Breitbandausbau im Landkreis: Zuwendungsbescheide übergebenLandrat Michael Sack hat mehrere Zuwendungsbescheide für den Breitbandausbau sowohl vom Land als auch vom Bund in Empfang genommen. Parallel dazu wurde die Landwerke M-V Breitband GmbH mit dem Ausbau der digitalen Infrastruktur beauftragt.
Marc Walter, Leiter der Niederlassung atene KOM GmbH in Schwerin, übergab die beiden Zuwendungsbescheide des Bundes an Landrat Micheal Sack. Er betonte, dass mit diesen Mitteln in den förderfähigen Ausbaugebieten eine Glasfaser Point-to-Point Infrastruktur errichtet werden kann, so dass den Bürgern damit symmetrische Bandbreiten ab 50 Mbit/s im Down- und Upload zur Verfügung stehen. Unternehmen, institutionellen Nachfragern und Schulen können mit dieser neuen Glasfaserinfrastruktur symmetrische Bandbreiten ab 1 Gbit/s im Down- und Upload bereit gestellt werden. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur erfolgt in der Regel bis zum Gebäude mit Glasfaser, das heißt mit sogenannter FTTB-Technologie. Von den noch ausstehenden Arbeiten profitieren ca. 7.500 Haushalte und 480 Unternehmen bzw. Institutionen. Darüber hinaus übergab Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, die Zuwendungsbescheide des Landes M-V an Landrat Michael Sack. Nachdem Landrat Micheal Sack die endgültigen Zuwendungsbescheide in den Händen hielt, wurden mit den Geschäftsführern Frank Schmetzke und Caspar Baumgart der Landwerke Breitband M-V GmbH die Verträge unterzeichnet. Die Landwerke Breitband M-V GmbH hatten im Ergebnis der EU-weiten Ausschreibungen das jeweils wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Dem TK-Unternehmen ist die hohe Bedeutung des Breitbandausbaus im Landkreis bewusst. Es wird für alle eine Herausforderung. Bereits während der Veranstaltung fanden erste Gespräche zwischen den anwesenden Bürgermeistern und den Mitarbeitern des TKU statt. Insgesamt stellt der Bund für den Ausbau beider Projektgebiete ca. 19.5 Mio. EUR zur Verfügung. Das Land unterstützt die Maßnahmen mit Fördermitteln in Höhe von rund 5.6 Mio. EUR. Der Eigenanteil des Landkreises liegt bei 2.8 Mio. EUR und kann aus Mitteln des Kommunalen Aufbaufonds gedeckt werden. |
| 21.12.2018 |
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