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Landkreis Vorpommern-Greifswald

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Gemeinsame Tierseuchenübung Afrikanische Schweinepest (ASP) der Landkreise V-R und V-G

Während der gemeinsamen Tierseuchenübung Afrikanische Schweinepest (ASP) der Landkreise V-R und V-G © Pressestelle LK V-R
Während der gemeinsamen Tierseuchenübung Afrikanische Schweinepest (ASP) der Landkreise V-R und V-G © Pressestelle LK V-R

Über drei Tage, vom 28. bis zum 30. Januar 2020, führten die beiden Landkreise Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald zusammen eine stabsmäßig organisierte Tierseuchenübung zum angenommenen Ereignis ASP durch.

Das Szenario: Mehrere tote Wildschweine wurden im Landkreis V-R aufgefunden, Beprobungen bestätigten den Verdacht der Afrikanischen Schweinepest. Wenig später war auch ein privater Bestand von Hausschweinen betroffen. Die Aufgabe des Kreiskrisenstabes Veterinär bei Tierseuchen bestand darin, alle Maßnahmen zu treffen, um eine weitere Ausbreitung der Tierseuche ASP einzudämmen.

Die Amtstierärzte besuchten einen Landwirt mit Schweinehaltung auf der Insel Rügen, um sich ein Bild davon zu machen, welche Auswirkungen ein einziger Wildschweinfund mit ASP auf einen großen Betrieb mit Schweinehaltung haben kann. Ein Verbringungsverbot von Schweinen aus einem Sperrgebiet würde binnen kurzer Zeit zu einer Überbelegung der Tierplätze führen, was wiederum einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz nach sich ziehen würde. Der Bauer geriete recht schnell in eine Zwickmühle. Die praktische Tierseuchenübung fand in Stabsstrukturen statt.

Vorpommern-Rügens Landrat Dr. Stefan Kerth lobte insbesondere, dass die Verwaltungen landkreisübergreifend üben, denn im wahren Leben sind den Wildschweinen Kreisgrenzen unbekannt. »Gut ist auch, dass Dokumente und Abläufe, die in der Übung erarbeitet wurden, für einen Ernstfall eine hilfreiche Vorbereitung sein können«, so der Landrat in Stralsund.

Vorpommern-Greifswalds Landrat Michael Sack sieht in der Zusammenarbeit der Veterinärbehörden, der Brandschutzdienststellen und der Unteren Jagdbehörden eine folgerichtige Fortschreibung der erst kürzlich vereinbarten Kooperation über die interkommunale Zusammenarbeit der Leitstellen, des Rettungsdienstes, der Brandschutzdienststellen und der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr der Nachbarlandkreise. »Die gemeinsame Übung hat gezeigt, dass wir mit unseren Nachbarn bei der Gefahrenabwehr Hand in Hand arbeiten. Wenn man Herausforderungen abarbeiten muss, schadet es nie, Partner aus der Nachbarschaft an seiner Seite zu wissen«, sagte Sack.

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31.01.2020