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27.10.2025

Landkreis informiert: Babesiose beim Hund

Herbstzeit ist auch Zeckenzeit: Nach einem Spaziergang durch Wiesen oder einem Ausflug in den Wald ist es nicht selten, dass sich die kleinen Tierchen am Körper oder im Fell des Hundes finden lassen.

Landkreis informiert Babesiose beim Hund
Landkreis informiert Babesiose beim Hund

Bei Babesiose – auch Hundemalaria genannt – handelt es sich um eine Krankheit, die vorwiegend bei Hunden auftritt. Die Krankheit wird durch winzige Blutparasiten übertragen, die vor allem von der Wiesenzecke (erkennbar am netzartigen Rückenschild) weitergegeben werden. Diese Zecken leben in feuchten Gebieten wie Wiesen, Waldrändern oder an Gewässern und sind besonders im Frühling und Herbst aktiv. Nach dem Biss einer Zecke kann die Übertragung innerhalb von 12 bis 48 Stunden erfolgen.

Die Babesiose zerstört die roten Blutkörperchen und stört so den Sauerstofftransport. Erste Symptome zeigen sich meist 1–3 Wochen nach der Infektion: plötzliches hohes Fieber, Schwäche, Appetitlosigkeit, blasse Schleimhäute und rötlich-brauner Urin. Im Verlauf kann zudem eine Gelbfärbung der Haut und Augen auftreten. In schweren Fällen drohen Schock, Nierenversagen oder Atemprobleme. Die Behandlung ist durch ein Medikament, welches dem Hund durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt gespritzt werden kann, aber möglich. Wichtig ist, dass die Behandlung möglichst schnell erfolgt.

Am besten schützt man seinen Hund durch eine wirksame Zeckenprophylaxe (Spot-on, Halsband oder Tablette) und regelmäßiges Absuchen nach Spaziergängen. Zecken können auch bei Temperaturen um 5 °C aktiv sein – deshalb ist ganzjähriger Schutz wichtig.

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