Feierliche Übergabe eines Zuwendungsbescheides zur Sanierung der Regionalschule in Penkun
Landrat Michael Sack übergab am Freitag (08.05.2026) feierlich den Zuwendungsbescheid für die Sanierung der Regionalen Schule in Penkun an die Bürgermeisterin Antje Zibell.
Die Stadt erhält für das Vorhaben Fördergelder in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro und wird so bei der langfristigen Sicherung des Schulstandortes und der qualitativen Verbesserung des Raumangebotes unterstützt.
„Mit diesem Förderbescheid investieren wir nicht nur in ein Schulgebäude, sondern in moderne Lernbedingungen, die ein entscheidender Faktor für die Zukunftsperspektive der Kinder und Jugendlichen sind“, betont Landrat Michael Sack. „Die Sanierung der Schule ist auch ein weiterer Schritt auf dem Weg der Digitalisierung in unserem Landkreis und stärkt den Schulstandort nachhaltig. Es ist wichtig, dass die Lernbedingungen in allen Teilen des Landkreises bestmöglich ausgestaltet werden.“
Das Gebäude der Regionalen Schule entspricht nicht mehr den Anforderungen eines zeitgemäßen Schulbetriebes. Der aktuell bestehende Sanierungsstau macht bauliche Maßnahmen dringend erforderlich. Die geförderten Maßnahmen umfassen dabei unter anderem die Sanierung der Sanitärbereiche, den Umbau und die Optimierung der Raumaufteilung, die Teilerweiterung des Bestandsgebäudes sowie die Erweiterung vorhandener Medienanschlüsse. Die barrierefreie Erreichbarkeit aller Geschosse wird durch den Einbau eines Liftes im Erweiterungsbau sichergestellt. Im Außenbereich wird zudem eine Rampe errichtet, um auch den barrierefreien Gebäudezugang zu gewähren. Zusätzlich werden Rasenflächen angelegt und Sitz- sowie Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen. Die Bauarbeiten werden sich voraussichtlich über einen Zeitraum von etwa 1,5 Jahren erstrecken.
Der Zuwendungsbetrag wird von der Europäischen Union kofinanziert sowie aus Mitteln des Bundes und des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der Agrarpolitik und des Küstenschutzes“ (GAK) finanziert. Das Vorhaben wird im Rahmen des GAP-Strategieplans 2023–2027 umgesetzt, mit dem Ziel der Förderung von Beschäftigung, Wachstum und Gleichstellung der Geschlechter.