Spannende deutsch-polnische Fachkonferenz zum Pommernwall - Geschichte erleben, Austausch stärken, Grenzraum verbinden
Der Landkreis Vorpommern-Greifswald war am 27. und 28. Mai 2025 Partner einer zweitägigen deutsch-polnischen Fachkonferenz, die sich intensiv den historischen Befestigungsanlagen des Pommernwalls und ihrem Potenzial für die grenzüberschreitende Bildungs-, Kultur- und Tourismusarbeit widmete.
Die Veranstaltung fand im Lokalen Wissenschaftszentrum „Metalowe Inspiracje“ in Wałcz statt und bot Teilnehmenden aus Deutschland und Polen einen spannenden Einblick in ein bedeutsames Kapitel der gemeinsamen Regionalgeschichte – einem Thema, das gerade im deutsch-polnischen Grenzraum zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Rund 100 Geschichtsinteressierte aus beiden Ländern nahmen an der Konferenz teil. Historikerinnen und Historiker, Museumsfachleute sowie Vertreter historischer Vereine stellten neue Forschungsergebnisse vor und diskutierten Wege, die komplexe Geschichte des Pommernwalls gemeinsam sichtbarer zu machen.
Vonseiten des Landkreises Vorpommern-Greifswald präsentierten:
- Dirk Röder (Forte Cultura) – zu aktuellen Entwicklungen und europäischen Netzwerken im Bereich der Festungskultur
- Michael Gericke, ehemaliger Leiter des HTM – zur Geschichte der LRG e.V. und des Wehrmachtsgefängnisses Anklam
Am Nachmittag des ersten Tages besuchten die Teilnehmenden das Festungsfreilichtmuseum Grupa Warowna Cegielnia. Der zweite Tag stand im Zeichen einer Studienexkursion nach Stare Osieczno, wo der historische Kontext des Pommernwalls direkt im Gelände erfahrbar wurde.
Das Projekt „Die Befestigungen des Pommernwalls im grenzüberschreitenden touristischen Raum. Geschichte, Bildung, Promotion” wird aus dem Kleinprojektefonds (FMP) im Rahmen des Interreg VI A Programms Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen 2021–2027 gefördert. Es stärkt den deutsch-polnischen Dialog, schafft neue Impulse für die touristische und kulturelle Entwicklung und macht die gemeinsame Geschichte im Grenzraum sichtbarer.