Sonstige Förderungen
Integriertes Klimaschutz-Vorreiterkonzept für den Landkreis Vorpommern-Greifswald 2026
Laufzeit
01.09.2025 – 31.05.2026
Förderkennzeichen:
67K28042
Beteiligte Partner
Landkreis Vorpommern-Greifswald – Stabsstelle Wirtschaft und Investoren
Im Rahmen des Beteiligungsprozesses wirken kommunale Akteure, Fachverwaltungen, Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Landwirtschaft und Zivilgesellschaft sowie weitere regionale Partner mit.
Ziele und Inhalte des Vorhabens:
Mit dem integrierten Vorreiterkonzept entwickelt der Landkreis eine strategische und umsetzungsorientierte Grundlage für eine klimaneutrale Entwicklung. Aufbauend auf einer Analyse der Treibhausgasbilanz werden konkrete Maßnahmen in zentralen Handlungsfeldern wie Energie, Gebäude, Mobilität, Wirtschaft, Landwirtschaft und Flächennutzung erarbeitet. Ziel ist es, realistische, wirtschaftlich tragfähige und regional angepasste Maßnahmen zu definieren, die die Treibhausgasemissionen nachhaltig senken und die Klimaverträglichkeitsaktivitäten im Landkreis systematisch bündeln.
Fachliche Erstellung
Mit der fachlichen Erstellung des integrierten Vorreiterkonzepts wurde im Rahmen eines öffentlichen Vergabeverfahrens die Prognos AG (Berlin) beauftragt.
Förderhinweis
Dieses Vorhaben wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.
Weitere Informationen zur Kommunalrichtlinie finden Sie unter: https://www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld - Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.
Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen.
Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Link zur Website der Nationalen Klimaschutzinitiative
KSI: Aerobe In-Situ-Stabilisierung der Deponie Neppermin
Vorhaben: Aerobe In-Situ-Stabilisierung der Deponie Neppermin
Förderkennzeichen: 67K33225
Vorhabensbeschreibung: Um künftig die Treibhausgasemissionen deutlich zu minimieren, soll für die Deponie Neppermin eine Saugbelüftung in Form einer kontrollierten Übersaugung vorgesehen werden. Hierbei wird die Entgasungsrate derart erhöht, dass neben der Erfassung eines deutlich höheren Deponiegaspotentials als bisher gleichfalls gezielt / kontrolliert Luftsauerstoff in den Deponiekörper eingetragen wird. Dies führt insgesamt zu einer signifikanten Erhöhung des Erfassungsgrades als auch zu einer deutlichen Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Durch den hiermit verbundenen gezielten und kontrollierten Eintrag von Luftsauerstoff in den Deponiekörper werden schließlich Aerobisierungsprozesse des Inventars initiiert, wodurch der Deponiekörper letztlich nachhaltig stabilisiert wird. Diese Herangehensweise erlaubt es, die Emissionen von schadlichen Treibhausgasen im Vergleich zur klassischen Besaugung / Deponieentgasung signifikant zu reduzieren. Ein weiterer Effekt, der hierdurch erzielt wird, ist eine deutliche Verkürzung der aktiven Deponiegaserfassung und -entsorgung, was nicht zuletzt auch zu einer deutlichen Verkürzung der Nachsorgezeit beitragt. Zur Umsetzung der zuvor beschriebenen Herangehensweise ist die Errichtung einer RTO-Anlage vorgesehen, welche in das bestehende System der Deponieentgasung eingebunden werden soll. Hierdurch werden Synergieeffekte auf Grund der Nachnutzung des iiberwiegenden Teils der vorhandenen Infrastruktur erzielt. Neben der Errichtung einer RTO-Anlage sind gleichermaßen Ertüchtigungs- und Umbaumaßnahmen vorgesehen, um eine sichere und optimale kontrollierte Übersaugung durchführen zu können.
Bewilligungszeitraum: 01.02.2026 bis 31.07.2027
Beteiligte Partner:
KSI: Aerobe In-Situ-Stabilisierung der Deponie Blumenthal
Vorhaben: Aerobe In-Situ-Stabilisierung der Deponie Blumenthal
Förderkennzeichen: 67K33226
Vorhabensbeschreibung: Um künftig die Treibhausgasemissionen deutlich zu minimieren, soll für die Deponie Blumenthal eine Saugbelüftung in Form einer kontrollierten Übersaugung vorgesehen werden. Hierbei wird die Entgasungsrate derart erhöht, dass neben der Erfassung eines deutlich höheren Deponiegaspotentials als bisher gleichfalls gezielt / kontrolliert Luftsauerstoff in den Deponiekörper eingetragen wird. Dies führt insgesamt zu einer signifikanten Erhöhung des Erfassungsgrades als auch zu einer deutlichen Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Durch den hiermit verbundenen gezielten und kontrollierten Eintrag von Luftsauerstoff in den Deponiekörper werden schließlich Aerobisierungsprozesse des Inventars initiiert, wodurch der Deponiekörper letztlich nachhaltig stabilisiert wird. Diese Herangehensweise erlaubt es, die Emissionen von schadlichen Treibhausgasen im Vergleich zur klassischen Besaugung / Deponieentgasung signifikant zu reduzieren. Ein weiterer Effekt, der hierdurch erzielt wird, ist eine deutliche Verkürzung der aktiven Deponiegaserfassung und -entsorgung, was nicht zuletzt auch zu einer deutlichen Verkürzung der Nachsorgezeit beitragt. Zur Umsetzung der zuvor beschriebenen Herangehensweise ist die Errichtung einer RTO-Anlage vorgesehen, welche in das bestehende System der Deponieentgasung eingebunden werden soll. Hierdurch werden Synergieeffekte auf Grund der Nachnutzung des iiberwiegenden Teils der vorhandenen Infrastruktur erzielt. Neben der Errichtung einer RTO-Anlage sind gleichermaßen Ertüchtigungs- und Umbaumaßnahmen vorgesehen, um eine sichere und optimale kontrollierte Übersaugung durchführen zu können.
Bewilligungszeitraum: 01.02.2026 bis 31.07.2027
Beteiligte Partner:
KSI: Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Siedlungsabfalldeponie Neppermin
Vorhaben: Machbarkeitsstudie zur in-situ Stabilisierung der Siedlungsabfalldeponie Neppermin zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen
Förderkennzeichen: 67K23762
Vorhabensbeschreibung: Um künftig die Treibhausgasemissionen deutlich zu minimieren, soll für die Siedlungsabfalldeponie Neppermin eine Konzeption/Strategie erarbeitet werden, wie eine Deponiegaserfassung und -behandlung künftig erfolgen soll. Hierzu soll insbesondere die Erhöhung des Erfassungsgrades und eine gezielte, kontrollierte und kontinuierliche Übersaugung durchgeführt werden. Hierdurch wird kontrolliert Luftsauerstoff in den Deponiekörper eingesaugt, welcher letztlich dazu beiträgt eine Aerobisierung des Inventars zu erreichen und den Deponiekörper zu stabilisieren. Diese Herangehensweise erlaubt die Emissionen von schädlichen Treibhausgasen im Vergleich zur klassischen Deponieentgasung signifikant zu reduzieren. Ein weiterer Effekt, der hierdurch erzielt wird, ist eine deutliche Verkürzung der aktiven Deponiegaserfassung/ -entsorgung, was nicht zuletzt auch zu einer deutlichen Verkürzung der Nachsorgezeit beiträgt. Die Potentialanalyse als wesentlicher Bestandteil der Machbarkeitsstudie wird auf Grundlage der Deponiegasprognose und einer Gegenüberstellung der Weiterführung des bisherigen Entgasungsbetriebes mit dem als Ziel formulierten modifizierten Entgasungsbetriebs durchgeführt. Hierzu soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht werden, wie hoch das Einsparpotential von schädlichen Treibhausgasemissionen auf der Deponie ist, um sich wirksam an den Zielen der Bundesregierung zur Minimierung der Treibhausgasemissionen zu beteiligen.
Bewilligungszeitraums: 01.04.2024 bis 31.03.2025
KSI: Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Siedlungsabfalldeponie Blumenthal
Vorhaben: Machbarkeitsstudie zur in-situ Stabilisierung der Siedlungsabfalldeponie Blumenthal zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen
Förderkennzeichen: 67K23760
Vorhabensbeschreibung: Um künftig die Treibhausgasemissionen deutlich zu minimieren, soll für die Siedlungsabfalldeponie Blumenthal eine Konzeption/Strategie erarbeitet werden, wie eine Deponiegaserfassung und -behandlung künftig erfolgen soll. Hierzu soll insbesondere die Erhöhung des Erfassungsgrades und eine gezielte, kontrollierte und kontinuierliche Übersaugung durchgeführt werden. Hierdurch wird kontrolliert Luftsauerstoff in den Deponiekörper eingesaugt, welcher letztlich dazu beiträgt eine Aerobisierung des Inventars zu erreichen und den Deponiekörper zu stabilisieren. Diese Herangehensweise erlaubt die Emissionen von schädlichen Treibhausgasen im Vergleich zur klassischen Deponieentgasung signifikant zu reduzieren. Ein weiterer Effekt, der hierdurch erzielt wird, ist eine deutliche Verkürzung der aktiven Deponiegaserfassung/ -entsorgung, was nicht zuletzt auch zu einer deutlichen Verkürzung der Nachsorgezeit beiträgt. Die Potentialanalyse als wesentlicher Bestandteil der Machbarkeitsstudie wird auf Grundlage der Deponiegasprognose und einer Gegenüberstellung der Weiterführung des bisherigen Entgasungsbetriebes mit dem als Ziel formulierten modifizierten Entgasungsbetriebs durchgeführt. Hierzu soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht werden, wie hoch das Einsparpotential von schädlichen Treibhausgasemissionen auf der Deponie ist, um sich wirksam an den Zielen der Bundesregierung zur Minimierung der Treibhausgasemissionen zu beteiligen.
Bewilligungszeitraum: 01.04.2024 bis 31.03.2025
Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRWI)
Erschließung Großgewerbestandort Pasewalk - Verbesserung der verkehrstechnischen Anbindung
Bauvorhaben: Erschließung Großgewerbestandort Pasewalk - Verbesserung der verkehrstechnischen Anbindung der Kreisstraße 70 VG zwischen dem Knotenpunkt mit der B 104 und dem Großgewerbestandort einschließlich Knotenpunktausbau B 104/VG 70 (1. und 2. BA)
Kurzdarstellung der Baumaßnahme
Für die Erschließung des Großgewerbegebietes Pasewalk „Industriepark Berlin-Szczecin“ wurde die Kreisstraße 70 VG zwischen dem Großgewerbestandort und der B 104 auf einer Gesamtlänge von 1,242 km und in einer Breite von 6,50 m grundhaft aus- und neugebaut.
Der Bau erfolgte in 2 Bauabschnitten.
Baustart für den 1. BA war im Juli 2022 in Franzfelde am Gewerbestandort. Der Abschnitt verlief in der vorhandenen Linienführung der Kreisstraße und endete nach 965 m an der Einmündung zum alten Stadtweg. Der Gewerbestandort erhielt eine neue Zufahrt. Umfangreiche Leitungsumverlegungen waren dafür notwendig.
Die für den Bauzeitraum parallel zur Kreisstraße angelegte 6,00 m breite Baustraße wurde hälftig zurückgebaut und kann jetzt als Radweg genutzt werden.
Die Freigabe erfolgte im Sommer 2023.
Im November 2023 begannen die Straßenbauarbeiten für den 277 m langen 2. BA bis zur Bundesstraße B 104. Im Zuge dieser Baumaßnahme wurde auch der Knotenpunkt neu geschaffen. Die B 104 wurde auf einer Länge von 357 m ausgebaut und erhielt eine Linksabbiegespur. Die Bauarbeiten endeten im November 2024.
Zur Realisierung des Ausbauquerschnittes mussten auf der Südseite der Kreisstraße 38 Bäume und für den 2. BA bis zur B 104 nochmals 15 Bäume gefällt werden. Als Ersatz wurden 126 Silberlinden und 213 Sträucher als straßenbegleitende Baumreihe und als Lückenbepflanzung entlang der VG 70 gepflanzt.
Für das Vorhaben gewährte das Land Mecklenburg-Vorpommern eine Zuwendung aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“.
Mit der Umsetzung der Straßenbaumaßnahme konnte die infrastrukturelle Voraussetzung für die Ansiedlung gewerblicher Unternehmen, die Verbesserung der Standortbedingungen und die Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz geschaffen werden.
Bundes-Radverkehrsförderprogramm »Stadt und Land«
Ausbau Radweg an der VG 75 Torgelow-Liepgarten
Kurzdarstellung der Baumaßnahme:
Der Landkreis Vorpommern - Greifswald beabsichtigt die Sanierung und Ertüchtigung des Radweges an der Kreisstraße VG 75 von Torgelow bis Liepgarten in ungebundener Bauweise (Deckschicht ohne Bindemittel) mit Ausbaubreiten, die aufgrund der örtlichen Situation zwischen 1,50 m bis 3,00 m variieren.
Für die Umsetzung der Maßnahme wurde eine Zuwendung des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur mit Mitteln des Bundes gemäß der Radverkehrsinfrastrukturförderrichtlinie (RadFörderRL M-V) aus dem Sonderprogramm “Stadt und Land“ gewährt.
Der Bund stellt mit diesem Programm Finanzhilfen für die Förderung des Radverkehrs bzw. für Investitionen in den Radverkehr zur Verfügung.
Die Sanierung des straßenbegleitenden Radweges erfolgt auf einer Länge von ca. 7.767,00 m entlang der VG 75 beginnend am Ortsausgang Torgelow in Richtung Norden und endet vor der Ortslage Liepgarten. Am Bau-km 5+385 wechselt der Radweg von der westlichen auf die östliche Straßenseite der VG 75.
Die Trassierung erfolgt auf der Grundlage der vorhandenen Radwegachse und unter Berücksichtigung der Anschlusspunkte an den vorhandenen Radweg.
Derzeit befindet sich der Radweg in einem sehr desolaten Zustand, gekennzeichnet durch starke Unebenheiten mit stark überwachsenen Rändern, welcher eine hohe Sturzgefahr für den Radfahrer darstellt.
Das Bauvorhaben sorgt dafür, dass dieser Radweg wieder uneingeschränkt und ohne Gefahr für den Alltags-, Freizeit- und Schülerverkehr nutzbar ist.
Durch die Sanierung und Ertüchtigung des Radweges an der VG 75 Torgelow- Liepgarten bleibt das bestehende Wegenetz aus straßenbegleitenden Radwegen, Radfernwegen, regionalen und kommunalen Radwegen erhalten und nutzbar als attraktives Gesamtnetz.
Bauzeit:
Mai 2026 – November 2026
Übersichtskarte zur Maßnahme an der Kreisstraße VG75,, Torgelow-Liepgarten"; (In den Städten Torgelow, Eggesin und Ueckermünde sind nicht alle Radwege dargestellt.)
Ausbau Radweg an der Kreisstraße VG 13 Klein Kiesow - Groß Kiesow
Kurzdarstellung der Baumaßnahme:
Der Landkreis Vorpommern - Greifswald beabsichtigt den Um- und Ausbau des Radweges an der VG 13 von der Ortslage Klein Kiesow bis etwa zum Ortseingang Groß Kiesow auf einer Länge von ca. 1.024 m.
Für die Umsetzung der Maßnahme wurde eine Zuwendung des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur mit Mitteln des Bundes gemäß der Radverkehrsinfrastrukturförderrichtlinie (RadFörderRL M-V) aus dem Sonderprogramm “Stadt und Land“ gewährt.
Der Bund stellt mit diesem Programm Finanzhilfen für die Förderung des Radverkehrs bzw. für Investitionen in den Radverkehr zur Verfügung.
Es ist geplant die vorhandene ungebundene Befestigung mit einer Asphaltbefestigung und einer durchgehenden Breite von ca. 2,20 m auf ca. 2,50 m auszubauen.
Der vorhandene Radweg ist oberflächlich weitestgehend mit einer Grasnarbe und dünnem Oberboden überwachsen. Durch die starken Unebenheiten resultiert eine hohe Sturz- sowie Stolpergefahr. Bei Niederschlägen ist das Befahren des Radweges nur unter größten Anstrengen bzw. gar nicht möglich.
Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat sich zum Ausbau des bestehenden Radweges entschieden, damit dieser Radwegeabschnitt uneingeschränkt und ohne Gefahren für den Alltags-, Freizeit- sowie Schülerverkehr wieder nutzbar ist. Durch diesen Abschnitt erfolgt eine Verbindung bzw. Lückenschluss beider Ortschaften Klein- und Groß Kiesow und trägt dazu bei, dass das bestehende Wegenetz aus regionalen und kommunalen Radwegen erhalten bleibt und bedarfsgerecht zu einem attraktiven Gesamtnetz ausgebaut wird.
Bauzeit:
September 2024 - November 2024
Kommunalinvestitionsprogramm für den Bereich Schulinfrastruktur
Sanierung und Umbau der Diesterweg-Grundschule in Loitz
Kurzdarstellung der Baumaßnahme: Der Landkreis Vorpommern-Greifswald plant die Diesterweg Grundschule als Landes-Förderzentrum für emotionale und soziale Entwicklung umzubauen. Die Maßnahme erfolgt über die energetische Sanierung und den Umbau des Gebäudekomplexes mit seinen Freiflächen an die Erfordernisse. Mit den neuen Anforderungen an die Nutzung des Gebäudes sind bauliche Anpassungen notwendig. Die bauphysikalischen und räumlichen Ansprüche stehen hierbei im Fokus um einen ganzheitlichen und funktionierenden Schulbetrieb führen zu können. Durch die Umnutzung der Grundschule mit Hortbereich in ein Förderzentrum, sind mit den erhöhten Anforderungen auch ein Anbau, eine Aufstockung und zusätzliche Parkplätze mit Auffahrt erforderlich.
Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept 2016
Klimaschutz braucht Kommunen
Klimaschutz ist für Kommunen nicht nur eine Herausforderung, sondern bietet auch Chancen: Kommunen, die heute in den Klimaschutz investieren, senken beispielsweise ihre Energiekosten in Schulen, Sporthallen oder Rathäusern und entlasten so langfristig ihren Finanzhaushalt. Im Rahmen der Kommunalrichtlinie wird beispielsweise die Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtungen gefördert.
Der Landkreis Vorpommern-Greifswald wird in den kommenden zwölf Monaten ein Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept erarbeiten. Er leistet damit den lokalen Beitrag zu entsprechenden Plänen, die auf Landes- und Bundesebene vorgelegt werden sollen ... weiterlesen
Konzept gefördert durch: