Prüfauftrag des Kreistages hat ausschließlich Verteilung der Kosten für KiTas zwischen Land, Kreis und Gemeinden im BlickBeitragsfreiheit für Eltern und Löhne für Fachpersonal stehen nicht zur Debatte Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat darauf hingewiesen, dass die Presseinformation von SPD-Landesfraktionschef Thomas Krüger zu einem großen Teil aus Falschaussagen besteht.
"Die Praxis der vergangenen Monate hat sehr deutlich gezeigt, dass der Kreis durch die Umsetzung des neuen Kindertagesförderungsgesetzes (KiföG) M-V aktuell bislang über 8 Millionen Euro mehr Geld in die Hand nehmen muss, gleichzeitig aber strenge Sparauflagen der Landesregierung zu erfüllen hat. Ebenso leiden die Haushalte zahlreicher Städte und Gemeinden unter der Umsetzung des KiföG, da auch hier beträchtliche Mehrkosten aufgelaufen sind", sagte Landrat Michael Sack. Offensichtlich habe sich der Gesetzgeber über die Ausfinanzierung des KiföG und die Folgen für die kommunalen Haushalte nicht abschließend Gedanken gemacht. So sei es auch zu erklären, dass der Prüfauftrag im Kreistag fraktionsübergreifend eingebracht und mit großer Mehrheit beschlossen worden sei. Krüger hatte in seiner Information behauptet, Sack sei "offensichtlich gegen die Entlastung von Familien und gegen bessere Löhne" von Erziehern. Außerdem hatte er mitgeteilt, der Kreis klage bereits gegen das KiföG und den Anschein erweckt, der Landrat habe diesen Prüfauftrag quasi im Alleingang auf den Weg gebracht. |
| 14.10.2020 |
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