in das die Ergebnisse und Erfahrungen des Projektes miteinfließen sollen.

AUSBLICK

Mit diesem Projekt soll der Lebensraum Trockenrasen stärker in die breite Öffentlichkeit gerückt und das Bewusstsein über dessen Schutzbedürftigkeit im Grenzgebiet gestärkt werden. Gerade zu Zeiten des globalen Artenschwundes und des Insektensterbens in Deutschland ist es wichtig, auf die Problematik hinzuweisen und dieser mit gezielten Maßnahmen etwas entgegen zu setzen. So können Trockenrasen als Refugien der Biodiversität mit ihrer Lebensfülle und Schönheit die Menschen auch in Zukunft bereichern und nicht zuletzt den Naturtourismus in der Region stärken.

Integrierter grenzüberschreitender Rettungsdienst Pomerania/Brandenburg (InGRiP)

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Zintegrowane transgraniczne ratownictwo medyczne w Pomeranii/Brandenburgia

InGRiP wird gefördert durch das Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern | Brandenburg | Polen aus Mitteln der Europäischen Union des Fonds für Regionale Entwicklung »EFRE«

Allgemeines zum Projekt InGRiP

Das InGRiP-Projekt widmet sich der medizinischen Notfallversorgung der grenznah lebenden Bevölkerung auf beiden Seiten des Interreg V A Fördergebietes, sowie allen sich dort zeitweise aufhaltenden Menschen.

Seine Relevanz beruht einerseits auf einer steigenden Nachfrage nach medizinischer Notfallversorgung vor allem im ländlichen Raum aufgrund des demographischen Wandels. Andererseits zieht die gestiegene Mobilität der Bevölkerung in beide Richtungen mit kulturellem, wirtschaftlichem und touristischem Hintergrund die Notwendigkeit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auch auf medizinischem Gebiet nach sich.

Beiderseits der Grenze steigt derzeit nicht nur die Anzahl der medizinischen Notfälle von Patienten aus dem jeweils anderen Land, sondern auch der absolute Bedarf an medizinischer Notfallversorgung überhaupt. Die geringe Verflechtung der Gesundheitssysteme erfordert in Regionen, die durch ihre jeweilige Randlage schlecht bzw. sehr spät erreichbar sind, grundlegende Überlegungen.

Das Projekt geht auf diese Forderungen konkret ein und legt die Grundlagen für eine stufenweise Annäherung der beiden Notfallversorgungssysteme – zum nachhaltigen Nutzen der Bevölkerung auf beiden Seiten der Grenze.

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Projekt InGRiP skupia się na opiece w ramach ratownictwa medycznego nad mieszkańcami regionów przygranicznych po obu stronach obszaru wsparcia Interreg5a oraz osobami czasowy przebywającymi na tym obszarze.

Znaczenie tego projektu widoczne jest z jednej strony w rosnącym zapotrzebowaniu na opiekę w nagłych wypadkach w obszarach wiejskich, m.in. w wyniku zmian demograficznych. Z drugiej zaś strony zwiększona mobilności społeczeństwa w obu kierunkach w celach kulturowych, gospodarczych i turystycznych wymaga współpracy transgranicznej również w obszarze opieki medycznej.

Po obu stronach granicy wzrasta obecnie liczba nagłych wypadków, w których pacjentami są osoby kraju sąsiedniego, ale również całkowite zapotrzebowanie na opiekę w ramach ratownictwa medycznego. Obecność peryferyjnych regionów i związane z tym problemy takie jak wydłużone lub zbyt długie czasy dojazdu pogotowia przy jednoczesnych niewielkich powiązaniach systemów opieki zdrowotnej wymagają od władz zasadniczych przemyśleń.

Projekt ten jest konkretną odpowiedzią na te postulaty i wypracowuje podstawy dla stopniowego dostosowania obu systemów ratownictwa medycznego - dla trwałego pożytku społeczeństwa po obu stronach granicy.

Durchzuführende Projektmodule

  1. Analyse der Rechtsgrundlagen und Bedingungen zur Annäherung der boden- und luftgebundenen Rettungssysteme/ Analiza uwarunkowań prawnych i warunków dla ujednolicenia naziemnego i powietrznego systemu ratownictwa medycznego
  2. Interkulturelle fachspezifische Kommunikation/ Interkulturalna komunikacja specjalistyczna
  3. Infrastrukturentwicklung Luftrettung/ Stworzenie infrastruktury dla pogotowia lotniczego
  4. Simulationstraining und Anwendung/ Trening symulacyjny i jego zastosowanie
  5. Nachhaltigkeit einer integrierten grenzüberschreitenden Notfallversorgung im Fördergebiet Interreg 5a/ Trwałość ratownictwa transgranicznego w obszarze wsparcia Interreg Va

Rahmendaten zum Projekt

Projektlaufzeit/ Czas realizacji projektu 01.11.2017 – 30.10.2020 (3 Jahre)
Gesamt-Projektfinanzrahmen/ Ramy finansowe projektu 2,34 Mio. €
EU Projektförderung/ EU Dofinansowanie projektu 1,99 Mio. €
Zuwendungsgeber/ Źródło dofinansowania Kooperationsprogramm Interreg VA
Mecklenburg-Vorpommern | Brandenburg | Polen aus Mitteln der
Europäischen Union des Fonds für Regionale Entwicklung »EFRE«

Kontakt

Projektreferentin InGRiP LK VG
Kathrin Krügel
E-Mail: kathrin.kruegel@kreis-vg.de
Telefon: +49 3834 8760-2854

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Eigenbetrieb Rettungsdienst
Pappelallee 1
17489 Greifswald

Projektwebseite
https://www.medizin.uni-greifswald.de/ingrip/de/home/

Bildergalerie

Neubau Mehrzwecksporthalle an der Beruflichen Schule Greifswald

Logo Europäische Fonds 2014-2020
Logo Europäische Fonds 2014-2020

Der Landkreis VG baut ab April 2019 in Greifswald an der Siemensallee eine neue Dreifeldersporthalle für die berufliche Schule.

Diese neue Sporthalle wird durch das Land Mecklenburg-Vorpommern zu 90 % aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" in Verbindung mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gemäß Infrastrukturrichtlinie gefördert.

Die aktuellen Rahmenbedingungen für den gemäß Lehrplan vorgeschriebenen Schulsport an der beruflichen Schule Greifswald sind mehr als unbefriedigend und nicht mehr tragbar. Hier sind Sanitäranlagen aus dem Anfang der 90er Jahre, keinerlei Wärmeisolierung, veraltete Bodenbeläge und fehlende Normgrößen von Spielflächen. Die zurzeit als Sporthalle genutzte Einrichtung entspricht in keiner Weise mehr den geforderten Standards.

Der Sporthallenneubau ist ein wichtiger Bestandteil des am Standort Greifswald zu entwickelnden Regionalen Berufsausbildungszentrums (RBB).

Der Landkreis VG strebt an, die berufliche Ausbildung in der Hansestadt Greifswald am Standort Siemensallee zu konzentrieren und damit die städtischen Standorte von drei auf einen Standort in der Siemensallee zu reduzieren. Das wird die Betriebs-, Unterhaltungs- und Verwaltungskosten deutlich reduzieren.

Die Zusammenführung der Ausbildungsbereiche an einem Schulkomplex ermöglicht eine Verbesserung der Schulorganisation und die optimale Auslastung der Kapazitäten. Es reduziert sich der Aufwand für die Organisation der schriftlichen und mündlichen Kommunikation zwischen den Standorten.

Zudem fallen Pendelzeiten der Lehrer zwischen den Schulgebäuden weg, was am Ende zu mehr Zeit für Unterrichtsvorbereitung und Schüler führt. Hiervon wird sich eine deutliche Qualitätsverbesserung in der Beruflichen Ausbildung am Standort Greifswald versprochen. Durch die Zusammenlegung erhöht sich die Anzahl der Schüler am Unterrichtsort in der Siemensallee.

Die geplante Hallengröße berücksichtigt diesen Bedarf. Durch die teilbare Dreifelderhalle können mehrere Schüler zugleich unterrichtet werden und die Anmietung zusätzlicher Hallenkapazitäten vermieden werden.

Die unmittelbare Nähe der Sporthalle zum Schulgebäude in der Siemensallee ermöglicht zudem eine optimale organisatorische Eingliederung des Schulsports in die Ausbildungspläne.

Quelle: Amt für Bau und Naturschutz | 60.3

Modernisierung/ Sanierung der Randow-Schule im Schulcampus Löcknitz

ELER Unterstuetzung
ELER Unterstuetzung

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete

Inhalt der Förderung

Die Randow-Schule in Löcknitz ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt: geistige Entwicklung. Als fester Bestandteil der einzelnen Schulen am Schulcampus wurden für die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten Fördermittel vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern (anteilig 75 % der geplanten Gesamtkosten) gemäß der Richtlinie für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILERL M-V) ausgereicht.

Der Zuwendungsbetrag beinhaltet Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER). Weiterhin wird das Vorhaben unter Beteiligung des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" kofinanziert. Eine weitere Zuwendung des Landesförderinstitutes M-V in Höhe von 75 % der verbleibenden Eigenmittel des Landkreises V-G aus der Richtlinie für die Gewährung von Kofinanzierungshilfen soll die optimale Umsetzung des Projektes ermöglichen.

Mit der Modernisierung des Objektes soll eine Erweiterung des Bildungsangebotes für geistig gehandicapte Kinder in der Region realisiert werden. Durch die Schaffung moderner Unterrichts- und Therapieräume sowie die Umsetzung sicherheitstechnischer Vorgaben wird der Unterrichtsablauf deutlich verbessert. Das Hauptgebäude der eingeschossigen Schule wird grundlegend saniert.

Richtfest © Anke Radlof / LK V-G
Richtfest © Anke Radlof / LK V-G

Das Richtfest fand nur zwei Monate nach der Grundsteinlegung am Freitag, den 13. Dezember 2019 statt. Herr Wille, Dezernent des Landkreises Vorpommern-Greifswald, schlug mit kräftigen Schlägen den traditionellen letzten Nagel in das Holz und Schüler der Randow-Schule bedankten sich mit einem kleinen musikalischen Programm bei den Bauarbeitern.

Mit der feierlichen Grundsteinlegung am 07.10.2019 startete die Errichtung des Erweiterungsbaus. Die Bildungsministerin, Frau Martin, der Innenminister, Herr Caffier, sowie der Landrat befüllten die Kassette. Gemeinsam mit weiteren Vertretern der Politik und geladenen Gästen wurde der Wunsch der Schulleitung auf ein gutes Gelingen bekräftigt. Link zum Video.

Geplant ist die Fertigstellung des Objektes zum Schuljahresbeginn 2020/21.

Ziel der Förderung

Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten

Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept

Klimaschutz braucht Kommunen

Klimaschutz ist für Kommunen nicht nur eine Herausforderung, sondern bietet auch Chancen: Kommunen, die heute in den Klimaschutz investieren, senken beispielsweise ihre Energiekosten in Schulen, Sporthallen oder Rathäusern und entlasten so langfristig ihren Finanzhaushalt. Im Rahmen der Kommunalrichtlinie wird beispielsweise die Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtungen gefördert.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald wird in den kommenden zwölf Monaten ein Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept erarbeiten. Er leistet damit den lokalen Beitrag zu entsprechenden Plänen, die auf Landes- und Bundesebene vorgelegt werden sollen ... weiterlesen

 

Konzept gefördert durch:

Dreier Logo
Dreier Logo

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Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten*
besteht eine Meldepflicht. Nutzer der Corona-Warn-App, die eine Risikowarnung "Erhöhtes Risiko" erhalten haben, sollten ebenfalls beim Bürgertelefon anrufen.
Bitte melden Sie sich beim 
                         Bürgertelefon unter 03834 8760-2300
                         E-Mail: corona@kreis-vg.de
                         Montag, Dienstag, Donnerstag: 08:00-16:00 Uhr
                         Mittwoch, Freitag: 08:00-12:00 Uhr

*Risikogebiet im Sinne des Absatz 1 der geltenden SARS-CoV-2-Quarantäne-Verordnung ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welche zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Siehe Pressemitteilung vom 17.06.2020 unter www.kreis-vg.de

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