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Landkreis Vorpommern-Greifswald

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Interreg Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polska

Fahrradroute um das Stettiner Haff - Projektnr. INT0300106

Logos_Interreg+Rundweg Stettiner Haff
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Förderprogramm

Kooperationsprogramm Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polska 2021-2027

Projektbeschreibung

Der Radweg um das Stettiner Haff liegt direkt an der deutsch-polnischen Grenze. Es handelt sich um einen fast 300 km langen Radweg, von dem mehr als 180 km auf polnischer und mehr als 110 km auf deutscher Seite liegen. Es wurde ein gemeinsames kohärentes grenzüberschreitendes touristisches Produkt geschaffen, das sowohl bei den Bewohnern der Region als auch bei Radfahrern von außerhalb der Region (Touristen aus Polen, Deutschland und ganz Europa) breit beworben werden soll. Die Attraktivität des Radweges beruht auf dem natürlichen Reichtum des Stettiner Haffs und seinem grenzüberschreitenden Charakter.

Der Radweg um das Stettiner Haff ist eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der Woiwodschaft Westpommern, dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und dem Tourismusverband Vorpommern e.V..
Hauptziel des Projektes ist es, den Bekanntheitsgrad des grenzüberschreitenden Radweges bei Radfahrern aus ganz Europa zu erhöhen und die Attraktivität zu steigern.
Die Projektpartner planen, das touristische Produkt gemeinsam zu entwickeln. Lücken in der Infrastruktur sollen geschlossen werden. Der Bau der Abschnitte Riether Stiege-Warsin (1,8 km) und Stepnica-Kopice (9,3 km) soll im Rahmen dieses Projektes umgesetzt werden.

Es ist geplant, die natürlichen Vorzüge des „Stettiner Haff-Rundweges“ mit vielen Streckenabschnitten mit Aussicht auf das Haff und der Natur zu nutzen und u. a. folgendes zu schaffen:
– Aufsteller, die für die Route werben
– Kunstelemente, die sich in die vorhandene Umgebung einfügen
– Fotopoints als attraktive Orte zum Fotografieren.

Die Projektpartner planen die Teilnahme an Messen und Branchenkonferenzen sowie die Werbung für das Produkt in der Presse, im Radio und im Internet unter Berücksichtigung moderner Marketinginstrumente. Das Projekt wird die mobile Fahrradanwendung für Westpommern nutzen, ein Instrument, das in der vorherigen Programmperiode von Interreg VA eingeführt wurde.
Darüber hinaus werden zahlreiche Veranstaltungen für Einwohner und Touristen organisiert, wie z. B. Rallyes, Touren und Radtreffen.

Projektpartner

Projektzeitraum

01.01.2025 - 31.12.2027

Projektbudget

Gesamtkosten
4.967.188,72 Euro
Fördermittel 3.973.750,96 Euro
Eigenmittel 993.437,76 Euro
Förderung gefördert durch 80% aus EFRE-Mitteln

Ansprechpartnerin

Maika Stümann

65.2 SG Tiefbau
SB Tiefbau

An der Kürassierkaserne 9
17309 Pasewalk

03834 8760-3324
03834 8760-93324
maika.stuemann@kreis-vg.de
Raum: 344

Aktuelles

Cooking into the future - Köstliche Kooperationen in der Euroregion Pomerania

Logo_Cooking into the future+Interreg.jpg
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Förderprogramm

Kooperationsprogramm Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polska 2021-2027

Projektbeschreibung

Das Projekt „Köstliche Kooperationen in der Euroregion Pomerania“ verfolgt das übergeordnete Ziel, die deutsch‑polnische Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung zu stärken und damit den Anforderungen des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes in der Tourismus- und Gastronomiebranche gerecht zu werden. Um dieses Projektziel zu erreichen, entwickelt und erprobt das Projekt zunächst ein gemeinsames deutsch‑polnisches Ausbildungsprogramm, das theoretische und praktische Module, zweisprachige Lehrvideos sowie ein dreisprachiges Fachwörterbuch umfasst und durch ein Kochbuch sowie einen Projektfilm ergänzt wird. Parallel dazu verfolgt das Projekt ein zweites Projektziel: die Förderung beruflicher, sprachlicher und interkultureller Kompetenzen von Schülern und Lehrkräften, die durch gemeinsame Lernphasen, den Austausch über gastronomische Techniken und Investitionen in moderne Ausstattung sowohl für Präsenz‑ als auch Online‑Unterricht erreicht werden.

Aus diesen Maßnahmen ergeben sich zentrale Ergebnisse, die über die Projektlaufzeit hinauswirken. Dazu gehören ein dauerhaft nutzbares, zweisprachiges Ausbildungsprogramm, das von den beteiligten Schulen weitergeführt wird, modernisierte Lernumgebungen, die innovative und digitale Lehrmethoden ermöglichen, sowie eine deutliche Stärkung der beruflichen Kompetenzen der Auszubildenden in Bereichen wie Curving, Barista‑Techniken, Sous‑Vide‑Kochen, Pralinenherstellung, gesundem Kochen und kulinarischer Fotografie. Gleichzeitig wird die langfristige Kooperation zwischen den beteiligten Landkreisen, Schulen und Bildungsinstitutionen gefestigt, sodass das Projekt nachhaltig zur Qualität und Attraktivität der beruflichen Bildung in der Euroregion Pomerania beiträgt.

Projektpartner

Das Projekt wird umgesetzt in Zusammenarbeit mit:

Projektzeitraum

01.09.2025 - 31.08.2028

Projektbudget

Bezeichnung  
Gesamtkosten  1.239.335,71 Euro
Fördermittel  991.468,56 Euro
Eigenmittel  247.867,15 Euro
Förderung  gefördert durch 80% aus EFRE-Mitteln

Ansprechpartnerin

Julia Bartels

40.1 SG Bildung und Schulentwicklungsplanung
Bildungskoordinatorin Deutsch-Polnisch

Jahnstraße 1 – 4
17389 Anklam

03834 8760-1806
03834 8760-91806
julia.bartels@kreis-vg.de
Raum: 105

Agata Wisniewska-Schmidt

40.1 SG Bildung und Schulentwicklungsplanung
Fachkoordinatorin für deutsch-polnische berufliche Bildung

Siemensallee 5
Greifswald

03834 8760-3565
03834 876094545
Agata.Wisniewska-Schmidt@kreis-vg.de
Raum: Eingang A, Raum 202

Projektbüro

INTERREG-Projekt „Cooking into the future“
c/o RBB Greifswald
Siemensallee 5
17489 Greifswald

Eingang A, Raum 202
Tel.: 03834 8760-3565

Aktuelles



OrgWaste2Fuel - Biomethan als Kraftstoff aus Reststoffen durch Nutzung grenzüberschreitender Innovationspotenziale - Projekt-Nr. INT0400111

Logo OrgWaste2Fuel-1
Logo OrgWaste2Fuel-1

Förderprogramm

Kooperationsprogramm Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polska 2021-2027

Projektbeschreibung

Die Energieversorgung, insbesondere im Verkehrssektor und in der Wärmeversorgung, ist derzeit weder CO2-neutral noch unabhängig von geopolitischen Entwicklungen. Dies stellt eine erhebliche Herausforderung dar, die es zu bewältigen gilt, um eine nachhaltige und unabhängige Energieversorgung zu gewährleisten. Besonders in der Landwirtschaft ist diese Unabhängigkeit wichtig, da sie sowohl ein bedeutender Energieverbraucher als auch eine Quelle organischer Reststoffe ist. Derzeit werden organische Reststoffe wie Gülle und Mist primär als Dünger genutzt, während Biogas häufig aus eigens angebauten Energiepflanzen wie Mais gewonnen wird. Diese Praxis hat ökologische und wirtschaftliche Nachteile. Der im Projekt verfolgte innovative Ansatz setzt deshalb ausschließlich auf die Nutzung unvermeidlicher organischer Reststoffe wie Erntereste, Stroh, Abfälle aus der Lebensmittelverarbeitung und kommunale Grünabfälle, die bisher ungenutzt geblieben sind.

Das übergeordnete Ziel des Projekts ist der Aufbau einer grenzüberschreitenden Bioökonomieregion, die sich auf die energetische Nutzung organischer Reststoffe konzentriert. Diese sollen bevorzugt zur Produktion von Biomethan eingesetzt werden, das fossiles Erdgas ersetzen und als alternativer Kraftstoff sowie in der Wärmeerzeugung angewendet werden kann.
Das Projekt verfolgt zwei Hauptziele, die in enger Verbindung zueinanderstehen und eine nachhaltige Nutzung biogener Reststoffe in der Grenzregion ermöglichen sollen.

Das erste Ziel ist, einen umfassenden Überblick über die verfügbaren Biomasseressourcen in der Grenzregion zu gewinnen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die bisher ungenutzten Potenziale biogener Reststoffe gelegt. Es wird untersucht, wie diese Reststoffe, die in der Region typischerweise anfallen, energetisch verwertet werden können, wobei der Schwerpunkt auf der Produktion von Biomethan liegt. Ein weiterer Verwertungspfad ist die Herstellung von Methanol aus Wasserstoff und biogenem CO2. Verschiedene Substrate wie landwirtschaftliche Abfälle, kommunale Grünabfälle und andere organische Reststoffe werden charakterisiert und hinsichtlich ihres Nutzungspotenzials analysiert. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, innovative Wege zur energetischen Verwertung dieser Reststoffe zu finden, indem geeignete Technologien identifiziert und auf ihre Eignung für die verschiedenen Substrate überprüft werden. Zudem werden wirtschaftlich sinnvolle Einzugsbereiche für die Reststoffnutzung und den Transport festgelegt, wobei länderübergreifende Nachhaltigkeitsstandards eine zentrale Rolle spielen. Diese Analysen unterstützen die Entwicklung einer regionalen ökologischen Kreislaufwirtschaft, indem sie aufzeigen, wie Reststoffe effizient und nachhaltig genutzt werden können.

Das zweite Ziel ist, innovative technische Lösungen für die Herstellung von Biomethan aus regenerativen Quellen zu demonstrieren. Dabei steht die Aufklärung von Kommunen und Unternehmen (insbesondere landwirtschaftliche Betriebe und Anlagenbauer) über neue Technologien und Prozesse zur Verwertung organischer Abfälle im Vordergrund. Dazu werden geeignete Speicher und Transportmöglichkeiten für dezentral erzeugtes Biomethan untersucht, um die praktische Umsetzung dieser Technologien zu erleichtern. Zudem werden standortbezogene Anlagenkonzepte entwickelt und Wirtschaftlichkeitsanalysen für Biokraftstoffketten an ausgewählten Standorten in der Grenzregion durchgeführt, die auf andere Standorte übertragbar sind. Ein länderübergreifender Austausch von Know-how und Erfahrungen sowie Schulungen für Unternehmen und Gemeindevertreter sollen sicherstellen, dass diese Akteure die entwickelten Innovationen zur Dekarbonisierung der Mobilität und Wärmeversorgung aufgreifen und in ihre Investitionsplanungen aufnehmen. Zudem sollen geeignete Logistiklösungen für den Transport von Biomasse in der Grenzregion gefunden werden.

Zu den zentralen Ergebnissen gehören:

  • Ein Toolset, das zeigt, wie organische Reststoffe in der Region Pomerania effizient als Kraftstoffe und zur Wärmeerzeugung genutzt werden können. Es enthält u.a. ein Kostenkalkulationstool für Transportszenarien sowie eine Kartierung von Substratquellen und kann als Planungstool genutzt werden.
  • Ein Leitfaden, der die verschiedenen Technologien und Verwertungspfade zur Nutzung organischer Reststoffe beschreibt und Empfehlungen für deren Einsatz gibt sowie Fallbeispiele und Maßnahmenvorschläge aufzeigt.

Diese Ergebnisse ermöglichen es den Zielgruppen, die entwickelten Lösungsansätze aufzugreifen und umzusetzen und so einen Beitrag zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu leisten. Das Projekt wird durch die Kooperation verschiedener Stakeholder unterstützt, die die Lösungen mittel- bis langfristig anwenden können.

Insgesamt zielt das Projekt darauf ab, eine nachhaltige und CO2-neutrale Energieversorgung in der Grenzregion zu fördern, indem es innovative Technologien und Konzepte zur Nutzung biogener Reststoffe aufzeigt.

Projektpartner

Projektzeitraum

01.10.2025 – 30.09.2028

Projektbudget

Bezeichnung  
Gesamtkosten  1.983.340,78 Euro
Fördermittel  1.586.672,61 Euro
Eigenmittel  396.668,17 Euro
Förderung  gefördert durch 80% aus EFRE-Mitteln

Ansprechpartnerin

Malgorzata Bledowska

70.1 SG Kreisentwicklung
Koordinatorin Regional- u. Kreisentwicklung

An der Kürassierkaserne 9
17309 Pasewalk

03834 8760-3114
03834 8760-93114
Malgorzata.Bledowska@kreis-vg.de
Raum: 303

Aktuelles





OdraClimateGuard - Gemeinsam gegen Klimawandel und "neue" Tierseuchen im Oder-Raum - Projekt-Nr. INT0400122

LOGO INTERREG ODRA CLIMATE GUARD
LOGO INTERREG ODRA CLIMATE GUARD

Förderprogramm

Kooperationsprogramm Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polska 2021-2027

Projektbeschreibung

Der Klimawandel fördert eine stärkere Ausbreitung von Tierseuchen. Dabei spielen Insekten eine wichtige Rolle als Krankheitsüberträger. Ihre Verbreitung hängt stark von den Umgebungstemperaturen ab. Ihr Lebensraum dehnt sich zunehmend bis ins nördliche Europa aus. Insgesamt muss mit einem wachsenden Einschleppungsrisiko vor bisher in unseren Breitengraden noch nicht heimischen Tierseuchen gerechnet werden. Sie sind eine Gefahr für das Ökosystem und die biologische Vielfalt, für die Menschen und für die wirtschaftliche Entwicklung.

Da klimabedingte, biologische Bedrohungen nicht an Ländergrenzen halt machen, hat sich der Mehrwert einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gezeigt. In drei Arbeitspaketen haben die Partner eine Kooperation vereinbart:

  1. Die bestehende Oderpartnerschaft zur Gefahrenabwehr wird mit neuen Partnern und Themen erweitert. Hierzu wird eine gemeinsame Hilfeleistungsvereinbarung abgeschlossen und Einsatzkonzepte grenzüberschreitend abgestimmt, um im Schadensfall eine schnellere Warnung der Bevölkerung und die grenzüberschreitende Hilfeleistung zu ermöglichen.
  2. Es wird ein grenzüberschreitendes, sich ergänzendes Fähigkeitsmanagement zur Tierseuchenbekämpfung aufgebaut. Für den gemeinsamen Einsatzverbund spezialisiert sich jeder Partner auf eine Teilaufgabe: Der Landkreis Vorpommern-Greifswald ist für die gemeinsame Führung der deutschen und polnischen Einsatzkräfte verantwortlich. Der Landkreis Gryfino übernimmt die Erkundung und Umweltanalytik. Sie arbeiten dabei eng mit der Berufsfeuerwehr Gryfino zusammen. Der Landkreis Uckermark stellt die Fähigkeiten bereit zur Rettung aus Gefahrenbereichen, zum Begrenzen der Ausbreitung von Gefahrstoffen sowie zur Dekontamination.
  3. Die deutschen und polnischen Einsatzkräfte werden gezielt auf den grenzüberschreitenden Einsatz vorbereitet. Hierzu werden Alarmierungs-, Kommunikations-, Stabsrahmen- und Vollübungen durchgeführt.

Projektpartner

Projektzeitraum

01.07.2025 – 31.12.2028

Projektbudget

Bezeichnung 
Gesamtkosten  1.790.779,16 Euro
Fördermittel  1.432.623,31 Euro
Eigenmittel

358.155,85 Euro

Förderung gefördert durch 80% aus EFRE-Mitteln

Ansprechpartner

brandschutzdienststelle@kreis-vg.de

Aktuelle Informationen


31.03.2025