Kulturverwaltung und -förderungKulturförderung allgemeinDie Kulturförderung im Landkreis Vorpommern-Greifswald besteht in folgenden drei Hauptaufgaben, die wiederum miteinander verknüpft sind: MaßnahmenDer Landkreis trägt die Volkshochschule Vorpommern-Greifswald mit ihren Standorten in Greifswald, Anklam und Pasewalk, die Kreismusikschulen Uecker-Randow und Wolgast-Anklam mit zahlreichen Unterrichtsorten und das Museum Atelier Otto Niemeyer-Holstein - Kultureinrichtungen, die Teil der Basis einer kulturellen Daseinsvorsorge sind. ZielDer Landkreis Vorpommern-Greifswald möchte vernetzt mit den ansässigen Kulturakteuren für eine innovationsfreudige Bildungs- und Kulturlandschaft arbeiten und eine demokratische, weltoffene und krisenfeste Gesellschaft fördern. Anträge auf kreisliche Unterstützung von Kulturprojekten können jeweils bis zum 1.11. eines Jahres für das Folgejahr eingereicht werden.
Jahnstraße 1 – 4
03834 8760-1810 Ansprechpartnerin für Kulturförderung und Beratung: Aktueller Projektantrag Aller.Land – Jugend beteiligt – Ideen für morgen! (Gemeinsam mit den Partnern Vorpommersche Landesbühne Anklam und Heimvolkshochschule Lubmin) Der Landkreis Vorpommern-Greifswald setzt in „Aller.Land“ auf partizipative Kulturarbeit, um Kinder und Jugendliche als aktive Gestalter ihrer Region zu stärken, ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten zu erweitern, Selbstwirksamkeitserfahrungen anzuregen und Gemeinschaften in ländlichen Räumen zu fördern. Unser Projekt konzentriert sich auf den mittleren und nördlichen Teil des Landkreises Vorpommern-Greifswald, eine dünn besiedelte und strukturschwache Region, und entwickelt auf den Erfahrungen des erfolgreichen TRAFO2-Projekts aufbauend innovative Formate weiter. Ziele sind die Schaffung kultureller Selbstgestaltungsräume, die Vermittlung von Kompetenzen in selbstorganisierter Kulturarbeit und die Stärkung demokratischer Teilhabe. Durch kreative Formate in Schulen und Jugendkulturorten sollen Jugendliche befähigt werden, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig wird der Austausch zwischen Generationen gefördert, um gegenseitiges Verständnis zu stärken und die Attraktivität der Region zu steigern. Ein starkes Netzwerk aus Schulen, Jugendorganisationen, Künstlerinnen und Künstlern, kommunalen Akteuren und Bildungseinrichtungen gewährleistet eine breite Verankerung des Projekts. Die jährlich ausgelobten Jugendkulturorte, die Residenzen und Netzwerktreffen sowie der Fachtag Kultur schaffen nachhaltige Strukturen und fördern die kulturelle Teilhabe sowie die soziale und demokratische Entwicklung der Region. |
| Autor: Binneberg-Hofmann, Anne |
Seiteninhalt