Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Verwaltungslotse

Seiteninhalt

Baugenehmigung: Vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren

Allgemeine Informationen

Das vereinfachte Baugenehmigungsverfahren gilt für Wohngebäude, für bauliche Anlagen, die kein Gebäude sind, sowie Nebengebäude und Nebenanlagen zu vorgenannten Bauvorhaben und für Mobilställe. Im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren werden das städtebauliche Planungsrecht (§§ 29 bis 38 Baugesetzbuch), beantragte Abweichungen und sonstige öffentlich-rechtliche Vorschriften, soweit diese durch eine Baugenehmigung entfallen oder ersetzt werden, und die Übereinstimmung mit den Vorschriften über Abstandsflächen und Abstände (§ 6 Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern) geprüft. Die Beschränkung des Prüfprogrammes führt dazu, dass sich die Bearbeitungszeit zwar verkürzt, aber die Feststellungswirkung der Baugenehmigung nur auf die geprüften öffentlich-rechtlichen Vorschriften erstreckt. Die Bauherrin bzw. der Bauherr tragen somit die Verantwortung, dass ihr Bauvorhaben auch die nicht geprüften Vorschriften einhält.

Rechtsgrundlagen

Erforderliche Unterlagen

Der Bauantrag ist unter Verwendung der amtlich vorgeschriebenen Formulare  (siehe Link) zu stellen. Er ist mit den Unterlagen (z.B. Lageplan, Auszug aus der amtlichen Liegenschaftskarte, Baubeschreibung, Bauzeichnungen), die für die Beurteilung des Vorhabens und die Bearbeitung des Bauantrages erforderlich sind, bei der unteren Bauaufsichtsbehörde einzureichen. Einzelheiten hierzu sind in der  Bauvorlagenverordnung (siehe Link) geregelt. In Zweifelsfällen sollte die untere Bauaufsichtsbehörde vor Antragstellung kontaktiert werden. Ein vollständiger Bauantrag ist wesentliche Voraussetzung für ein zügiges Verfahren. Der Bauantrag muss vom Bauherrn und von einem bauvorlageberechtigten Entwurfsverfasser (i.d.R. sind dies Architekten, Ingenieure), die Bauvorlagen müssen vom Entwurfsverfasser unterschrieben sein. Die von Fachplanern erstellten Bauvorlagen müssen auch von diesen unterschrieben sein.

Kosten

Für Amtshandlungen der Bauaufsicht sind Kosten (Gebühren und Auslagen) zu erheben.

Gebühren

Die Gebühren werden nach der Verordnung über Gebühren und Auslagen für Amtshandlungen der Bauaufsicht (BauGebVO M-V) errechnet.

Die Gebühr errechnet sich in der Regel auf der Grundlage des Brutto-Rauminhaltes nach folgender Berechnungsformel:

  • landeseinheitl. Rohbauwert €/m³ x m³ umbauten Raum x 13 v. T. (von Tausend-Satz je nach Art des Bauvorhabens)

Hierbei sind Zu- bzw. Abschläge möglich. Die Gebühr beträgt mindestens 50,00 Euro.

Fristen

Die Baugenehmigung erlischt nach drei Jahren, wenn nicht innerhalb dieser Frist mit dem Bau begonnen wurde oder die Arbeiten für mehr als ein Jahr unterbrochen wurden. Auf Antrag kann die Geltungsdauer jeweils um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Formulare

Die erforderlichen Formulare mit Erläuterungen finden Sie hier:

Fachlich freigegeben am

01.12.2015