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Bildung & Kultur

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Bildung im Landkreis

Über 5.100 engagierte Profis arbeiten Tag für Tag bei uns im Landkreis als Lehrer und Erzieher an unseren Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie als Hochschulpädagogen an der Uni in Greifswald. Dazu kommen zahlreiche Fachkräfte, die in Jugendklubs, Musikschulen, Museen, Bibliotheken und in Volkshochschulen tätig sind - unterstützt von Eltern als Ansprechpartner in allen Lebens- und Bildungsfragen ihrer Kinder.

Und alle verfolgen das gleiche Ziel: Bildung als Anreiz für ein selbstverantwortliches Leben unserer Kinder und Jugendlichen, als Basis für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben auch im Alter.

Deutsch-Polnische Bildungszusammenarbeit

Die Deutsch-Polnische Bildungszusammenarbeit initiiert bzw. unterstützt alle Bildungsvorhaben im Sinne des Lebenslangen Lernens, die einen Bezug zu Polen haben. Im Fokus steht die Förderung der Nachbarsprache Polnisch.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des Landkreises Vorpommern-Greifswald ist seine Grenzlage zu Polen. Die Metropolregion Stettin, der Raum zwischen Berlin, der Ostsee, und Westpommern, wächst stetig auf wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene zusammen. Vor diesem Hintergrund bestehen für den Landkreis Vorpommern-Greifswald besondere Handlungsnotwendigkeiten im Bereich Bildung, um die Grundlagen für die erfolgreiche Zusammenarbeit und das Zusammenleben in der Grenzregion zu schaffen.

Arbeitsschwerpunkte

  • Abbau der Sprachbarrieren: Entwicklung und Umsetzung eines systematischen und aufeinander abgestimmten Bildungskonzepts für den durchgängigen Spracherwerb Polnisch in Kitas und Schulen und in der Beruflichen Bildung/Weiterbildung
  • Sensibilisierung für die Kultur und Sprache des Nachbarlandes Polen: Entwicklung und Umsetzung von (grenzüberschreitenden) Bildungsmarketingaktivitäten
  • Grenzüberschreitende Berufliche Bildung: Entwicklung von Ansätzen für die grenzüberschreitende Berufliche Bildungszusammenarbeit

Aktuelles Projekt

Links und Downloads

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Nachbarspracherwerb "Polnisch liegt nahe"

Das deutsch-polnische Projekt erarbeitet einen bislang fehlenden systematischen Ansatz für den frühen und aufeinander aufbauenden Nachbarspracherwerb von der Kita bis zum Schulabschluss. Im Zentrum steht die grenzüberschreitende Entwicklung einer innovativen und übertragbaren Gesamtkonzeption für den durchgängigen Nachbarspracherwerb für die gemeinsame deutsch-polnische Grenzregion, die an zahlreichen Modellstandorten der teilnehmenden Partnerkommunen auf beiden Seiten der Grenze erprobt und evaluiert wird.

Zentrale Säulen des Projektes sind neben dem Ausbau der Angebote des durchgängigen Nachbarspracherwerbs die Entwicklung von Lehrmaterialien für den durchgängigen Nachbarspracherwerb, Beratungs- und Schulungsprogramme für die Pädagogen in Kitas und Grundschulen, Angebote für die Elternarbeit und für das Interkulturelle Lernen.

Eine Bildungsmarketingkampagne mit einem gemeinsamen grenzüberschreitenden Erscheinungsbild sensibilisiert die Bevölkerung für die Sprache und Kultur des Nachbarlandes. Kinder- und Jugendbegegnungen und jährlich stattfindende Bildungsforen dienen dem fachlichen Austausch bzw. bieten Gelegenheiten die Nachbarsprachen im persönlichen Kontakt anzuwenden.

Projektpartner sind die Stadt Stettin (Leadpartner), die Landkreise Vorpommern-Greifswald und Uckermark, die Universität Greifswald und die regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) M-V e. V. sowie das Amt Gramzow und wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Ansprechpartner

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Kommunale Koordination der Bildungsangebote für Neuzugewanderte

Als Neuzugewanderte werden alle Menschen mit Flucht- und/oder Migrationshintergrund im Landkreis Vorpommern-Greifswald verstanden, kurz NZG.

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Projekt „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Flüchtlinge und Migranten im unterschiedlichsten Alter kommen zu uns in die Region, wollen die deutsche Sprache lernen, gute Arbeit finden und sich in die Gesellschaft integrieren. Das oberste Ziel für die Arbeit der Bildungskoordinatorinnen für NZG ist dabei die Abstimmung und Steuerung der Bildungsangebote und Verbesserung der Zugänge zum Bildungssystem für Neuzugewanderte. Damit verbindet sich die Aufgabe, alle Lebensphasen der NZG einzubeziehen, eine möglichst umfangreiche Übersicht der Bildungsangebote als Information bereitzustellen und auf die Bildungsberatung als individuelle Unterstützungsmöglichkeit hinzuweisen.

Die Bildungskoordinatorinnen für NZG unterstützen und begleiten im Landkreis Vorpommern-Greifswald verschiedene Netzwerke und runde Tische bei der Abstimmung und Steuerung der Bildungsangebote für NZG. Außerdem werden über regelmäßige Arbeitsgespräche und Treffen mit verschiedenen Akteuren in der Bildungs- und Integrationsarbeit Herausforderungen und Problemlagen identifiziert und bearbeitet, um so die Integration der NZG durch Bildung zu erleichtern.

Die genannte Gesamtübersicht, in der ein breites Spektrum an Angeboten von Integrationskursen und Deutsch-Prüfungen über berufsbezogene Sprachförderung und Weiterqualifizierungen bis hin zu ehrenamtlichen Nachhilfestunden, interkulturellen Cafés und Beratungsmöglichkeiten aufgeführt ist, wird in der Regel einmal im Monat hier eingestellt. Sie enthält außerdem aktuelle und interessante Informationen für Haupt- und Ehrenamtliche der Integrationsarbeit.

Bildungskoordinatorinnen für Neuzugewanderte:

Kulturverwaltung und -förderung

Kulturförderung allgemein

Die Kulturförderung im Landkreis Vorpommern-Greifswald besteht in folgenden drei Hauptaufgaben, die wiederum miteinander verknüpft sind:
1. Eine kulturelle Grundversorgung der Bevölkerung zur Stärkung der sozialen Kompetenz (Kultur in ihrer Bildungsfunktion) ist zu sichern.
2. Die Vielfalt des kulturellen Angebotes ist zu fördern, durch Erhaltung der kulturellen Besonderheiten, Bekräftigung der regionalen Identität, zur Stärkung der Zivilgesellschaft.
3. Die kultur-touristische Infrastruktur ist zu festigen und auszubauen, da Kunst und Kultur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und strategisches Element der Tourismusentwicklung sind.

Maßnahmen

Der Landkreis trägt die Volkshochschule Vorpommern-Greifswald mit ihren Standorten in Greifswald, Anklam und Pasewalk, die Kreismusikschulen Uecker-Randow und Wolgast-Anklam mit zahlreichen Unterrichtsorten und das Museum Atelier Otto Niemeyer-Holstein - Kultureinrichtungen, die Teil der Basis einer kulturellen Daseinsvorsorge sind.
Die Vorpommersche Landesbühne wird auch durch den Landkreis gestärkt.
Außerdem werden im Haushalt des Landkreises regelmäßig Zuschüsse (93.000,00 € in 2018) vorgesehen, die auf Grundlage einer Förderrichtlinie an Kommunen, Vereine, Verbände, Theater, Kirchen und Einzelpersonen vergeben werden können und somit zur Förderung der Vielfalt des kulturellen Angebotes beitragen.
Durch die kreisliche Förderung der Kulturschaffenden wird die Basis der Angebote verbreitert, die regionalen Besonderheiten und Traditionen herausgestellt, während Events wie z.B. Kunst Offen oder das Usedomer Musikfestival unter Marketingaspekten zunächst als Reiseanlass für Touristen gelten.

Ziel

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald möchte vernetzt mit den ansässigen Kulturakteuren für eine innovationsfreudige Bildungs- und Kulturlandschaft arbeiten und eine demokratische, weltoffene und krisenfeste Gesellschaft fördern.

Anträge auf kreisliche Unterstützung von Kulturprojekten können jeweils bis zum 1.11. eines Jahres für das Folgejahr eingereicht werden.
Ihre Förderanträge richten Sie bitte an:

Ansprechpartnerin für Kulturförderung und Beratung:

Koordiniertes Übergangsmanagement

Die Aufgabe des „Regionalen bedarfsgerechten Übergangsmanagements“ ist es, auf „Spannungen“ zwischen regionalen Bildungsangeboten und neuen sozialen Dynamiken und Übergängen, die das Leben der Menschen vor Ort prägen, so zu reagieren, dass niemand „verloren“ geht.

Die Beratungs-, Förder- und Angebotsstrukturen beispielsweise am Übergang von der Schule in den Beruf oder in die Ausbildung werden möglichst optimal gestaltet und weiterzuentwickelt, damit mehr junge Menschen diesen Übergang erfolgreich meistern.

Unterstützende Beratung und Netzwerkkoordination im Hinblick auf gelingende Umsetzung der Landesrichtlinie zur Berufsorientierung an allgemein bildenden und beruflichen Schulen des Ministeriums für Wissenschaft, Bildung und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gehören ebenfalls zum Aufgabengebiet.

Des Weiteren werden Managementmodelle zum Übergang Schule-Beruf/Arbeitswelt im Allgemeinen an allen Regionalen Schulen des Landkreises Vorpommern-Greifswald, unter besonderer Berücksichtigung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und anderen Benachteiligten, aufgebaut und koordiniert.

Ziel

Ziel ist es, dass mehr Schulabgängerinnen und Schulabgängern der direkte Einstieg in Ausbildung und Beruf gelingt und die regionalen Betriebe und Unternehmen optimistisch in die Zukunft blicken können.

Maßnahmen

  • Mitarbeit im Arbeitsbündnis Jugend Beruf zwischen dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und der Agentur für Arbeit Greifswald auf operativer Ebene: Entwicklung von transferfähigen regionalen Modelllösungen an Schulen unter Einbeziehung von ausgewählten Förderschulstandorten (Schwerpunkt Lernen/ Emotionale und Soziale Entwicklung)
  • Mitarbeit an gemeinsamen Schnittstellenkonzepten
  • Mitwirkung am Aufbau der Jugendberufsagentur Vorpommern-Greifswald
  • Koordinierung der BranchenInfoTage/ schüler@work Praxistage unter Einbeziehung der Beruflichen Schulen im Landkreis Vorpommern-Greifswald
  • Koordinierung von Info- und Weiterbildungsveranstaltungen über Themen der Berufsorientierung für AWT- und Berufsorientierungskontaktlehrer und regionale Betriebe
  • Koordinierung und Durchführung eines Fachtages zum Thema Übergangsmanagement
  • Pflege der Informationsplattform schüler@work.de
  • Mitwirkung in der Jury des Berufswahlsiegel des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Ansprechpartnerin:

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