Blaualgen (Cyanobakterien)
Zu den kurzzeitig auftretenden Einflüssen, die auch gesundheitliche Risiken bergen können zählen Blaualgen (Cyanobakterien) und Vibrionen.
Cyanobakterien kommen natürlicherweise fast überall auf der Welt in Süß- und Brackwasser sowie im salzhaltigen Meerwasser vor.
Begünstigt wird die Vermehrung:
- bei steigenden Wassertemperaturen und wenn es länger warm ist,
- wenn die Sonne viel scheint und es kaum bis gar kein Wind gibt
- durch düngerhaltige Nährstoffe aus der Landwirtschaft, die in das Gewässer geraten.
In den meisten Fällen ist die Wasseroberfläche grünlich oder blau-grünlich gefärbt. Teilweise ist auch eine Schlierenbildung (schlierenartiger Teppich) zu erkennen oder eine wolkenartige Verteilung.
Welche Personen(-gruppen) sind besonders gefährdet?
- Personen mit einem geschwächten Immunsystem
- Personen mit chronischen Vorerkrankungen
- Schwangere
- Kleinkinder
Welche Risiken bestehen?
Der Kontakt mit Blaualgen beziehungsweise der Blaualgenblüte führt zu:
- Hautreizungen
- Bindehautentzündungen
- Eine Berührung kann allergische Reaktionen hervorrufen sowie zu Haut- und Schleimhautreizungen führen.
Beim Verschlucken (bis hin) zu:
- Fieber
- Übelkeit/Erbrechen
- Durchfall
- Erkrankungen der Atemwege
- Schäden an der Leber
Cyanobakterien können Toxine (Giftstoffe) bilden, die gesundheitsgefährend wirken können. Auch für Tiere (z. B. Hunde beim Schwimmen im See) bestehen gesundheitliche Risiken.
Weitere Informationen: Vorsicht vor Blaualgenblüten (LAGuS)