Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

PM-Archiv

Seiteninhalt
23.04.2026

Deutsch-polnisches Projekt »OdraClimateGuard«: Partner vertiefen Zusammenarbeit beim zweiten Arbeitstreffen in Gryfino

Auf Einladung der Landrätin des Landkreises Gryfino, Frau Ewa Dudar, fand am 16. April 2026 das zweite Arbeitstreffen im Rahmen des deutsch-polnischen Interreg-Projekts „OdraClimateGuard – Gemeinsam gegen Klimawandel und „neue“ Tierseuchen im Oder-Raum“ statt. 

OdraClimateGuard  - Zweites Arbeitstreffen in Gryfino_Foto 1
OdraClimateGuard - Zweites Arbeitstreffen in Gryfino_Foto 1

Vertreter der Katastrophenschutzbehörden der Projektpartner – Landkreis Uckermark, Landkreis Vorpommern-Greifswald und Landkreis Gryfino – kamen im Sitz der Kreisverwaltung in Gryfino zusammen, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter zu konkretisieren.

Die Teilnehmenden wurden von Landrätin Ewa Dudar persönlich begrüßt. In ihrer Eröffnung betonte sie die besondere Bedeutung der grenzüberschreitenden Kooperation im Katastrophenschutz, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender klimabedingter Extremereignisse und neuer Herausforderungen im Bereich der Tierseuchen.

Im Mittelpunkt des Workshops standen die Konsultationen zur geplanten Vereinbarung über die grenzüberschreitende Hilfeleistung zwischen den beteiligten Landkreisen. Darüber hinaus berichteten die Projektpartner über den aktuellen Stand der Projektumsetzung und tauschten Erfahrungen zu aktuellen Gefahrenlagen und Einsätzen im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes aus.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Beratung über die geplante Berufung zweisprachiger Verbindungspersonen. Diese sollen im Einsatzfall eine schnelle Kommunikation zwischen den Behörden beider Länder gewährleisten und damit die Effizienz grenzüberschreitender Maßnahmen weiter verbessern.

Im Anschluss an den Workshop besuchten die Teilnehmenden die Kreisfeuerwehr in Gryfino, wo vorhandene Einsatzmittel und Ressourcen vorgestellt wurden. Der Besuch bot zusätzlich Gelegenheit zum fachlichen Austausch über praktische Einsatzmöglichkeiten und gemeinsame Unterstützungsoptionen.

OdraClimateGuard  - Zweites Arbeitstreffen in Gryfino_Foto 2
OdraClimateGuard - Zweites Arbeitstreffen in Gryfino_Foto 2
OdraClimateGuard  - Zweites Arbeitstreffen in Gryfino_Foto 3
OdraClimateGuard - Zweites Arbeitstreffen in Gryfino_Foto 3

Das Projekt „OdraClimateGuard“ verfolgt das Ziel, die Vorbereitung und Abwehr von Gefahren zu verbessern, die durch den Klimawandel begünstigt werden. Dazu zählt insbesondere die zunehmende Ausbreitung neuer Tierseuchen, die bislang im nördlichen Europa nicht vorhanden waren. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wird ein grenzüberschreitendes Fähigkeitsmanagement aufgebaut, in dem die Nachbarlandkreise auf beiden Seiten der Oder in einem deutsch-polnischen Einsatzverbund zusammenarbeiten.

Neben der Erarbeitung abgestimmter Alarm- und Einsatzpläne sind im Projektverlauf auch gemeinsame Ausbildungen und Übungen vorgesehen. Dadurch sollen Einsatzkräfte und Behörden beider Länder ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen und gemeinsame Standards entwickeln.

„Grenzüberschreitende Gefahren kennen keine administrativen Grenzen. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Kräfte bündeln, voneinander lernen und gemeinsame Lösungen entwickeln. Das Projekt OdraClimateGuard stärkt unsere Zusammenarbeit nachhaltig und verbessert die Sicherheit der Bevölkerung auf beiden Seiten der Oder“, erklärte Landrätin Ewa Dudar.

LOGO INTERREG ODRA CLIMATE GUARD
LOGO INTERREG ODRA CLIMATE GUARD

Das Projekt „OdraClimateGuard“ wird im Rahmen des Interreg-Programms mit Mitteln der Europäischen Union gefördert und läuft bis Ende 2028. Die enge Zusammenarbeit der Landkreise Uckermark, Vorpommern-Greifswald und Gryfino leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der grenzüberschreitenden Sicherheit im deutsch-polnischen Grenzraum.

Das nächste gemeinsame Arbeitstreffen der Projektpartner ist bereits geplant und wird auf deutscher Seite im Landkreis Vorpommern-Greifswald stattfinden. Dort sollen die begonnenen Arbeiten fortgeführt und weitere Schritte zur Umsetzung der gemeinsamen Vereinbarung vorbereitet werden.

Seite zurück