Sechs neue Rettungswagen für den Rettungsdienst im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Mit der Übergabe der letzten sechs Rettungswagen (RTW) schloss der Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Vorpommern-Greifswald kürzlich die Ersatzbeschaffung von insgesamt 15 neuen Rettungswagen für das Jahr 2026 ab.
Die Fahrzeuge wurden dem DRK Kreisverband Ostvorpommern-Greifswald e.V. als beauftragtem Leistungserbringer des Landkreises im öffentlichen Rettungsdienst zur Sicherstellung des Versorgungsauftrages an den Standorten Loitz, Greifswald, Wolgast, Zinnowitz, Koserow und Mellenthin zur Verfügung gestellt.
„Mit der Ersatzbeschaffung von insgesamt 15 Rettungswagen stellen wir sicher, dass unsere Einsatzkräfte auch künftig über moderne, zuverlässige und leistungsfähige Fahrzeuge verfügen“, betont Landrat Michael Sack. „Wir sichern damit die hohe Qualität der Notfallversorgung im Landkreis und schaffen gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst.“
Neben den kürzlich Anfang Juli in Dienst gestellten fünf neuen RTW und den bereits im März ausgelieferten vier RTW verfügt der Landkreis nun über 15 hochmoderne Fahrzeuge, welche neben einer umfassenden Sensor- und Assistenzausstattung auch für die Zusammenarbeit mit dem Telenotarzt ausgerüstet sind. Die Fahrzeuge werden neben dem DRK durch den ASB Regionalverband Vorpommern-Greifswald e. V. genutzt, welcher ebenfalls als beauftragter Leistungserbringer im Rettungsdienst des Landkreises tätig ist.
Bei den Fahrzeugen handelt es sich um ca. 140 kW starke Basisfahrzeuge von Mercedes-Benz, Typ Sprinter, welche zu Wechselkoffersystemen um- und ausgebaut wurden. Das Wechselkoffersystem ermöglicht eine Aufarbeitung des bestehenden Wechselkoffers sowie die Verbringung des aufgearbeiteten Koffers auf ein neues Basisfahrzeug. Da die bisher genutzten Koffer nicht vollkommen neu gebaut, sondern lediglich aufgearbeitet werden müssen, lassen sich die Kosten von zwei Nutzungsperioden erheblich senken.
Die Investitionskosten aller 15 RTW belaufen sich ohne medizinisch-technische Ausstattung auf 5,25 Mio. Euro. Die Anschaffung dieser Fahrzeuge wird, wie der öffentliche Rettungsdienst allgemein, vollständig von den Sozialversicherungsträgern refinanziert und belasten somit nicht den Haushalt des Landkreises.