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04.03.2025

Willkommen Weißstörche! Untere Naturschutzbehörde und ehrenamtliche Helfer bereiten Nistplätze vor

Der erste Storch ist in Papendorf bei Pasewalk eingetroffen.

Blick auf den Storchenhorst in Görke. Naturschützer Sven Peck hat die UNB bei der Sanierung von sechs Storchenhorsten unterstützt.
Blick auf den Storchenhorst in Görke. Naturschützer Sven Peck hat die UNB bei der Sanierung von sechs Storchenhorsten unterstützt.

Bevor dann auch andere Störche aus dem Süden zurück sind und im Landkreis ihre Jungen großziehen, haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer um die Sanierung bzw. Instandsetzung mehrerer Horste gekümmert. Die Aktion soll dabei helfen, die Brutplätze der Weißstörche zu sichern und den Fortbestand dieser faszinierenden Tiere im Landkreis zu fördern.

So wurde in Görke (Dargen) auf der Insel Usedom ein altes Wagenrad, das im vorigen Jahr nach erfolgreicher Brut abgestürzt war, wieder in Ordnung gebracht. Ein neuer Nistkorb plus Halterung sind vom Storchenhof in Papendorf bei Pasewalk angefertigt und geliefert worden. Mehrere Bürgerinnen und Bürger halfen dann vor Ort mit Traktor und Kran, das Wagenrad an den vom Storch bevorzugten Platz zu bringen und ein gemütliches Nest vorzubereiten.

In Zirchow und Rathebur haben die Naturschützerinnen und Naturschützer die jeweiligen Horste stabilisiert. In Salchow und Lüssow mussten die Horste abgetragen, durch einen Nistkorb ersetzt und per Hebekran aufgerichtet werden. Und in Klitschendorf wurde ein neuer Nistkorb aufgesetzt. 

Blick auf den Storchenhorst in Zirchow. Naturschützer Sven Peck hat die UNB bei der Sanierung von sechs Storchenhorsten unterstützt.
Blick auf den Storchenhorst in Zirchow. Naturschützer Sven Peck hat die UNB bei der Sanierung von sechs Storchenhorsten unterstützt.

Mit dieser Aktion sollen die Störche gute Bedingungen im Landkreis bekommen, um ihre Jungen aufzuziehen. Denn jeder besetzte Storchenhorst ist wichtig für den Bestand der Weißstörche in der Region. Klar ist: Seit etwa zehn Jahren sind die Brutzahlen stark rückläufig, so die Zahlen vom NABU in Greifswald. Gab es 2014 in den Altkreisen Greifswald, Anklam, Wolgast, Ueckermünde und der Stadt Greifswald noch 179 Brutpaare und 337 Jungvögel, waren es 2021 nur noch 121 Brutpaare und 151 Jungvögel. Positiv zu vermelden ist, dass sich die Bestände seit etwa drei Jahren langsam erholen. So gab es 2023 immerhin schon wieder 136 Brutpaare und 177 Jungstörche. 2024 waren es sogar 150 Brutpaare und 293 ausgeflogene Jungvögel. Daher ist es wichtig, keinen Horst ungenutzt oder ungeschützt zu lassen.

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