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Sprengstofferlaubnis

Allgemeine Informationen

Der Landkreis ist für die Erteilung und Verlängerung von Erlaubnissen zum Erwerb und zum Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen im privaten Bereich zuständig.

Bei den Betroffenen handelt es sich zum einen um Mitglieder von Schießsportvereinen und Jagdscheininhabern, die ihre Munition selbst Wiederladen oder mit Vorderladerwaffen schießen möchten.

Auch Böllerschützen, die bei traditionellen Veranstaltungen Böllerschüsse abgeben, bedürfen zum Erwerb von Böllerpulver einer sprengstoffrechtlichen Erlaubnis.

Voraussetzungen nach § 27 Sprengstoffgesetz (SprenG)

  • Zuverlässigkeit und persönliche Eignung
  • Vollendung des 21. Lebensjahres
  • Nachweis der Fachkunde
  • Nachweis eines Bedürfnisses

Zuverlässigkeit und persönliche Eignung werden durch den Landkris Vorpommern-Greifswald geprüft.

Um an einen Fachkundelehrgang teilnehmen zu dürfen, muss der Antragsteller eine Unbedenklichkeitsbescheinigung beim Landkreis beantragen. Ohne die Unbedenklichkeitsbescheinigung ist die Teilnahme an einem Fachkundelehrgang ausgeschlossen.

Eine Sprengstofferlaubnis ist unter anderem zu versagen, wenn der Antragsteller ein Bedürfnis für die beabsichtigte Tätigkeit nicht nachweist. Der Nachweis kann beispielsweise durch die Mitgliedschaft in einem Schießsportverein oder durch die Vorlage eines gültigen Jagdscheines erbracht werden.

Gesetz über explosionsgefährliche Stoffe

Gebühr für die Erteilung einer Erlaubnis nach § 27 SprengG

Erteilung einer Erlaubnis 75,00 Euro
Verlängerung einer Erlaubnis 50,00 Euro
Unbedenklichkeitsbescheinigung 40,00 Euro

Bürgertelefon zum Corona-Virus: 03834 8760-2300
Montag-Freitag 08:00-16:00 Uhr
Unternehmerhotline 03834 8760-2500
Montag-Freitag 08:00-16:00 Uhr

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