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18.05.2020

Landkreis leistet erfolgreich Vorarbeit für zwei zusätzliche und vom Land geförderte Straßenbauprojekte

Verbindung zur Insel Riems und „Zuckerstraße“ in Anklam werden vorbereitet

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat zwei zusätzliche Straßenbauprojekte auf die Liste der dringend zu erledigenden Vorhaben gesetzt.

Straßenbau vor Einweihung © Rainer Sturm / PIXELIO
Straßenbau vor Einweihung © Rainer Sturm / PIXELIO

"Sowohl die Verbindung zur Insel Riems als auch die „Zuckerstraße“ in Anklam sind dringend sanierungsbedürftig. Ich freue mich, dass wir diese Sanierungen jetzt angehen können. Wichtig ist dabei, dass durch in Aussicht gestellte Förderungen vom Land keine anderen Straßenbauprojekte zurückgestellt werden müssen", sagte Landrat Michael Sack.

Der Kreis hatte sich wie angekündigt um Zuwendungen für den Ausbau der Kreisstraße K 1 VG bemüht. Hintergrund waren die im vergangenen halben Jahr vom politischen Raum verstärkt vorgetragenen Forderungen nach einem Ausbau der Straße. Nicht zuletzt hatten auch Vertreter des Friedrich-Löffler-Instituts dringend um eine qualitative Verbesserung der Anbindung ersucht. Inzwischen konnte der Kreis erreichen, dass das Wirtschaftsministerium eine Förderung für das Projekt in Aussicht gestellt hat.

Diese ist noch zwar noch unverbindlich. Der Landkreis schafft allerdings gegenwärtig die Voraussetzungen dafür, die Zuwendung zu beantragen und in Anspruch nehmen zu können. Hierzu zählt beispielsweise der Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung mit der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, da sich ein Teil der Strecke auf städtischem Gebiet befindet und der Landkreis diesen Abschnitt für die Stadt Greifswald bauen wird.
Sehr wichtig ist auch die Vergabe und Durchführung der notwendigen Planungsleistungen, um prüffähige Unterlagen für den späteren Zuwendungsbescheid zu erarbeiten. Nicht zuletzt soll der geplante Nachtragshaushalt genutzt werden, um das Bauvorhaben in den Kreishaushalt aufzunehmen und damit die Annahme einer Zuwendung zu ermöglichen.

Für das Jahr 2020 sind Planungsleistungen vorgesehen. Im Jahr 2021 soll die Strecke von der B 105 bis Gristow gebaut werden. Für die Jahre ab 2022 sind die Bauarbeiten an der weiteren Strecke von Gristow bis Riems vorgesehen. Die Anforderungen an die Bauarbeiten und die Erlangung des Baurechts sind im Abschnitt zwischen Gristow und Riems sehr anspruchsvoll. Der Kreis benötigt hier mehr Zeit für die Vorbereitung.

Das zweite Vorhaben hat die sogenannte Zuckerstraße in Anklam im Fokus:
Der Zustand der Kreisstraße K 49 VG hat sich im Abschnitt zwischen der Pasewalker Allee und der Brücke über die Bahntrasse während der letzten Zuckerrübenkampagne so verschlechtert, dass nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass die Straßenbefestigung die gesamte kommende Kampagne ohne Notreparaturen durchhält. Diese Reparaturarbeiten wären mit einer Vollsperrung der „Zuckerstraße“ während der Rübenernte verbunden. Ein solches Szenario gilt es zu verhindern. Der Landkreis hat deshalb unmittelbar nach Bekanntwerden der Schäden mit der Planung einer Erneuerung der Kreisstraße begonnen. Die notwendigen Mittel für die Baumaßnahme sind so hoch, dass im Jahr 2020 praktisch keine anderen Reparaturarbeiten an Kreisstraßen möglich wären. Der Kreis hat sich daher zeitnah um Zuwendungen bemüht und diese vom Schweriner Wirtschaftsministerium in Aussicht gestellt bekommen.

Der Antrag auf Gewähr einer Zuwendung wurde gestellt. Dem Landkreis liegt die Zustimmung des Wirtschaftsministeriums zum vorzeitigen Maßnahmebeginn vor. Auf dieser Grundlage erfolgte die Ausschreibung der Bauleistungen. Das zügige Vorgehen ist notwendig, um die Bauarbeiten noch vor Begin der Zuckerrübenkampagne abschließen zu können. Die Bearbeitung des Förderantrages erfolgt parallel zu den Bauaktivitäten. Der Nachtragshaushalt gibt die Möglichkeit, auch dieses Bauvorhaben in den Kreishaushalt aufzunehmen ohne auf das Instrument einer außerplanmäßigen Ausgabe zurückgreifen zu müssen.

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