Penkun bereitet sich auf Krisensituationen vor
Was passiert, wenn der Strom länger ausfällt oder die gewohnte Versorgung nicht mehr funktioniert? Wer kann helfen, welche Fähigkeiten gibt es vor Ort und wie können sich die Menschen gegenseitig unterstützen?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich Bürgerinnen und Bürger bei einer Veranstaltung am 8. September 2026 in Penkun. Gemeinsam mit Brigadegeneral a. D. Uwe Nerger, Bürgermeisterin Antje Zibell und Norma Pahl, Leiterin des Ordnungsamtes des Landkreises Vorpommern-Greifswald, tauschten sie sich darüber aus, wie die Stadt und die umliegenden Gemeinden widerstandsfähiger gegenüber Krisensituationen werden können.
Dabei ging es nicht nur um persönliche Vorräte, sondern vor allem um Eigenverantwortung, Nachbarschaftshilfe, medizinische Erstversorgung und die Sicherung der Grundversorgung. Der Austausch soll fortgesetzt werden. Bei weiteren Veranstaltungen stehen unter anderem mögliche Gefahren in der Region, vorhandene Fähigkeiten und Hilfsangebote sowie praktische Fragen der Ersten Hilfe und des Selbstschutzes im Mittelpunkt. Das Ziel: Menschen vor Ort besser vernetzen, gemeinsam Vorsorge treffen und im Ernstfall handlungsfähig bleiben.