Einsatz im Müritz-Nationalpark erfolgreich beendet
Der Waldbrandeinsatz im Müritz-Nationalpark ist beendet. Alle Einsatzkräfte aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald sind inzwischen wieder in ihre Standorte zurückgekehrt.
Über mehrere Tage unterstützten Feuerwehren, der Betreuungszug des DRK sowie die Brandschutzdienststelle den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bei der Bewältigung der Großschadenslage.
Die Erweiterten Löschzüge des Landkreises waren vom 14. Juli, 22 Uhr, bis 18. Juli, 18 Uhr im Einsatz. Die Kräfte arbeiteten im 24-Stunden-System und wurden mehrfach ausgetauscht. Zu ihren Aufgaben gehörten der Aufbau und Betrieb einer Riegelstellung mit 150 Kreisregnern sowie der Aufbau und die Unterhaltung der Wasserübergabepunkte.
Zum Einsatz kamen Kameradinnen und Kameraden aus den Feuerwehren:
- ELZ Süd mit Kräften aus Penkun, Leopoldshagen, Spantekow/Neuenkirchen und Ferdinandshof
- ELZ Nord mit Kräften aus Jarmen/Plötz, Menzlin, Koserow und Passow bei Görmin
Der Betreuungszug V-G Süd des DRK Uecker-Randow, Standort Pasewalk, unterstützte vom 15. bis 21. Juli die Versorgung der Einsatzkräfte sowie der Menschen in den angrenzenden Ortschaften. Bereits zwei Wochen zuvor waren die Einsatzkräfte mehrere Tage beim Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Neustrelitz im Einsatz.
Auch die Taktischen Einheiten Brandschutz des Landkreises unterstützten die Einsatzmaßnahmen vom 19. bis 20. Juli. Ihre Aufgabe bestand darin, die Löschwasserversorgung innerhalb der bestehenden Riegelstellung sicherzustellen und Feuerlöschpumpen zu betreiben.
Der Einsatz in Zahlen:
- 32 Kreisregner
- 17 Einsatzfahrzeuge im Wechsel
- 14 Pumpen im Einsatz
- 460 B-Druckschläuche mit einer Gesamtlänge von rund 9,2 Kilometern
- 44 Einsatzkräfte im Erweiterten Löschzug
- 15 Einsatzkräfte der Taktischen Einheiten Brandschutz
- 8 Einsatzkräfte des Betreuungszuges
- 165 Einsatzstunden der Kräfte aus Vorpommern-Greifswald in Mecklenburgische Seenplatte
Insgesamt waren über 100 Kameradinnen und Kameraden aus unserem Landkreis im Einsatz.
Im Hintergrund sorgten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehrtechnischen Zentralen an beiden Standorten mit hoher Priorität für die materielle Sicherstellung der Einsatzfahrzeuge. Gleichzeitig organisierte die Brandschutzdienststelle über den gesamten Einsatzzeitraum rund um die Uhr die Verlegung der Einsatzkräfte sowie die Schichtwechsel und stand im ständigen Austausch mit den ehrenamtlichen Kräften.
Unser herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Brandschutzdienststelle und der Feuerwehrtechnischen Zentralen. Mit ihrem engagierten Einsatz, ihrer Professionalität und ihrem hohen persönlichen Einsatz haben sie einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung dieser außergewöhnlichen Lage geleistet und gleichzeitig die Einsatzbereitschaft im Landkreis Vorpommern-Greifswald sichergestellt.