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28.05.2024

Doppelhaushalt des Landkreises genehmigt - Haushalt des Kreises steht vor großen Herausforderungen

Das Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung hat die Haushaltssatzung 2024/2025 des Landkreises Vorpommern-Greifswald genehmigt.

Für den Landkreis bedeutet dies, dass die seit Jahresbeginn geltenden Beschränkungen der vorläufigen Haushaltsführung nunmehr entfallen können. 

Grafik Haushalt 2024-2025 LK V-G
Grafik Haushalt 2024-2025 LK V-G

''Der Haushalt des Kreises wurde vom Innenministerium mit nur wenigen kleineren Änderungen genehmigt. Dies ist ein gutes Zeichen und spricht für die solide Planung der Kreisverwaltung'', so Landrat Michael Sack. ''Mit der genehmigten Haushaltssatzung ist der Weg nun frei für geplante Investitionen. Bau- und Sanierungsvorhaben können angeschoben oder Zuschüsse ausgezahlt werden. Dies sind wichtige Schritte für die weitere positive Entwicklung des Kreises.''

Trotz genehmigter Haushaltssatzung für die Jahre 2024 und 2025 bleiben die finanziellen Herausforderungen für den Landkreis immens. So sind in der ersten unterjährigen Prognose nach dem ersten Quartal 2024 negative Abweichungen in Höhe von rund 25 Millionen Euro im Vergleich zur Planung prognostiziert. Diese Abweichungen resultieren aus Kostensteigerungen in den in für den Landkreis pflichtigen Aufgaben, insbesondere in den Bereichen Jugend und Soziales. Hier ist der Landkreis auf Grundlage gesetzlicher, vertraglicher oder tarifrechtlicher Regelungen zu den Ausgaben verpflichtet. Erhebliche Kostensteigerungen gibt es etwa in den Bereichen Grundsicherung, Hilfe zur Pflege, Eingliederungshilfe und Finanzierung der Kindertageseinrichtungen.

Aufgrund der finanziellen Situation wird der Landkreis sämtliche Ausgaben auf den Prüfstand stellen. Dazu werden in den kommenden Wochen entsprechende Gespräche zwischen der Kämmerei sowie den Fachämtern geführt werden. Finanzdezernent Dietger Wille: ''Die finanzielle Situation ist für den Landkreis weiterhin angespannt. Dies ist insbesondere in steigenden Ausgaben begründet, die der Landkreis tragen muss und wo er so gut wie keinen Spielraum hat. Wir werden nun ergebnisoffen sämtliche Optionen prüfen, um die Ausgaben, dort wo es nötig und sinnvoll ist, zu begrenzen um somit unsere Finanzziele erreichen zu können.''

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