Kreis feiert Richtfest für neue Mehrzwecksporthalle am Berufsschulzentrum GreifswaldProjekt zur Stärkung der Wirtschaft schreitet voran – Minister Glawe erwartetDer Landkreis feiert Richtfest an der neuen Mehrzwecksporthalle für seine Berufliche Schule in der Kreis-, Hanse- und Universitätsstadt Greifswald. Das Bauvorhaben macht sichtbare Fortschritte, so dass der Kreis als Bauherr den beteiligten Firmen und Förderern bereits jetzt mit einem traditionellen Richtfest danken kann. Das Richtfest findet am Freitag, 24. Januar 2020, um 10.00 Uhr am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum, Europaschule, Siemensallee 5 in 17489 Greifswald statt. Zu den Feierlichkeiten wird auch Wirtschaftsminister Harry Glawe erwartet. Das Projekt in der Siemensallee wird insgesamt voraussichtlich rund 4,5 Millionen Euro kosten. Ein Bewilligungsbescheid über Fördermittel in Höhe von 4.001.669,82 EURO liegt in der Kreisverwaltung vor. Das Projekt wird im Rahmen des EFRE Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union und des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert. »Die vorhandene Turnhalle befand sich in einem derart desolaten Zustand, dass wir handeln mussten«, sagte Landrat Michael Sack. Ein Neubau sei zweckmäßiger gewesen als die Sanierung des alten Gebäudes. Die Standorte beruflicher Schulen sollen landesweit zu regionalen Berufsbildungszentren weiterentwickelt werden. Eine entsprechende Konzentrierung ist in den vergangenen Jahren bereits erfolgt. »Im Landkreis Vorpommern-Greifswald bringt diese Entwicklung eine deutliche Aufwertung des Standortes Greifswald als Ausbildungsort im regionalen Schulberufssystem mit sich«, betonte Bildungsdezernent Dietger Wille. Daraus erwachse natürlich auch eine besondere Verantwortung für diesen Standort, der in absehbarer Zeit ausgebaut und attraktiver gestaltet werden soll. Damit, so Wille, werde mittelfristig nicht nur die Qualität der Berufsausbildung verbessert, sondern letztlich vor allem auch die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises positiv unterstützt. »Ein wohnortnahes Angebot an beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten ist nicht nur der Wunsch vieler ansässiger Unternehmen, sondern kann viele junge Menschen auch dazu bewegen, den Einstieg in das Berufsleben in der Heimatregion zu vollziehen und in Vorpommern zu bleiben«, sagte Wille. |
| 23.01.2020 |
Seiteninhalt