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Landkreis Vorpommern-Greifswald

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Ehrenamt des Monats

Juni

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Datum: 19.06.2022

Tierhof-Sonnenschein e.V.

Version: 19.06.2022

© Katharina Kazak / LK VG

In unserem ersten Vereinsportrait stellt sich der Tierhof-Sonnenschein e.V. -  Tier und Mensch Gnadenhof vor.

Bruno Littmann über sein Engagement im Tierhof Sonnenschein e.V.

Bruno Littmann (BL) ist Vereinsvorsitzender und kümmert sich seit circa 10 Jahren um Tiere die ausgesetzt oder aufgrund von Krankheit oder Alter abgegeben wurden.

HsE-Team: Herr Littman, wie sind Sie zu Ihrem ehrenamtlichen Engagement gekommen?
BL: Alles begann mit der Anschaffung eines Ponys für meine Tochter. Dann kamen im Laufe der Zeit Pferd, Hund und Katze hinzu. Nachdem wir die ersten Erfahrungen mit dem Halten von Tieren gemacht haben, brachten uns immer mehr Menschen Tiere. Oftmals einfach an der Straße ausgesetzte, alte oder kranke Tiere, aber beispielsweise auch zehn Welpen. Als es dann immer mehr wurden, haben wir den Verein gegründet.

HsE-Team: Welches Ziel verfolgt die ehrenamtliche Arbeit, die Sie leisten?
BL: An oberster Stelle steht das Wohl der Tiere. Wir möchten den Tieren helfen und ihnen eine Chance geben. Ziel ist daneben, Menschen und Tiere zusammenzubringen. So gibt es z.B. Tierpatenschaften mit Schulklassen für Hund Taiga, oder es kommen regelmäßig Kinder mit Handicap, die sich gemeinsam mit ihren Pflegern mit den Tieren beschäftigen.

HsE-Team: Haben Sie Ihre freiwillige Tätigkeit schon einmal bereut?
BL: Unser Leben dreht sich nur um die Tiere. Längere Urlaube sind aufgrund der Betreuung und Versorgung der Tiere nicht möglich, höchstens tageweise. Aber ich vermisse es nicht – man bekommt so viel von den Tieren und auch Menschen zurück. Ich bin froh, wenn es den Tieren gut geht und ihnen geholfen werden kann.

HsE-Team: Haben Sie schon einmal mit dem Gedanken gespielt, ein anderes Ehrenamt auszuführen?
BL: Tiere sind mein Leben. Ich möchte nichts Anderes tun.

HsE-Team: Erfahren Sie besondere Anerkennung und Dankbarkeit für Ihren ehrenamtlichen Einsatz?
BL: Kooperationen mit einem Tierbedarfshändler, einem Tierarzt, den Dorfbewohnern sind Ausdruck der Anerkennung unserer Arbeit. Zu sehen, dass die Tiere ein würdevolles Leben auf unserem Hof verbringen können und an Zutraulichkeit gewinnen, entschädigt für vieles. Ohne die Spenden und andere Gelder von Privatpersonen könnten wir die Versorgung der Tiere alleine nicht stemmen.

HsE-Team: Möchten Sie zum Schluss noch etwas an die ehrenamtlich Interessierten im Kreis richten?
BL: Wir haben den Tierhof Sonnenschein e.V. 2016 gegründet, um die Arbeit vor Ort effektiver gestalten zu können. Wir sind Mitglied im Tierschutzbund MV und haben bisher 8 aktive Mitglieder sowie 5 ehrenamtliche Helfer. Helfende Hände, die anpacken oder das Übernehmen von Tierpatenschaften, sind jederzeit sehr gern gesehen!

HsE-Team: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Freude bei Ihrem ehrenamtlichen Engagement.

Juli

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Datum: 03.07.2022

Bike Team Zinnowitz

Ehrenamt des Monats Juli
Heute: Bike Team Zinnowitz
http://biketeamzinnowitz.de

Version: 03.07.2022

© Katharina Kazak / LK VG

Ronny Dick (RD) über sein Engagement im BikeTeamZinnowitz.

HsE-Team: Herr Dick, was genau machen Sie ehrenamtlich im BikeTeamZinnowitz?

RD: Unser Team unterstützt die Grundschule und die Freie Schule Zinnowitz durch Spendenfahrten sowie im Förderverein der Grundschule.

HsE-Team: Wie sind Sie auf den Verein aufmerksam geworden?

RD: Als Triathlet suchte ich Radsportler. Durch das BikeTeamZinnowitz fanden wir zu einander.

HsE-Team: Was ist das Besondere an dieser Aufgabe?

RD: Das Helfen anderer und eben da sein, wenn große Not ist. Durch die Unterstützung untereinander, können ganz neue Chancen entstehen.

HsE-Team: Erleben Sie auch manchmal kleine Enttäuschungen?

RD: Natürlich sind auch manchmal Enttäuschungen dabei. Aber dann heißt es „weiter geht es“ – denn schließlich kann man nicht immer gewinnen!

HsE-Team: Haben Sie mal eine besondere Situation erlebt?

RD: Das Erreichen des Zieles letztes Jahr vom Fichtelberg nach Zinnowitz, wo uns viele Einheimische begrüßten und applaudierten.

HsE-Team: Was war Ihr schönstes Erlebnis?

RD: Das schönste und für mich einmaligste Erlebnis war die erste 24 NonStop Tour von Zinnowitz auf den Brocken. Die letzten Meter waren emotional, und mit großer Freude erreichte ich das Ziel!

HsE-Team: Was macht Ihnen am Ehrenamt Spaß?

RD: Das Einander helfen, man weiß, man tut etwas Gutes, ohne dass es um einen selbst geht, sondern um andere.

HsE-Team: Was bedeutet das Ehrenamt für Sie?

RD: Ehrenamt heißt für mich Ehrensache und Danke.

HsE-Team: Herr Dick, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Freude für Sie und das gesamte Team bei Ihrem ehrenamtlichen Engagement.

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Datum: 10.07.2022

Motoball MSC Jarmen e.V.

Ehrenamt des Monats Juli
Heute: MSC Jarmen
https://www.msc-jarmen.de

Version: 10.07.2022

© Katharina Kazak / LK VG

Roger Nast über sein Engagement beim MSC Jarmen e. V.

HsE-Team: Herr Nast, was genau ist Ihre Funktion im MSC Jarmen e. V.

RN: Ich bin Vorsitzender beim MSC Jarmen e. V.

HsE-Team: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ehrenamtlich tätig zu werden?

RN: Da die Motorräder dem Verein gehören, hat man als aktiver Spieler das Privileg, mit geringen finanziellen Mitteln Motorsport zu betreiben. Diesen Vorteil konnte ich 16 Jahre lang selbst nutzen. Nach dem Ende meiner aktiven Zeit als Spieler war es für mich selbstverständlich weiter im Verein mitzuarbeiten, um dem Verein etwas zurückzugeben.

HsE-Team: Wie sind Sie auf den Verein aufmerksam geworden?

RN: Als Jugendlicher war ich begeisterter Mopedfahrer und spielte zudem auch sehr gerne Fußball. In dieser Kombination kommt man zwangsläufig nicht an dem Motoballsport vorbei. Wenn man dann noch in Jarmen zu Hause ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man die Verantwortlichen beim MSC Jarmen aufsucht und ein Probetraining bestreitet. 

HsE-Team: Welche Aufgaben haben Sie beim MSC Jarmen e.V.?

RN: Zusammen mit meinen beiden Mitstreitern aus dem Vorstand versuchen wir die Geschicke des Vereins zu lenken und zu leiten. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt darin, die organisatorischen Dinge zu erledigen. Sehr viel Zeit nimmt dabei die Suche nach neuen Fördermöglichkeiten in Anspruch, um beispielsweise die Wettkampf- und Trainingsbedingungen für unsere beiden Mannschaften zu verbessern.

HsE-Team: Wie viele Menschen suchen Ihren Verein auf?

RN: In unserem Verein sind knapp 150 Mitglieder organisiert. Zu unseren Heimspielen können wir regelmäßig 300 – 500 Zuschauer begrüßen.

HsE-Team: Haben Sie Ihre freiwillige Tätigkeit schon einmal bereut?

RN: Auch, wenn die ehrenamtliche Tätigkeit sehr viel Freizeit in Anspruch nimmt, gab es eigentlich noch keinen Zeitpunkt an welchen ich das Engagement bereut habe.

HsE-Team: Wie vereinbaren Sie Ehrenamt und Privatleben/Familie?

RN: Das erweist sich oftmals als schwieriger Balanceakt. Ich versuche in der Woche abends, nach meiner beruflichen Tätigkeit, nicht mehr als 2 Termine wahrnehmen zu müssen. Es ist mir wichtig, dass noch genügend Zeit für die Familie verbleibt. Bei der Bewältigung der häuslichen Aufgaben erhalte ich große Entlastung durch meine Frau.

HsE-Team: Was war Ihr schönstes Erlebnis?

RN: Da fällt mir spontan die Durchführung unseres Vereinsjubiläums anlässlich unseres 50-jährigen Bestehens ein. Es war ein sehr anstrengendes Wochenende, wobei die Freude über das gelungene Fest überwiegt. Ganz besonders erfreut war ich über die vielen zahlreichen Helfer, die mit hohem persönlichen Einsatz zum Erfolg dieses Festes beigetragen haben. Mit Stolz erfüllte mich auch der hohe Zuspruch von den zahlreichen Gästen und Zuschauern.

HsE-Team: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Freude bei Ihrem ehrenamtlichen Engagement.

August

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Datum: 28.08.2022

Eldenaer Bockwindmühle

Ehrenamt des Monats August
Heute: Förderverein Eldenaer Mühle e.V.

Version: 28.08.2022

© LK VG

Die Mitglieder des Fördervereins Eldenaer Mühle Greifswald-Eldena e.V. über ihr ehrenamtliches Engagement im Verein.

Teilgenommen haben: Winfried Köpp, Wolfgang Nack, Justin Höfer, Stanley Höfer, Reinhard Eichhorst und Martin Weidemeier.

HsE-Team: Herr Köpp, was genau machen Sie ehrenamtlich im Eldenaer Mühlenverein?

Winfried Köpp: Der Verein hat sich nach dem Zusammensturz der Mühle zunächst um den Wiederaufbau gekümmert. Aktuell beinhaltet die Arbeit des Vereins den Erhalt der Mühle, nachdem diese nach ursprünglichem Vorbild rekonstruiert wurde. Wir kümmern uns zudem um die Öffentlichkeitsarbeit, wie z.B. in Form des jährlichen Mühlenfestes und durch Beiträge für die Kultur in Eldena.

HsE-Team: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ehrenamtlich tätig zu werden?

Justin Höfer: Wir wussten nicht so recht wohin mit uns, fragten uns: „Wo kann man seinen Beitrag in der Nähe leisten?“.

Winfried Köpp merkt an: Zu Beginn sagten die Jungs: „Wir sind ganz froh, dass wir da sind und unterstützen können.“.

Wolfgang Nack: Ich habe in meinem ganzen Leben ehrenamtliche Tätigkeiten ausgeübt. Seit 42 Jahren wohne ich in Eldena und wollte immer meinen Beitrag leisten.

HsE-Team: Wie sind Sie auf den Verein aufmerksam geworden?

Justin Höfer: Durch die Nachbarschaft und erstmalig durch das Mühlenfest.

HsE-Team: Welche Aufgaben haben Sie im Verein?

Wolfgang Nack: Wir beide sind Kassenprüfer.

Reinhard Eichhorst: Der Einbau der Haustechnik gehört zu meinem Aufgabenbereich.

Wolfgang Nack: Als Schlosser bin ich für technische Fragen zuständig.

HsE-Team: Was gibt Ihnen die ehrenamtliche Arbeit?

Wolfgang Nack: Etwas für den Ort zu tun. Die alte Substanz der Mühle und damit das Erbe zu erhalten.

HsE-Team: Erleben Sie auch manchmal kleine Enttäuschungen?

Winfried Köpp: Ja. Ich habe mir vor vielen Jahren schon mehr Beteiligung durch die Mitglieder gewünscht.

HsE-Team: Haben Sie ihre freiwillige Tätigkeit schon einmal bereut?

Alle: Noch nicht.

HsE-Team: Wie vereinbaren Sie Ehrenamt und Privatleben?

Martin Weidemeier: Mit der akademischen Viertelstunde Verspätung.

HsE-Team: Sind Sie „nebenbei“ auch bei anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten involviert?

Alle: Nein.

HsE-Team: Erfahren Sie besondere Anerkennung und Dankbarkeit für Ihren ehrenamtlichen Einsatz?

Winfried Köpp: Ja! Unter anderem durch die in der letzten Zeit gestiegene aktive Beteiligung der Mitglieder. Wir haben zudem viel Unterstützung von der Stadt und vom Kreis erhalten und finden es schön, dass die Möglichkeit besteht, Ehrenamtliche für die Ehrenamtsauszeichnung des Kreises vorzuschlagen.

HsE-Team: Was war Ihr schönstes Erlebnis?

Winfried Köpp: Junge Leute sind da! Man sagt: „Es geht weiter“. Allgemein die Verjüngung und nicht alleingelassen zu werden. Und dass die Skepsis gegenüber dem Bau mit der Zeit zurückgegangen ist.

HsE-Team: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Freude für Sie und die weiteren Mitglieder des Vereins bei Ihrem ehrenamtlichen Engagement.