Fahrzeuge des Katastrophenschutzes werden mit moderner Technik ausgestattet
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald werden insgesamt 15 Einsatzfahrzeuge des Katastrophenschutzes mit modernen Abbiegeassistenten nachgerüstet, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Die Nachrüstung erfolgt mit finanzieller Unterstützung des Bundes und erfolgte aktuell an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Pasewalk sowie an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Gützkow. Abbiegeassistenten warnen die Fahrerinnen und Fahrer von Lkw, wenn beim Abbiegen Fußgängerinnen, Fußgänger oder Radfahrerinnen und Radfahrer gefährdet werden könnten. Dazu werden Kameras sowie Ultraschall-, Radar- oder Infrarotsensoren zur Erfassung von Objekten im toten Winkel des Fahrzeugs eingesetzt. Mit dieser Nachrüstung, die auch für ältere Fahrzeugtypen möglich ist, leistet der Landkreis einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Die neuen Abbiegeassistenten stärken nicht nur das Sicherheitsgefühl der Fahrerinnen und Fahrer, sondern sorgen auch dafür, dass Unfälle vermieden werden können. Dies ist besonders wichtig, da die ehrenamtlichen Einsatzkräfte oft in stressigen Situationen agieren. Jede technische Hilfe, die die Einsätze erleichtert, stellt eine bedeutende Verbesserung dar.
Der Einbau von Abbiegeassistenten ist seit 2022 für alle neuen Lkw gesetzlich vorgeschrieben. Dank der Förderung des Bundes wird es nun auch möglich, ältere Einsatzfahrzeuge im Landkreis mit dieser wichtigen Technik auszurüsten. Die Gesamtkosten für die Nachrüstung von zehn Abbiegeassistenten betragen rund 31.000 Euro, wovon der Bund 22.500 Euro übernimmt. Grundsätzlich fördert der Bund zehn Abbiegeassistenten pro Kommune. Es ist dem Landkreis jedoch gelungen, eine zusätzliche Förderung für fünf weitere Abbiegeassistenten zu erhalten, die sich derzeit in der Ausschreibung befinden.