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Betreuungsbehörde

Die Zahl der Menschen, die wegen körperlicher oder geistiger Gebrechen einer rechtlichen Betreuung (§§ 1896 ff. BGB) bedürfen, nimmt wegen des steigenden Lebensalters der Bevölkerung zu.

Gleichzeitig steigt der Beratungs- und Informationsbedarf zur Vorsorgevollmacht, die je nach Einzelfall die Bestellung eines rechtlichen Betreuers durch das Amtsgericht als Betreuungsgericht entbehrlich macht.

  • Broschüre »Das Betreuungsrecht« Download

Allgemeine Hinweise

  • Erstellung von Sozialberichten und Stellungnahmen auf Anforderung des Amtsgerichts im Rahmen von Hausbesuchen, Vorschlag geeigneter Betreuer, Zuarbeit an die Gerichte bei Erweiterung der Betreuung, Verlängerung, Aufhebung, Betreuerwechsel, Ende einer vorläufigen Betreuung, bei Konflikten und andere
  • Mitwirkung bei Unterbringungsmaßnahmen gemäß FamFG/ § 1906 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
    • Beteiligung bei Unterbringungsmaßnahmen/Einweisungen einschließlich Stellungnahmen
  • Beratung zur Erstellung von Vorsorgevollmachten, Beglaubigungen von Vorsorgevollmachten
  • Weitere Informationen und Formulare finden Sie auf der
    Internetseite des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz
  • Gewinnung und Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Betreuern, Berufsbetreuern und Betreuungsvereinen

Aufgaben

Die Betreuungsbehörde informiert und berät über allgemeine betreuungsrechtliche Fragen, insbesondere über

  1. eine Vorsorgevollmacht und über andere Hilfen, bei denen kein Betreuer bestellt wird.
  2. Die Betreuungsbehörde berät und unterstützt Betreuer und Bevollmächtigte auf deren Wunsch bei der Wahrnehmung von deren Aufgaben.
  3. Die Urkundsperson bei der Betreuungsbehörde ist befugt, Unterschriften oder Handzeichen auf Vorsorgevollmachten oder Betreuungsverfügungen, gegen eine Gebühr von 10,- Euro, öffentlich zu beglaubigen.
  4. Des Weiteren ünterstützt sie das Betreuungsgericht bei der Sachverhaltsermittlung in Betreuungsverfahren sowie bei der Gewinnung geeineter Betreuer.