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12.05.2021

Landkreis bittet Bürgerinnen und Bürger um Teilnahme an der Studie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung

In den kommenden Tagen erhalten mehrere tausend Menschen aus den Städten Anklam, Greifswald, Gützkow, Jarmen, Lassan, Loitz, Usedom und Wolgast vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung eine Einladung, an der Corona-Antikörperstudie MuSPAD teilzunehmen.

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MuSPAD steht für "Multilokale und Serielle Prävalenzstudie zu Antikörpern gegen SARS-Coronavirus-2 in Deutschland". Der Landkreis Vorpommern-Greifswald unterstützt die Realisierung der MuSPAD-Studie. "Es ist sehr wichtig, dass wir mehr Fakten, mehr Informationen zur Infektionslage im Landkreis bekommen, denn dann können wir künftig besser begründen, welche Maßnahmen helfen und welche wir lieber lassen", betont Landrat Michael Sack. "Deshalb bitte ich unsere Bürgerinnen und Bürger, an dieser Studie teilzunehmen."

Die Probeentnahmen und eine kurze Befragung finden im Zeitraum vom 12.05. bis 08.06.2021 im Studienzentrum in der Breite Str. 26, 17438 Wolgast (Hotel Postel, Wolgast) statt. Es werden bis zu 3.000 Personen getestet. Eine schnelle Rückmeldung auf das Einladungsschreiben lohnt sich, da mehr Personen eingeladen werden, als teilnehmen können. Die Probanden erhalten das Ergebnis des Antikörpertests voraussichtlich drei bis vier Wochen nach der Teilnahme per Post.

Hauptziel der Studie ist es, den Anteil der Bevölkerung zu bestimmen, der Antikörper gegen SARS-CoV-2 im Blut hat, die entweder von einer Infektion oder einer Impfung stammen.. Außerdem werden Berichte aus verschiedenen Altersgruppen zu Symptomen einer SARS-CoV-2-Infektion analysiert. "Die Stadt Wolgast freut sich, das Helmholtz-Zentrum bei der Durchführung der MuSPAD-Studie zu unterstützen und ich rufe alle eingeladenen Personen auf, sich aktiv zu beteiligen", so der Wolgaster Bürgermeister Stefan Weigler. "Jeder Schritt, um die SARS-CoV-2-Infektion besser kennen zu lernen, hilft dabei, die Pandemie zu bekämpfen. Neben den bekannten Hygieneregeln, dem Testen und Impfen ist dies ein Schritt in die richtige Richtung."

Ein weiteres Ziel der Studie ist die Verfolgung des Infektionsgeschehens über ein Jahr sowie die mehrfache Bestimmung der Antikörper-Konzentration im Blut von tatsächlich positiv gemeldeten COVID-19-Patienten. Das soll Erkenntnisse dazu liefern, wie lange eine Person gegen das Virus immun ist. Auch Vergleiche zwischen den teilnehmenden Landkreisen und Städten in ganz Deutschland werden gezogen.

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung führt die Untersuchungen bundesweit in acht Städten bzw. Landkreisen durch. Die Studie startete am 1. Juli 2020 in Reutlingen als Pilotregion und erfolgte bisher zudem in Freiburg, Aachen, Osnabrück, Magdeburg und Chemnitz. Die Finanzierung wird durch die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren sichergestellt.
Die Probandinnen und Probanden werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und zur Blutabnahme ins Studienzentrum eingeladen. Vor Ort werden umfangreiche hygienische Vorkehrungen getroffen, um eine eventuelle Ansteckung mit dem neuen Coronavirus während des Besuchs zu verhindern. Sollte es nicht möglich sein, ins Studienzentrum zu kommen, zum Beispiel, weil die Person nicht mobil ist, rückt ein mobiles Team zum Hausbesuch aus. Die Labor- und Befragungsdaten werden pseudonymisiert und wissenschaftlich ausgewertet.

Weitere Informationen zur MuSPAD-Studie finden Sie auch auf der Homepage https://hzi-c19-antikoerperstudie.de/.

Hintergrundinformationen: Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) im niedersächsischen Braunschweig gehört der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der größten außeruniversitären Wissenschaftsorganisation Deutschlands, an. Das HZI hat die Studie konzipiert (Studienleitung Prof. Dr. G. Krause) und ist verantwortlich für die Durchführung sowie deren Auswertung. Die Studienteams bestehen aus hierfür geschultem Personal des HZI und eines beauftragten Dienstleisters. Die Laboruntersuchungen finden zunächst alle zentral in einem Labor statt und werden dann zur Bestätigung und für weiterführende Analysen im HZI und am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) untersucht.

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