Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Seiteninhalt

August

Möchten Sie Inhalte von YouTube laden?

Datum: 28.08.2022

Eldenaer Bockwindmühle

Ehrenamt des Monats August
Heute: Förderverein Eldenaer Mühle e.V.

Version: 28.08.2022

© LK VG

Die Mitglieder des Fördervereins Eldenaer Mühle Greifswald-Eldena e.V. über ihr ehrenamtliches Engagement im Verein.

Teilgenommen haben: Winfried Köpp, Wolfgang Nack, Justin Höfer, Stanley Höfer, Reinhard Eichhorst und Martin Weidemeier.

HsE-Team: Herr Köpp, was genau machen Sie ehrenamtlich im Eldenaer Mühlenverein?

Winfried Köpp: Der Verein hat sich nach dem Zusammensturz der Mühle zunächst um den Wiederaufbau gekümmert. Aktuell beinhaltet die Arbeit des Vereins den Erhalt der Mühle, nachdem diese nach ursprünglichem Vorbild rekonstruiert wurde. Wir kümmern uns zudem um die Öffentlichkeitsarbeit, wie z.B. in Form des jährlichen Mühlenfestes und durch Beiträge für die Kultur in Eldena.

HsE-Team: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ehrenamtlich tätig zu werden?

Justin Höfer: Wir wussten nicht so recht wohin mit uns, fragten uns: „Wo kann man seinen Beitrag in der Nähe leisten?“.

Winfried Köpp merkt an: Zu Beginn sagten die Jungs: „Wir sind ganz froh, dass wir da sind und unterstützen können.“.

Wolfgang Nack: Ich habe in meinem ganzen Leben ehrenamtliche Tätigkeiten ausgeübt. Seit 42 Jahren wohne ich in Eldena und wollte immer meinen Beitrag leisten.

HsE-Team: Wie sind Sie auf den Verein aufmerksam geworden?

Justin Höfer: Durch die Nachbarschaft und erstmalig durch das Mühlenfest.

HsE-Team: Welche Aufgaben haben Sie im Verein?

Wolfgang Nack: Wir beide sind Kassenprüfer.

Reinhard Eichhorst: Der Einbau der Haustechnik gehört zu meinem Aufgabenbereich.

Wolfgang Nack: Als Schlosser bin ich für technische Fragen zuständig.

HsE-Team: Was gibt Ihnen die ehrenamtliche Arbeit?

Wolfgang Nack: Etwas für den Ort zu tun. Die alte Substanz der Mühle und damit das Erbe zu erhalten.

HsE-Team: Erleben Sie auch manchmal kleine Enttäuschungen?

Winfried Köpp: Ja. Ich habe mir vor vielen Jahren schon mehr Beteiligung durch die Mitglieder gewünscht.

HsE-Team: Haben Sie ihre freiwillige Tätigkeit schon einmal bereut?

Alle: Noch nicht.

HsE-Team: Wie vereinbaren Sie Ehrenamt und Privatleben?

Martin Weidemeier: Mit der akademischen Viertelstunde Verspätung.

HsE-Team: Sind Sie „nebenbei“ auch bei anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten involviert?

Alle: Nein.

HsE-Team: Erfahren Sie besondere Anerkennung und Dankbarkeit für Ihren ehrenamtlichen Einsatz?

Winfried Köpp: Ja! Unter anderem durch die in der letzten Zeit gestiegene aktive Beteiligung der Mitglieder. Wir haben zudem viel Unterstützung von der Stadt und vom Kreis erhalten und finden es schön, dass die Möglichkeit besteht, Ehrenamtliche für die Ehrenamtsauszeichnung des Kreises vorzuschlagen.

HsE-Team: Was war Ihr schönstes Erlebnis?

Winfried Köpp: Junge Leute sind da! Man sagt: „Es geht weiter“. Allgemein die Verjüngung und nicht alleingelassen zu werden. Und dass die Skepsis gegenüber dem Bau mit der Zeit zurückgegangen ist.

HsE-Team: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Freude für Sie und die weiteren Mitglieder des Vereins bei Ihrem ehrenamtlichen Engagement.