Der Landkreis VG baut ab April 2019 in Greifswald an der Siemensallee eine neue Dreifeldersporthalle für die berufliche Schule.

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Diese neue Sporthalle wird durch das Land Mecklenburg-Vorpommern zu 90 % aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" in Verbindung mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gemäß Infrastrukturrichtlinie gefördert.

Die aktuellen Rahmenbedingungen für den gemäß Lehrplan vorgeschriebenen Schulsport an der beruflichen Schule Greifswald sind mehr als unbefriedigend und nicht mehr tragbar. Hier sind Sanitäranlagen aus dem Anfang der 90er Jahre, keinerlei Wärmeisolierung, veraltete Bodenbeläge und fehlende Normgrößen von Spielflächen. Die zurzeit als Sporthalle genutzte Einrichtung entspricht in keiner Weise mehr den geforderten Standards.

Der Sporthallenneubau ist ein wichtiger Bestandteil des am Standort Greifswald zu entwickelnden Regionalen Berufsausbildungszentrums (RBB).

Der Landkreis VG strebt an, die berufliche Ausbildung in der Hansestadt Greifswald am Standort Siemensallee zu konzentrieren und damit die städtischen Standorte von drei auf einen Standort in der Siemensallee zu reduzieren. Das wird die Betriebs-, Unterhaltungs- und Verwaltungskosten deutlich reduzieren.

Die Zusammenführung der Ausbildungsbereiche an einem Schulkomplex ermöglicht eine Verbesserung der Schulorganisation und die optimale Auslastung der Kapazitäten. Es reduziert sich der Aufwand für die Organisation der schriftlichen und mündlichen Kommunikation zwischen den Standorten.

Zudem fallen Pendelzeiten der Lehrer zwischen den Schulgebäuden weg, was am Ende zu mehr Zeit für Unterrichtsvorbereitung und Schüler führt. Hiervon wird sich eine deutliche Qualitätsverbesserung in der Beruflichen Ausbildung am Standort Greifswald versprochen. Durch die Zusammenlegung erhöht sich die Anzahl der Schüler am Unterrichtsort in der Siemensallee.

Die geplante Hallengröße berücksichtigt diesen Bedarf. Durch die teilbare Dreifelderhalle können mehrere Schüler zugleich unterrichtet werden und die Anmietung zusätzlicher Hallenkapazitäten vermieden werden.

Die unmittelbare Nähe der Sporthalle zum Schulgebäude in der Siemensallee ermöglicht zudem eine optimale organisatorische Eingliederung des Schulsports in die Ausbildungspläne.

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Quelle: Amt für Bau und Naturschutz | 60.3