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24.02.2025

Neue Pflegesozialplanung beschlossen

Der Kreistag hat auf seiner vergangenen Sitzung die aktualisierte Pflegesozialplanung beschlossen.

Die letzte Pflegesozialplanung stammte aus dem Jahr 2020 und wurde durch die Verwaltung nun grundlegend überarbeitet und aktualisiert. 

Neue Pflegesozialplanung beschlossen_Illustration
Neue Pflegesozialplanung beschlossen_Illustration

Die Pflegesozialplanung analysiert die vorhandene Versorgungsstruktur im Bereich der ambulanten, teilstationären und stationären Pflege sowie der komplementären Dienste und schätzt den aktuellen und zukünftigen Bedarf an Pflegeangeboten ein. Dabei werden insbesondere die demografische Entwicklung und die damit verbundenen Herausforderungen für die pflegerische Versorgung berücksichtigt. Die Planung enthält Handlungsempfehlungen zur Förderung ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen, zur Stärkung von Unterstützungsangeboten für pflegende Angehörige und zur Verbesserung der Vernetzung der verschiedenen Akteure im Pflegebereich.

Landrat Michael Sack: „Vor dem Hintergrund des demografischen und gesellschaftlichen Wandels muss die Pflege weiterhin einen hohen Stellenwert im gesamtgesellschaftlichen Diskurs einnehmen. Die Herausforderungen, die sich aus der Zunahme der Pflegebedürftigkeit ergeben, müssen in enger Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen, Pflegekassen und Leistungserbringern erörtert werden.“

Seit der letzten Pflegesozialplanung im Jahr 2020 hat sich die pflegerische und pflegeergänzende Versorgungsstruktur weiterentwickelt. Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl älterer und damit auch pflegebedürftiger Menschen ist im Landkreis Vorpommern-Greifswald in den kommenden Jahren ein weiterer Ausbau im Bereich der ambulanten und stationären Pflege erforderlich. Die Analyse der demografischen Entwicklung zeigt, dass der Anteil der über 60-Jährigen an der Gesamtbevölkerung von ca. 36 Prozent im Jahr 2021 auf ca. 42 Prozent im Jahr 2035 ansteigen wird, was bei einem gleichzeitigen Rückgang der Erwerbsbevölkerung zu einem deutlichen Anstieg der Pflegefälle führen wird. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2035 auf ca. 22.800 ansteigen, was einem Zuwachs von 13 Prozent gegenüber 20.135 Pflegebedürftigen im Jahr 2021 entspricht.

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