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04.11.2026

Fachtagung »Hand in Hand - Verantwortungsgemeinschaft für junge Menschen«

Am Mittwoch (04.11.2026) brachte die Fachtagung „Hand in Hand – Verantwortungsgemeinschaft für junge Menschen“ eine Vielzahl von Akteurinnen und Akteuren in der Hansestadt Anklam aus dem Bereich Prävention sowie vielen weiteren gesellschaftlichen Bereichen zusammen.

Unterschiedliche Fachvorträge und Workshops brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Austausch und boten Gelegenheit zur Vernetzung.

„Kriminal- und Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen ist eine gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung, die frühzeitig ansetzen und junge Menschen in ihrer Entwicklung stärken muss. Die Akteurinnen und Akteure in diesem Bereich leisten einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag hierzu“, betont Landrat Michael Sack. „Gerade in Zeiten vorschreitender Digitalisierung verändern sich potenzielle Gefahren für die Kinder und Jugendlichen rasant. Dies macht einen kontinuierlichen Austausch und eine enge Zusammenarbeit umso mehr erforderlich. Nur gemeinsam können wir wirksame Präventionsstrukturen schaffen und bestmöglich für die jungen Menschen da sein.“

Fachtag Hand in Hand - Verantwortungsgemeinschaft für junge Menschen
Fachtag Hand in Hand - Verantwortungsgemeinschaft für junge Menschen

Nach der Eröffnung durch Landrat Michael Sack stand zunächst die aktuelle Situation im Landkreis im Mittelpunkt. Vertreterinnen und Vertreter der Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking Anklam/Wolgast, des Staatlichen Schulamtes Greifswald, des Jugendamtes sowie der Polizeiinspektion Anklam gaben Einblicke in ihre jeweiligen Arbeitsbereiche und berichteten über aktuelle Herausforderungen.

Im Anschluss wurden in zwei Fachvorträgen die Themen „Digitale Gewalt“ und der Zusammenhang von Gewalt und seelischer Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen beleuchtet. In insgesamt vier parallel verlaufenden Workshops konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich zudem aktiv einbringen und Erfahrungen und Meinungen in Bezug auf Meldeketten, Zuständigkeiten und Abläufe, die Sichtbarmachung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten im Landkreis sowie Desinformation als Instrument digitaler Gewalt austauschen. Auch innovative Ansätze und Best-Practice-Beispiele für zukünftige Präventionsarbeit wurden besprochen und vorgestellt.

Durch die vielfältige thematische Ausgestaltung und die aktive Einbindung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten viele praxisrelevante Impulse vermittelt und für die zukünftige Arbeit gewonnen werden. Bei den Fachleuten stieß der Tag daher auf sehr positive Resonanz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich darin einig, die Präventionsarbeit weiterhin grundsätzlich zu stärken, Beratungsangebote auszubauen und weitere Hilfen, dort wo es nötig ist, zu generieren.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Arbeitsgruppe „Kriminal- und Gewaltprävention“ des Kreispräventionsrates gemeinsam mit weiteren Akteuren. Die Durchführung wurde durch finanzielle Unterstützung des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern ermöglicht.

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