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Landkreis Vorpommern-Greifswald

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Breitbandausbau im Kreis nimmt wieder Fahrt auf

Beauftragte Firmen setzen seit 15. April mehr Kräfte ein

Seit dem 15. April, wird der Breitbandausbau im Landkreis wieder mit mehr Arbeitskräften durch die beauftragten Firmen nach und nach auf 100 Prozent hochgefahren.

Breitbandausbau horrido by pixybay
Breitbandausbau
horrido by pixybay

Künftig soll dabei noch intensiver mit der Bevölkerung zusammen gearbeitet werden, um bei der Errichtung der Hausanschlüsse unvermeidbare Kontakte zu den Grundstücks- und Hausbesitzern, sowie Verwaltungs-Mitarbeitern der Wohnungswirtschaft, entsprechend den Hygienevorschriften des Landes M-V zu agieren. Die Mitarbeiter der ausbauenden Firmen, sind entsprechend sensibilisiert und informiert.

Die Entscheidung, die Arbeiten zum Breitbandausbau zeitnah fortzusetzen, wurde auch getroffen, um die seit Beginn der COVID-19- Krise verstärkt auftretenden Schwachstellen bei der elektronischen Kommunikation in den bisher nicht oder nur unzulänglich vorhandenen Infrastrukturen anderer Anbieter so schnell wie möglich mit der Alternative eines innovationsfesten*, glasfaserbasierten Breitbandanschlusses zu ergänzen. Viele Home-Office-Arbeiter klagen über ausfallende Verbindungen zu Video- und Telefonkonferenzen oder abbrechende Server-Verbindungen zu den Rechenzentren der jeweiligen Arbeitgeber. Home-Schooling ist kaum oder nur unter größten Mühen möglich und das Streamen von Filmen, wird zum Vabanquespiel.

Mit einem Glasfaseranschluss im Haus wird das in Zukunft der Vergangenheit angehören.

Schon deshalb unterstützt auch der Landkreis Vorpommern-Greifswald die Bundesratsinitiative des Landes M-V, Digitalisierungsminister Pegel zur Möglichkeit, bestehende Laufzeitverträge mit Telekommunikationsanbietern schon vor Beendigung ihrer regulärer Laufzeit (12 bzw. 24 Monate) zu kündigen, um die neuen unbegrenzten Bandbreiten, eines innovationsfesten*, geförderten, glasfaserbasierten Breitbandanschlusses so früh als möglich nutzen zu können. (https://www.regierung-mv.de/Aktuell/?id=159536&processor=processor.sa.pressemitteilung)

Ein Übriges tut die Deutsche Telekom schon selbst für diese Notwendigkeit, so schnell als möglich viele Bürger und Unternehmen an die neuen Glasfasernetze des Landkreises anzuschließen. Das Unternehmen kündigt seit 2015 bestehende Laufzeitverträge für ISDN- und analoge Telefondienste mit Bürgern und Unternehmen mit der Begründung, diese auf die "neue" IP-Technologie (Internet Protokoll) umstellen zu müssen. Dumm nur, dass das Unternehmen im ländlichen Raum nicht alle Straßenverteiler (KVz) dafür hochgerüstet hat, um die für die IP-Umstellung notwendige Technik darin unterbringen zu können. (https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/em/Aktuell/?id=157509&processor=processor.sa.pressemitteilung)

Dies ist ein Grund mehr, die Anstrengungen zu intensivieren, um den geförderten Breitbandausbau im Landkreis voran zu bringen. Darum arbeiten bereits seit Dezember letzten Jahres Landkreis und die beauftragten ausbauenden Unternehmen daran, auch diese von der Telekom und anderen Netzbetreibern benachteiligten Bürger und Unternehmen zusätzlich in den bereits laufenden geförderten Breitbandausbau aufzunehmen und mit einem innovationsfesten* Glasfaseranschluss zu versorgen. Wenn dieser dann auch noch zeitnah (ohne Einhaltung derzeit rechtlich verbindliche Kündigungsfristen von Bestandsverträge) mit neuen und kostengünstigen Laufzeitverträgen genutzt werden könnte, wäre das ein guter Fortschritt auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft.

Dies ist das erklärte Ziel des Landkreises für die nächsten Monate.

*Bem.: innovationsfest bedeutet, ganz gleich welche Innovationssprünge und in welchen Größenordnungen die Bandbreite in Zukunft noch steigen wird … das alles kann die Glasfaser, ohne dass sie damit an irgendwelche physikalischen Grenzen stößt. Sie ist und bleibt auch in Zukunft immer Leistungsfähiger und somit im Vorteil gegenüber aller auch noch folgender Mobilfunk-Generationen und -Technologien.

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23.04.2020