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Altlasten und Bodenschutz

Informelles

Zuständig für die Ermittlung, Erfassung und Überwachung der altlastverdächtigen Flächen und Altlasten sind die Landräte und Oberbürgermeister.

Zweck des Bundesbodenschutzgesetzes (BBodSchG) ist es, nachhaltig die Funktionen des Bodens zu sichern oder wiederherzustellen. Hierzu sind schädliche Bodenveränderungen abzuwehren, der Boden und Altlasten sowie hierdurch verursachte Gewässerverunreinigungen zu sanieren und Vorsorge gegen nachteilige Einwirkungen auf den Boden zu treffen.

Bei Einwirkungen auf den Boden sollen Beeinträchtigungen seiner natürlichen Funktionen sowie seiner Funktion als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte so weit wie möglich vermieden werden.

Der Boden erfüllt im Sinne des BBodSchG

  1. natürliche Funktionen als
    a) Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen,
    b) Bestandteil des Naturhaushalts, insbesondere mit seinen Wasser- und Nährstoffkreisläufen,
    c) Abbau-, Ausgleichs- und Aufbaumedium für stoffliche Einwirkungen auf Grund der Filter-, Puffer- und Stoffumwandlungseigenschaften, insbesondere auch zum Schutz des Grundwassers,
  2. Funktionen als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte sowie
  3. Nutzungsfunktionen als
    a) Rohstofflagerstätte,
    b) Fläche für Siedlung und Erholung,
    c) Standort für die land- und forstwirtschaftliche Nutzung,
    d) Standort für sonstige wirtschaftliche und öffentliche Nutzungen, Verkehr, Ver- und Entsorgung.

Schädliche Bodenveränderungen

sind Beeinträchtigungen der Bodenfunktionen, die geeignet sind,

  • Gefahren,
  • erhebliche Nachteile oder
  • erhebliche Belästigungen für den Einzelnen oder die Allgemeinheit

herbeizuführen.

Altstandorte

sind Grundstücke stillgelegter Anlagen und sonstige Grundstücke, auf denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist.

Nach dem Landesbodenschutzgesetz Mecklenburg Vorpommern (LBodSchG M-V) haben Personen, die auf Boden einwirken oder beabsichtigen, auf Boden einzuwirken, sich so zu verhalten, dass schädliche Bodenveränderungen, insbesondere bodenschädigende Prozesse, nicht hervorgerufen werden.

Mit Boden ist sparsam und schonend umzugehen. Im Rahmen der planerischen Abwägung sind die Zielsetzungen des BBodSchG und des LBodSchG M-V zu berücksichtigen

Die untere Bodenschutzbehörde überwacht die gesetzlichen Vorgaben zum Bodenschutz im Rahmen der Befugnisse gemäß (§ 13 Abs. 4 und § 12 Abs. 1 LBodSchG M-V).

Durch die untere Bodenschutzbehörde des Landkreises werden altlastenverdächtige Flächen erfasst und das Altlastenkataster geführt.

Auf Anfrage werden können Auskünfte aus dem Altlastenkataser erteilt werden.