Interreg Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/PolskaFahrradroute um das Stettiner Haff - Projektnr. INT0300106FörderprogrammKooperationsprogramm Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polska 2021-2027 ProjektbeschreibungDer Radweg um das Stettiner Haff liegt direkt an der deutsch-polnischen Grenze. Es handelt sich um einen fast 300 km langen Radweg, von dem mehr als 180 km auf polnischer und mehr als 110 km auf deutscher Seite liegen. Es wurde ein gemeinsames kohärentes grenzüberschreitendes touristisches Produkt geschaffen, das sowohl bei den Bewohnern der Region als auch bei Radfahrern von außerhalb der Region (Touristen aus Polen, Deutschland und ganz Europa) breit beworben werden soll. Die Attraktivität des Radweges beruht auf dem natürlichen Reichtum des Stettiner Haffs und seinem grenzüberschreitenden Charakter. Der Radweg um das Stettiner Haff ist eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der Woiwodschaft Westpommern, dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und dem Tourismusverband Vorpommern e.V.. Es ist geplant, die natürlichen Vorzüge des „Stettiner Haff-Rundweges“ mit vielen Streckenabschnitten mit Aussicht auf das Haff und der Natur zu nutzen und u. a. folgendes zu schaffen: Die Projektpartner planen die Teilnahme an Messen und Branchenkonferenzen sowie die Werbung für das Produkt in der Presse, im Radio und im Internet unter Berücksichtigung moderner Marketinginstrumente. Das Projekt wird die mobile Fahrradanwendung für Westpommern nutzen, ein Instrument, das in der vorherigen Programmperiode von Interreg VA eingeführt wurde. ProjektpartnerProjektzeitraum01.01.2025 - 31.12.2027 Projektbudget
AnsprechpartnerinMaika Stümann
65.2 SG Tiefbau
An der Kürassierkaserne 9
03834 8760-3324 AktuellesCooking into the future - Köstliche Kooperationen in der Euroregion PomeraniaFörderprogramm Kooperationsprogramm Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polska 2021-2027 Projektbeschreibung Das Projekt „Köstliche Kooperationen in der Euroregion Pomerania“ verfolgt das übergeordnete Ziel, die deutsch‑polnische Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung zu stärken und damit den Anforderungen des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes in der Tourismus- und Gastronomiebranche gerecht zu werden. Um dieses Projektziel zu erreichen, entwickelt und erprobt das Projekt zunächst ein gemeinsames deutsch‑polnisches Ausbildungsprogramm, das theoretische und praktische Module, zweisprachige Lehrvideos sowie ein dreisprachiges Fachwörterbuch umfasst und durch ein Kochbuch sowie einen Projektfilm ergänzt wird. Parallel dazu verfolgt das Projekt ein zweites Projektziel: die Förderung beruflicher, sprachlicher und interkultureller Kompetenzen von Schülern und Lehrkräften, die durch gemeinsame Lernphasen, den Austausch über gastronomische Techniken und Investitionen in moderne Ausstattung sowohl für Präsenz‑ als auch Online‑Unterricht erreicht werden. Aus diesen Maßnahmen ergeben sich zentrale Ergebnisse, die über die Projektlaufzeit hinauswirken. Dazu gehören ein dauerhaft nutzbares, zweisprachiges Ausbildungsprogramm, das von den beteiligten Schulen weitergeführt wird, modernisierte Lernumgebungen, die innovative und digitale Lehrmethoden ermöglichen, sowie eine deutliche Stärkung der beruflichen Kompetenzen der Auszubildenden in Bereichen wie Curving, Barista‑Techniken, Sous‑Vide‑Kochen, Pralinenherstellung, gesundem Kochen und kulinarischer Fotografie. Gleichzeitig wird die langfristige Kooperation zwischen den beteiligten Landkreisen, Schulen und Bildungsinstitutionen gefestigt, sodass das Projekt nachhaltig zur Qualität und Attraktivität der beruflichen Bildung in der Euroregion Pomerania beiträgt. ProjektpartnerDas Projekt wird umgesetzt in Zusammenarbeit mit:
Projektzeitraum01.09.2025 - 31.08.2028 Projektbudget
AnsprechpartnerinJulia Bartels
40.1 SG Bildung und Schulentwicklungsplanung
Jahnstraße 1 – 4
03834 8760-1806 Agata Wisniewska-Schmidt
40.1 SG Bildung und Schulentwicklungsplanung
Siemensallee 5
03834 8760-3565 ProjektbüroINTERREG-Projekt „Cooking into the future“ Eingang A, Raum 202 AktuellesOrgWaste2Fuel - Biomethan als Kraftstoff aus Reststoffen durch Nutzung grenzüberschreitender Innovationspotenziale - Projekt-Nr. INT0400111Förderprogramm Kooperationsprogramm Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polska 2021-2027 ProjektbeschreibungDie Energieversorgung, insbesondere im Verkehrssektor und in der Wärmeversorgung, ist derzeit weder CO2-neutral noch unabhängig von geopolitischen Entwicklungen. Dies stellt eine erhebliche Herausforderung dar, die es zu bewältigen gilt, um eine nachhaltige und unabhängige Energieversorgung zu gewährleisten. Besonders in der Landwirtschaft ist diese Unabhängigkeit wichtig, da sie sowohl ein bedeutender Energieverbraucher als auch eine Quelle organischer Reststoffe ist. Derzeit werden organische Reststoffe wie Gülle und Mist primär als Dünger genutzt, während Biogas häufig aus eigens angebauten Energiepflanzen wie Mais gewonnen wird. Diese Praxis hat ökologische und wirtschaftliche Nachteile. Der im Projekt verfolgte innovative Ansatz setzt deshalb ausschließlich auf die Nutzung unvermeidlicher organischer Reststoffe wie Erntereste, Stroh, Abfälle aus der Lebensmittelverarbeitung und kommunale Grünabfälle, die bisher ungenutzt geblieben sind. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist der Aufbau einer grenzüberschreitenden Bioökonomieregion, die sich auf die energetische Nutzung organischer Reststoffe konzentriert. Diese sollen bevorzugt zur Produktion von Biomethan eingesetzt werden, das fossiles Erdgas ersetzen und als alternativer Kraftstoff sowie in der Wärmeerzeugung angewendet werden kann. Das erste Ziel ist, einen umfassenden Überblick über die verfügbaren Biomasseressourcen in der Grenzregion zu gewinnen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die bisher ungenutzten Potenziale biogener Reststoffe gelegt. Es wird untersucht, wie diese Reststoffe, die in der Region typischerweise anfallen, energetisch verwertet werden können, wobei der Schwerpunkt auf der Produktion von Biomethan liegt. Ein weiterer Verwertungspfad ist die Herstellung von Methanol aus Wasserstoff und biogenem CO2. Verschiedene Substrate wie landwirtschaftliche Abfälle, kommunale Grünabfälle und andere organische Reststoffe werden charakterisiert und hinsichtlich ihres Nutzungspotenzials analysiert. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, innovative Wege zur energetischen Verwertung dieser Reststoffe zu finden, indem geeignete Technologien identifiziert und auf ihre Eignung für die verschiedenen Substrate überprüft werden. Zudem werden wirtschaftlich sinnvolle Einzugsbereiche für die Reststoffnutzung und den Transport festgelegt, wobei länderübergreifende Nachhaltigkeitsstandards eine zentrale Rolle spielen. Diese Analysen unterstützen die Entwicklung einer regionalen ökologischen Kreislaufwirtschaft, indem sie aufzeigen, wie Reststoffe effizient und nachhaltig genutzt werden können. Das zweite Ziel ist, innovative technische Lösungen für die Herstellung von Biomethan aus regenerativen Quellen zu demonstrieren. Dabei steht die Aufklärung von Kommunen und Unternehmen (insbesondere landwirtschaftliche Betriebe und Anlagenbauer) über neue Technologien und Prozesse zur Verwertung organischer Abfälle im Vordergrund. Dazu werden geeignete Speicher und Transportmöglichkeiten für dezentral erzeugtes Biomethan untersucht, um die praktische Umsetzung dieser Technologien zu erleichtern. Zudem werden standortbezogene Anlagenkonzepte entwickelt und Wirtschaftlichkeitsanalysen für Biokraftstoffketten an ausgewählten Standorten in der Grenzregion durchgeführt, die auf andere Standorte übertragbar sind. Ein länderübergreifender Austausch von Know-how und Erfahrungen sowie Schulungen für Unternehmen und Gemeindevertreter sollen sicherstellen, dass diese Akteure die entwickelten Innovationen zur Dekarbonisierung der Mobilität und Wärmeversorgung aufgreifen und in ihre Investitionsplanungen aufnehmen. Zudem sollen geeignete Logistiklösungen für den Transport von Biomasse in der Grenzregion gefunden werden. Zu den zentralen Ergebnissen gehören:
Diese Ergebnisse ermöglichen es den Zielgruppen, die entwickelten Lösungsansätze aufzugreifen und umzusetzen und so einen Beitrag zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu leisten. Das Projekt wird durch die Kooperation verschiedener Stakeholder unterstützt, die die Lösungen mittel- bis langfristig anwenden können. Insgesamt zielt das Projekt darauf ab, eine nachhaltige und CO2-neutrale Energieversorgung in der Grenzregion zu fördern, indem es innovative Technologien und Konzepte zur Nutzung biogener Reststoffe aufzeigt. Projektpartner
Projektzeitraum01.10.2025 – 30.09.2028 Projektbudget
AnsprechpartnerinMalgorzata Bledowska
70.1 SG Kreisentwicklung
An der Kürassierkaserne 9
03834 8760-3114 AktuellesOdraClimateGuard - Gemeinsam gegen Klimawandel und "neue" Tierseuchen im Oder-Raum - Projekt-Nr. INT0400122Förderprogramm Kooperationsprogramm Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polska 2021-2027 Projektbeschreibung Der Klimawandel fördert eine stärkere Ausbreitung von Tierseuchen. Dabei spielen Insekten eine wichtige Rolle als Krankheitsüberträger. Ihre Verbreitung hängt stark von den Umgebungstemperaturen ab. Ihr Lebensraum dehnt sich zunehmend bis ins nördliche Europa aus. Insgesamt muss mit einem wachsenden Einschleppungsrisiko vor bisher in unseren Breitengraden noch nicht heimischen Tierseuchen gerechnet werden. Sie sind eine Gefahr für das Ökosystem und die biologische Vielfalt, für die Menschen und für die wirtschaftliche Entwicklung. Da klimabedingte, biologische Bedrohungen nicht an Ländergrenzen halt machen, hat sich der Mehrwert einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gezeigt. In drei Arbeitspaketen haben die Partner eine Kooperation vereinbart:
Projektpartner
Projektzeitraum 01.07.2025 – 31.12.2028 Projektbudget
Ansprechpartner brandschutzdienststelle@kreis-vg.de Aktuelle Informationen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 31.03.2025 |
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