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12.03.2025

Landrat Michael Sack gedenkt der Opfer von Swinemünde zum 80. Jahrestag der Bombardierung

Am 12.03.2025 fand eine bewegende Gedenkveranstaltung auf der Kriegsgräberstätte Golm statt, die den 80. Jahrestag der Bombardierung von Swinemünde markierte. 

Landrat Michael Sack nutzte diesen Anlass, um an die vielen Opfer dieses tragischen Ereignisses zu erinnern und die fortwährende Bedeutung der Erinnerungskultur zu betonen.

Landrat Michael Sack gedenkt der Opfer von Swinemünde zum 80. Jahrestag der Bombardierung
Landrat Michael Sack gedenkt der Opfer von Swinemünde zum 80. Jahrestag der Bombardierung

„Die Vergangenheit ist nicht vergangen – sie bleibt ein Teil von uns, sie mahnt und verpflichtet uns“, so Sack. Am 12. März 1945, in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs, fiel ein verheerender Bombenangriff auf Swinemünde. Tausende Menschen, darunter viele Flüchtlinge aus Ostpreußen, Pommern und Danzig, verloren ihr Leben. Sie fanden ihre letzte Ruhestätte hier auf dem Golm, was uns an das unermessliche Leid des Krieges und die Kostbarkeit des Friedens erinnert.

In einer Zeit, in der Kriege in Europa und weltweit toben, unterstrich Sack die Wichtigkeit des gemeinsamen Gedenkens: „Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Er erfordert unser tägliches Engagement, unseren Mut und unsere Entschlossenheit.“ Besonders hervorgehoben wurde das Engagement junger Menschen, wie die Teilnehmer des Erasmus-Projekts, die sich intensiv mit der Geschichte auseinandersetzen und so zu Trägern des Friedens werden.

Die Veranstaltung, unterstützt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm, diente nicht nur der Trauer, sondern auch der Bildung und dem friedlichen Zusammenleben. „Lassen Sie uns der Opfer gedenken und den uns von der Geschichte erteilten Auftrag annehmen: Verantwortung zu übernehmen für Frieden, Versöhnung und Völkerverständigung, für ein Europa, das vereint und nicht gespalten ist“, schloss Sack.

Diese Gedenkveranstaltung verdeutlichte einmal mehr die Notwendigkeit, die Erinnerung an die Vergangenheit wachzuhalten, um die Fehler der Geschichte nicht zu wiederholen und ein vereintes, friedliches Europa zu gestalten.

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