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Schießerlaubnisschein; Erteilung

Die Erlaubnis zum Schießen mit einer Schusswaffe wird durch einen Erlaubnisschein der zuständigen Verwaltungsbehörde (Landratsamt) erteilt (§ 10 Abs. 5 WaffG).

Beschreibung

In bestimmten wenigen Fällen kann das Schießen mit Schusswaffen auch erlaubnisfrei sein. So bedarf es zum Beispiel unter anderem für das Schießen auf einer Schießstätte keines Erlaubnisscheines.

Das Bedürfnis für einen besonderen Schießerlaubnisschein kann zum Beispiel mit der Bekämpfung von Schädlingen begründet werden, soweit der Waffengebrauch ein geeignetes Mittel zur Bekämpfung der jeweiligen Tierart (zum Beispiel Schadvogelvergrämung in der Fischereiwirtschaft und im Obst- oder Weinbau außerhalb des § 12 Abs. 4 WaffG) darstellt.

Weitere Bedürfnisgründe, die zur Erteilung einer Schießerlaubnis führen können, können im Brauchtumsbereich sowie beim Abschießen von Gehegewild oder anderen frei lebenden Tierarten vorliegen.

Auch das Töten verwilderter Haustauben im Innenstadtbereich zum Schutz der Bevölkerung vor Krankheitsterregern und historischer Gebäude vor der Beschädigung durch Taubenkot ist keine Jagdausübung im Sinne des Bundesjagdgesetzes und bedarf daher einer waffenrechtlichen Schießerlaubnis, für die ein Bedürfnis glaubhaft gemacht werden muss.

Voraussetzungen

Eine Erlaubnis setzt voraus, dass der Antragsteller

  • das 18. Lebensjahr bzw. für den Erwerb und Besitz großkalibriger Waffen durch Sportschützen das 21. Lebensjahr vollendet hat,
  • die erforderliche Zuverlässigkeit und persönliche Eignung besitzt,
  • die erforderliche Sachkunde nachgewiesen hat,
  • ein Bedürfnis nachgewiesen hat
  • eine Versicherung gegen Haftpflicht in Höhe von 1 Million Euro - pauschal für Personen- und Sachschäden - nachgewiesen hat.

Zudem setzt eine Schießerlaubnis das Vorhandensein einer waffenrechtlichen Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von den Schusswaffen voraus, mit denen geschossen werden soll (Waffenbesitzkarte).

Die Zuverlässigkeit wird generell durch die Kreisverwaltungsbehörde überprüft. Nachweise der Sachkunde, des Bedürfnisses sowie der Haftpflichtversicherung sind vom Antragsteller zu erbringen.

Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten*

besteht gemäß geltender Quarantäneverordnung eine Absonderungs- und Meldepflicht. Bitte melden Sie sich zur Abstimmung weiterer Schritte (Testpflicht/Quarantäne) bei unserem Bürgertelefon. Nutzer der Corona-Warn-App, die die Risikowarnung "Erhöhtes Risiko" erhalten haben, melden sich bitte ebenfalls dort.

Bürgertelefon unter 03834 8760-2300
E-Mail: corona@kreis-vg.de
Montag, Dienstag, Donnerstag: 08:00-16:00 Uhr
Mittwoch, Freitag: 08:00-12:00 Uhr

*) Die Einstufung internationales Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert-Koch-Institut auf der Internetseite https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete veröffentlicht.

Gebiete mit erhöhter COVID-Aktivität in Deutschland (inländische Risikogebiete) werden auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Soziales M-V (https://www.lagus.mv-regierung.de/Gesundheit/InfektionsschutzPraevention/Daten-Corona-Pandemie) veröffentlicht.

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