Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Seiteninhalt

Kreisverwaltung unterstützt Jäger mit finanzieller Entlastung bei pflichtiger Trichinellen-Schau

Wichtige Untersuchung für 1.000 Frischlinge bis 20 Kilo kostenfrei

Die Sau ist tot © Rainer Giel / PIXELIO
Die Sau ist tot © Rainer Giel / PIXELIO

Die Kreisverwaltung nimmt die gesetzlich vorgeschriebene Trichinellen-Schau bei Frischlingen bis zu 20 Kilogramm bis auf weiteres kostenlos vor.

»Angesichts der drohenden Gefahr durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei gleichzeitig gegen Null gefallenen Preisen für Fleisch vom Wildschwein, wollen wir so zur finanziellen Entlastung der Jägerinnen und Jäger beitragen«, sagte Vizelandrat Jörg Hasselmann.

Zudem, so Hasselmann, der auch das Modellprojekt Schwarzwildbejagung im Kreis verantwortet, sei diese temporäre Freistellung von Untersuchungskosten als zusätzliche Motivation für die Weidleute gedacht, weiter geringe Stücke Schwarzwildes zu strecken und selbstverständlich auch als Anerkennung für die Leistungen der Jägerschaft zu verstehen.

Die Untersuchungsgebühr für Trichinen bei Frischlingen bis 20 Kilogramm Gewicht entfällt zunächst in der Zeit vom 01. März bis zum 30. September 2018 oder bis zu dem Zeitpunkt, wenn die Spendensumme von 2.000 Euro aufgebraucht ist.

Land und Landkreis hatten in jüngster Vergangenheit gemeinsam den Dialog und die Aktion mit Jägern, Landwirten, Wissenschaftlern, Naturschützern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern gesucht, da der enorme Anstieg der Schwarzwild-Population bei gleichzeitiger Seuchengefahr ein gemeinsames Handeln nach bestimmten Richtlinien unerlässlich gemacht hatte.

An Motivation mangelt es den Weidleuten im Landkreis Vorpommern-Greifswald offensichtlich nicht: »Die aktuelle Zahl der Abschüsse liegt zum 31. Januar bei 11.344 Stück. Wir werden bis zum Ende des Jagdjahres 2017/2018 am 31. März in jedem Falle ein beeindruckendes Streckenergebnis nach Schwerin melden können«, betonte Hasselmann.

Der Vizelandrat dankte den Jägerinnen und Jägern, aber auch allen Mitstreitern im Projekt Schwarzwildbejagung für ihren Einsatz.