Landkreis startet »Gesundheitsförderung vor Ort« in den Gemeinden Wolgast, Penkun und Jarmen
Das Projekt „Gesundheitsförderung vor Ort“ setzt ein Zeichen dafür, dass Gesundheitsförderung keine Kür, sondern eine grundlegende Aufgabe kommunaler Daseinsvorsorge ist. Im Projektzeitraum von 2026 bis 2029 werden niederschwellige Angebote für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort in den Modellkommunen Wolgast, Penkun und Jarmen etabliert.
„Gesundheitsförderung ist dann nachhaltig, wenn sie den konkreten Bedürfnissen der Menschen vor Ort entspricht. Genau hier wollen wir gemeinsam mit den Modellkommunen ansetzen“, betont Landrat Michael Sack. „Prävention ist dabei ein wesentlicher Baustein, weil sie dazu beiträgt, gesundheitlichen Problemen frühzeitig entgegenzuwirken und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger langfristig zu stärken.“
In Kooperation mit der Stabsstelle Gesundheitsförderung und integrierte Sozialplanung des Landkreises werden die Bedarfe in den Gemeinden erhoben. Anschließend werden in einem partizipativen Prozess Maßnahmen entwickelt, die sich vor Ort positiv auf das Gesundheitsempfinden auswirken können und präventive Ansätze verfolgen. Bewegungsförderung, Suchtprävention und die Stärkung der psychischen Gesundheit bilden dabei inhaltliche Schwerpunkte in der Maßnahmenplanung. Auch der Auf- und Ausbau regionaler Netzwerke ist ein wichtiger Baustein des Projektes, um gesundheitsförderliche Lebenswelten zu schaffen.
Am 26.08.26 findet in Wolgast der Projektauftakt im Rahmen des 9. Hoffestes des CJD-Stadtteilbüros Wolgast Nord statt. In Penkun wird der Projektstart am 13.09.26 auf dem Regionalmarkt stattfinden. Die Gemeinde Jarmen plant in der Woche der seelischen Gesundheit vom 10.10.26-20.10.26 eine Nachmittagsveranstaltung im städtischen Kulturzentrum. Interessierte sind herzlich eingeladen an den kostenlosen Angeboten der Kommunen teilzunehmen und sich am Projekt „Gesundheitsförderung vor Ort“ zu beteiligten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.
Das Projekt wird durch die Förderung des GKV-Bündnisses für Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern realisiert.