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18.03.2026

Waldbrandübung: Zusammenarbeit von Feuerwehr und Forst für die Waldbrandsaison 2026 gestärkt

Mit Blick auf die bevorstehende Waldbrandsaison 2026 haben das Forstamt Torgelow und die Brandschutzdienststelle des Landkreises Vorpommern-Greifswald eine gemeinsame Waldbrandübung im Revier Ducherow durchgeführt.

Ziel war es, Abläufe zu überprüfen, die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte weiter zu festigen und die Einsatzbereitschaft im Ernstfall gezielt zu stärken.

Landrat Michael Sack betonte: „Die Übung zeigt, wie wichtig eine enge und eingespielte Zusammenarbeit aller Beteiligten ist. Im Ernstfall kommt es auf klare Abläufe, schnelle Entscheidungen und gut koordinierte Kräfte an. Genau das wurde hier überzeugend unter Beweis gestellt.“

Waldbrandübung: Zusammenarbeit von Feuerwehr und Forst für die Waldbrandsaison 2026 gestärkt_Foto 1
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Waldbrandübung: Zusammenarbeit von Feuerwehr und Forst für die Waldbrandsaison 2026 gestärkt_Foto 2
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Im Fokus stand zunächst die Überprüfung der Meldekette – von der frühzeitigen Erkennung einer Rauchentwicklung durch die Waldbrandzentrale Mirow bis zur Weiterleitung an die Integrierte Leitstelle. Darauf aufbauend wurden zentrale Einsatzabläufe praxisnah trainiert. Dazu gehörten unter anderem die strukturierte Notrufabgabe unter Nutzung von Rettungspunkten, die Alarmierung über georeferenzierte Daten sowie das gezielte Heranführen der Einsatzkräfte an den Einsatzort. Auch die Umsetzung der Alarmstufen des Waldbrandschutzkonzeptes wurde realitätsnah erprobt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Leistungsfähigkeit der alarmierten Feuerwehren sowie dem Einsatz der Taktischen Einheit Brandschutz des Landkreises. Ergänzend wurde der Aufbau einer Führungsstruktur durch die Führungsgruppe Amt trainiert und der Alarmierungsplan des Forstamtes angewendet.

Waldbrandübung: Zusammenarbeit von Feuerwehr und Forst für die Waldbrandsaison 2026 gestärkt_Foto 3
Waldbrandübung: Zusammenarbeit von Feuerwehr und Forst für die Waldbrandsaison 2026 gestärkt_Foto 3

An der Übung beteiligten sich insgesamt 54 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Leopoldshagen, Ducherow, Lübs, Mönkebude, Ueckermünde, Torgelow und Strasburg. Unterstützt wurden sie durch die Führungsgruppe Amt des Amtes Am Stettiner Haff, die im Rahmen der Übung ebenfalls real alarmiert wurde.

Die Auswertung zeigt ein insgesamt positives Bild: Sowohl die Lokalisierung des Einsatzortes als auch die Alarmierung der Kräfte und die Einleitung erster Maßnahmen zur Gefahrenabwehr funktionierten zuverlässig. Auch zentrale Elemente des Waldbrandschutzkonzeptes – etwa die Einrichtung eines Wasserübergabepunktes und der Wassertransport – konnten erfolgreich umgesetzt werden. Neben der engen Abstimmung mit dem zuständigen Revierförster kam auch moderne Technik zum Einsatz. Eine Drohne unterstützte die Lufterkundung und trug zur schnellen Lageeinschätzung bei. Die Übung bestätigt, dass die bestehenden Konzepte tragfähig sind und die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Forst gut funktioniert. Gleichzeitig konnten wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, um Abläufe weiter zu optimieren und die Einsatzfähigkeit für die kommende Waldbrandsaison weiter zu erhöhen.

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