Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

PM-Archiv

Seiteninhalt

Auswertung des Jagdjahres 2025/2026 - Daten und Entwicklungen zum Thema Jagd

Mit dem Ende des Jagdjahres 2025/2026 (1. April 2025 bis 31. März 2026) hat die Untere Jagdbehörde des Landkreises Vorpommern-Greifswald die Ergebnisse des zurückliegenden Jagdjahres ausgewertet.

Die Bilanz zeigt sowohl Veränderungen bei den Wildbeständen als auch eine weiterhin positive Entwicklung des Jagdwesens im Landkreis.

Die Zahl der Jagdscheininhaberinnen und Jagdscheininhaber ist erneut gestiegen. Im Jagdjahr 2025/2026 waren insgesamt 2.072 Jägerinnen und Jäger mit Hauptwohnsitz im Landkreis registriert. Dies bedeutet einen Zuwachs von 21 Personen gegenüber dem Vorjahr. Auch der Anteil der Frauen wächst kontinuierlich. Mit 237 Jägerinnen liegt dieser inzwischen bei rund 11,4 Prozent.

Ungebrochen ist zudem das Interesse an der jagdlichen Ausbildung. Insgesamt nahmen 219 Anwärterinnen und Anwärter an den zwölf im vergangenen Jagdjahr durchgeführten Jägerprüfungen teil. 194 Personen bestanden die Prüfung erfolgreich. Die Erfolgsquote von nahezu 89 Prozent unterstreicht die hohe Qualität der jagdlichen Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Flächenausdehnung und Größe des Landkreises wird auch in der Anzahl der Jagdbezirke deutlich. Insgesamt wurden 732 Jagdbezirke mit einer Gesamtfläche von rund 344.500 Hektar bewirtschaftet.

Auswertung des Jagdjahres 2025/2026 - Daten und Entwicklungen zum Thema Jagd © Wolfram Thaumüller
Auswertung des Jagdjahres 2025/2026 - Daten und Entwicklungen zum Thema Jagd © Wolfram Thaumüller

Die Auswertung der Jagdstrecken:
Schalenwild:
Rotwild: 1.229 Tiere (Rückgang gegenüber 1.577 Tieren im Vorjahr)
Damwild: 893 Tiere (Rückgang gegenüber 1.184 Tieren im Vorjahr)
Rehwild: 4.873 Tiere (Rückgang gegenüber 5.561 Tieren im Vorjahr)
Schwarzwild: 9.620 Tiere (Steigerung gegenüber 7.226 Tieren im Vorjahr)

Beim Raubwild blieb der Fuchs mit 3.167 Tieren die am häufigsten bejagte Art. Der Waschbär erreichte mit 2.726 Tieren einen neuen Höchststand, während auch der Marderhund mit 1.341 Tieren weiterhin auf einem hohen Niveau bejagt wurde. Die konsequente Bejagung invasiver Arten leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz heimischer Tierarten und zur Erhaltung der biologischen Vielfalt.

Beim Federwild standen insbesondere Stockenten, Graugänse sowie Nebel- und Rabenkrähen im Mittelpunkt der Bejagung. Die Strecke der Stockenten wurde mit 922 Tieren gegenüber dem Vorjahr, in dem rund 700 Stockenten erlegt wurden, gesteigert. Dagegen lagen die Strecken bei den Graugänsen mit 234 Tieren sowie bei den Nebel- und Rabenkrähen mit knapp 250 Tieren leicht unter den Vorjahreswerten.

Die Ergebnisse des Jagdjahres 2025/2026 verdeutlichen erneut die wichtige Rolle der Jägerschaft im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Neben der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wildbestände leisten die Jägerinnen und Jäger einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung von Wildschäden, zum Schutz der Kulturlandschaft sowie zum Erhalt eines ausgewogenen Naturhaushalts. Darüber hinaus tragen sie mit ihrem Engagement zum Erhalt einer artenreichen und leistungsfähigen Kulturlandschaft bei.

Fotograf: Wolfram Thaumüller

Seite zurück