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PM-Archiv

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Wichtige Informationen zum Corona-Virus

+++ 01.04.2020 +++

Kontaktverbot
Kontaktverbot

 

+++ 20.03.2020 +++

Handzettel
Handzettel

Das Corona-Virus wirbelt in diesen Tagen unser gesamtes Leben durcheinander.

Wir machen uns Sorgen um
unsere Kinder, um unsere Eltern und Großeltern, um Freunde und Verwandte.


Bürgertelefon des Landkreises Vorpommern-Greifswald 
+++ 03834 8760-2300 +++ E-Mail: corona@kreis-vg.de

Montag bis Freitag von 08:00-16:00 Uhr, Samstag von 09:00-12:00 Uhr

Unternehmerhotline 03834 8760-2500 +++ 
E-Mail: unternehmer-hotline@kreis-vg.de

Montag bis Freitag von 08:00-16:00 Uhr

Lagebericht und Entwicklung der Corona-Infektionen

Corona-Infektionen Stand 02.04.2020
Corona-Infektionen Stand 02.04.2020

Hilfen für die Wirtschaft

Nach intensiven Verhandlungen zwischen Bund und Ländern hat Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe die Verwaltungsvereinbarungen zum Soforthilfeprogramm des Bundes zur Umsetzung des Programms für Unternehmen bis zu 10 Beschäftigten unterzeichnet. Hier die Pressemitteilung zur Bund-Länder-Verwaltungsvereinbarung zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft.

RettungsRingMV ist eine Kooperation der regionalen Wirtschaftsfördereinrichtungen Mecklenburg-Vorpommerns. Das Portal bietet auf einen Blick nicht nur alle nötigen Information, sondern vermittelt auch den Kontakt zu regionalen Ansprechpartnern, die im persönlichen Gespräch direkt beraten können. Den Link zum Portal finden Sie hier.

Landesregierung beschließt Hilfen für mittelgroße Unternehmen. Pressemitteilung vom 31.03.2020. Das Antragsformular vom Landesförderinstitut finden Sie hier.

Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung: Lohnersatz wegen Kita-Schließung: Arbeitgeber können beim LAGuS Anträge stellen. Hier die Pressemitteilung vom 30.03.2020 dazu. Die Antragstellung erfolgt beim Landesamt für Gesundheit und Soziales: Antrag und Merkblatt finden Sie unter diesem Link: https://www.lagus.mv-regierung.de/Services/Blickpunkte/coronavirus-entschaedigung

Die Bundesregierung hat die Eckpunkte für einen weitreichenden Schutzschirm beschlossen.

Mit dabei Soforthilfeprogramm für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen. Was das konkret bedeutet:

  • 9.000€ für Unternehmen mit bis zu 5 Mitarbeitern
  • 15.000€ für Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern
  • kurzfristige Kreditaufnahme
  • Elektronische, unbürokratische Antragstellung möglich

Mehr Infos unter: Schutzschirm für die Wirtschaft und Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige

Mehr Hilfen der Bundesregierung: Entlastung für Selbstständige und soziale Dienste

sowie: Leichterer Zugang zum Kurzarbeitergeld

Bundesagentur für Arbeit: Möglichkeit von Erleichterungen beim Zugang zum Kurzarbeitergeld: 

Landesregierung schafft MV-Schutzfonds: Mit einem Maßnahmenpaket von insgesamt 1,1 Milliarden Euro sollen die Unternehmen im Land unterstützt und Arbeitsplätze gesichert werden. Mehr dazu hier. 

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit und Landesförderinstitut M-V: Hier finden Sie den Antrag auf Gewährung von Zuschüssen für von der Coronakrise 03/2020 besonders geschädigte gewerbliche Unternehmen und Angehörige Freier Berufe einschließlich Kulturschaffende

Finanzminister: Weitere steuerliche Hilfen für Unternehmen

Wirtschaftsministerium M-V: 100-Millionen-Euro-Maßnahmepaket für die Wirtschaft - Infos finden Sie hier:

 

Mobile Abstrichzentren

Teams in Bussen machen zu festgelegten Zeiten in Städten Station

Dazu fahren die Teams, die sich aus medizinischem Fachpersonal zusammensetzen, mit Bussen festgelegte und mit der jeweiligen Kommune abgestimmte Standorte an.
Am jeweiligen Standort kann der Bus von Bürgerinnen und Bürgern mit dem Auto angefahren werden. Die Abstrichwilligen müssen wie bei den stationären Abstrich-Zentren eine Überweisung vom Hausarzt nach vorherigem Anruf bei diesem vorweisen.
Die Verkehrsgesellschaft des Landkreises VVG stellt die Busse für die mobilen Teams zur Verfügung. Diese werden ausschließlich für die Abstrich-Teams eingesetzt. Die Schutzausrüstung sowohl für das Team als auch für den Busfahrer stellt der Landkreis zur Verfügung. 

Als Zeitrahmen für die Abstrichnahme ist täglich von 9:00-14:00 Uhr vorgesehen. Die Abstriche werden außerhalb des Busses vorgenommen.

Der derzeit vorbereitete Tourenplan lautet wie folgt:

Mobile Abstrichteams ab 30.03.2020
Mobile Abstrichteams ab 30.03.2020

Arbeitskräfte für die Landwirtschaft gesucht!

Arbeitskräfte fehlen - Personelle Unterstützung für Betriebe in der Landwirtschaft gesucht: MV - Wir packen an! MV-Stellenportal

Hygiene-Hinweise und Verhalten bei Krankheitsverdacht

Das neue Corona-Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Wie bei Influenza und anderen akuten Infektionen der Atemwege (sogenannte Erkältungen oder grippale Infekte) gelten folgende hygienische Verhaltensregeln:

  • niemanden anhusten oder anniesen
  • wenn kein Taschentuch vorhanden, in die Ellenbeuge niesen oder husten (nicht in die Hände!)
  • auf das Händeschütteln verzichten
  • Berührung von Augen, Nase oder Mund vermeiden
  • die Nutzung und sichere Entsorgung von Einmal-Taschentüchern
  • intensive Raumlüftung
  • exakte Händehygiene im Alltag, z. B. gründliches Hände waschen nach Personenkontakten, nach der Benutzung von Sanitäreinrichtungen und vor der Nahrungsaufnahme sowie nach Kontakt mit Gegenständen oder Materialien in der Öffentlichkeit sowie nach Kontakt mit Erkrankten
  • die Empfehlung für Erkrankte, im eigenen Interesse zu Hause zu bleiben, um weitere Ansteckungen zu verhindern
  • direkten Kontakt zu möglicherweise erkrankten Personen vermeiden
  • ggf. Großveranstaltungen meiden

Informationen und Empfehlungen für Bürgerinnen und Bürger

 

Abstrich-Zentren können keinesfalls alle testwilligen Bürger berücksichtigen. Tests erfolgen nur nach Absprache, in begründeten Verdachtsfällen in einem festgelegten Verfahren.

COVID-19 ist die Bezeichnung für die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankung. Die neue Lungenkrankheit zeigt meist unspezifische Symptome wie Fieber, trockenen Husten und Atemprobleme. Diese Beschwerden können ebenso bei einer Grippe auftreten. Zu Schnupfen kommt es eher selten. Häufig sind Menschen zwar mit dem Virus infiziert, zeigen jedoch noch keine Symptome. Die neuen SARS-VoV-2-Viren vermehren sich - wie Grippeviren auch - im Rachen. Dabei infiziert der Erreger insbesondere Zellen der unteren Atemwege und kann so eine Lungenentzündung verursachen. Einige mit dem Erreger Infizierte leiden lediglich an leichten Erkältungssymptomen mit Frösteln und Halsschmerzen. Auch Kopfschmerzen oder Durchfall sind möglich. Fieber tritt nicht immer auf. Laut WHO-Angaben verlaufen rund 80 Prozent der Erkrankungsfälle mild.

Es ist offen, wie viele Menschen sich insgesamt in Deutschland mit diesem Virus infizieren werden. Schätzungen gehen von bis zu 70 Prozent der Bevölkerung aus. Es ist allerdings unklar, über welchen Zeitraum dies geschehen wird.

Klärungsbedarf im Falle einer Erkrankung besteht nur, wenn ein tatsächliches und begründetes Infektionsrisiko besteht.

Dies trifft zu, wenn Sie:

  • eine akute Atemwegserkrankung haben und
  • Kontakt zu einem bestätigten Erkrankungsfall hatten beziehungsweise zu Personen aus Risikogebieten.

Ist dies der Fall, stimmen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Hausarzt telefonisch ab.

 

COVID-19: Infos zur häuslichen Quarantäne sowie Tipps für Eltern

Im Zusammenhang mit COVID-19 stellt das Psychosoziale Krisenmanagement des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) aktuell zwei neue Bürgerinformationen bereit.

In den "Tipps bei häuslicher Quarantäne" geht das BBK als Ergänzung zu medizinischen Handreichungen auf psychosoziale Bedürfnisse und Fragestellungen vor dem Hintergrund einer ungewohnten Situation ein und gibt praktische Tipps.

Der Flyer "COVID-19: Tipps für Eltern" spricht gezielt die Gruppe der Familien und Betreuungspersonen von Kindern an: Wie gehe ich mit veränderten Verhaltensweisen um? Wie kann ich mein Kind oder meinen Schützling bestmöglich unterstützen?

Bürgertelefonnummern im Überblick

Bürgertelefon des Landkreises Vorpommern-Greifswald +++ 03834 8760-2300 +++
Montag bis Freitag von 08:00-16:00 Uhr +++ Samstag von 09:00-12:00 Uhr

Unternehmerhotline des Landkreises Vorpommern-Greifswald +++ 03834 8760-2500 +++ Montag bis Freitag von 08:00-16.00 Uhr

Das Sozialministerium hat ab 20.03.2020 eine zusätzliche Hotline eingerichtet, insbesondere auch für die Anfragen von Sozial- und Pflegeeinrichtungen

unter den Telefonnummern: 0385 588-19995 und 0385 588-19997.
 

Das Sozialministerium bietet drei zusätzliche Hotlines an

Folgende Telefonnummern stehen für Fragen rund um Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflegestellen zur Verfügung:

0385 588 19997

0385 588 19998

0385 588 19999 

Für Fragen zum Themenkomplex Pflege und soziale Einrichtungen hat das Sozialministerium folgende Hotline geschaltet:

0385 588 19995.

Alle Hotlines sind täglich von 09:00–18:00 Uhr besetzt.

 

Das Gesundheitsministerium hat in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales ein Bürgertelefon für allgemeine Informationen geschaltet.

Die Nummer der Hotline lautet: 0385 588-5888. Sie ist zu folgenden Zeiten erreichbar:

Montag bis Donnerstag 09:00-12:00 Uhr und 13:00-15:00 Uhr
Freitag 09:00-12:00 Uhr

 

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit hat eine telefonische Unternehmens-Hotline eingerichtet.

Die Unternehmens-Hotline ist werktags von 08:00-20:00 Uhr zu erreichen unter 0385 588-5588.

 

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat eine Infohotline geschaltet: 0385 5887174.

 

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat ein Bürgertelefon freigeschaltet:

Die Nummer lautet: 030 346 465 100

Montag bis Donnerstag 08:00-18:00 Uhr
Freitag 08:00-12:00 Uhr

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Allgemeine Fragen zum Corona-Virus

Was sind Corona-Viren?

Corona-Viren wurden erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Diese Viren können Menschen und Tiere infizieren. Beim Menschen können Coronaviren verschiedene Krankheiten verursachen: von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS). Beim COVID-19 handelt es sich um einen neuartigen Virus, der auf den Menschen wahrscheinlich über Fledermäuse übertragen wurde.

Was ist die Ursache der aktuellen Infektionswelle?

Es wird vermutet, dass der Virus von Fledermäusen stammt. Man nimmt an, dass sich die ersten Patienten Anfang Dezember 2019 auf einem Markt in Wuhan in der Provinz Hubei in China angesteckt haben.

Kann der Virus mutieren?

Es ist immer möglich, dass sich COVID-19-Viren genetisch verändern. Mutationen verändern aber nicht automatisch die Eigenschaften des Virus, d.h. der Virus wird dadurch nicht virulenter oder gefährlicher.

Welche Symptome verursacht COVID-19?

Die Symptome der Infektion mit dem COVID-19 ähneln meist einer harmlosen Erkältung, in manchen Fällen einer Grippe. Die Erkrankten haben Fieber, Husten und Atemnot. Zu weiteren Symptomen gehören Muskelschmerzen, Müdigkeit und manchmal Durchfall. Beim schweren Verlauf, der jedoch verhältnismäßig selten auftritt, kommt eine Lungenentzündung hinzu.

Wie lange beträgt die Inkubationszeit des COVID-19?

Die Inkubationszeit ist der Zeitraum von der Ansteckung bis zum Beginn der ersten Symptome. Im Falle vom COVID-19 beträgt die Inkubationszeit bis zu 14 Tage. Laut WHO liegt der Durchschnittswert bei 5-6 Tagen.
Mehr Informationen finden Sie hier: www.infektionsschutz.de

Welche Altersgruppen sind vom Corona-Virus besonders betroffen?

Zu den Risikogruppen gehören vor allem Ältere und Personen mit Vorerkrankungen, wie Herz-und Kreislauferkrankungen, Diabetes und Autoimmunerkrankungen.

Sind Kinder vom Corona-Virus gefährdet?

Bei Kindern scheint die Erkrankung laut WHO selten aufzutreten und mild zu verlaufen. Es ist mit den bisherigen Daten allerdings nicht möglich zu bestimmen, welche Rolle Kinder und Jugendliche bei Übertragungen spielen und ob sie generell weniger anfällig für das Virus sind.

Befinden sich Schwangere in der Risikogruppe?

Laut WHO scheinen Schwangere kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass COVID-19 auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist. Eine Übertragung auf das neugeborene Kind ist über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich, bisher gibt es jedoch keine Nachweise von SARS-CoV-2 in der Muttermilch. Die Datenlage ist derzeit aber noch nicht ausreichend, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es zurzeit?

Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Corona-Virus selbst gerichtete Therapie, steht derzeit noch nicht zur Verfügung. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes (z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ-/Begleitinfektionen) sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen.

Gibt es eine Impfung gegen COVID-19?

Zurzeit steht kein Impfstoff zur Verfügung, der vor einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus schützt. Weltweit wird intensiv an solchen Impfstoffen gearbeitet. Wann ein Impfstoff zum Schutz vor COVID-19 verfügbar sein wird, ist derzeit noch nicht zu sagen.

Ist die Impfung gegen Pneumokokken auch gegen Corona-Virus wirksam?

Die Pneumokokken-Impfung schützt nicht vor COVID-19. Allerdings können Pneumokokken-Infektionen zu schweren Lungenentzündungen und zu einer Sepsis führen und die Versorgung der Patienten auf einer Intensivstation ggf. mit Beatmung erfordern. Es ist zudem plausibel, dass die Pneumokokken-Impfung eine bakterielle Superinfektion durch Pneumokokken bei Patienten mit COVID-19 verhindern kann. Daher wird die Pneumokokken-Impfung empfohlen, insbesondere bei:
- Säuglingen und Kleinkindern bis zum Alter von 2 Jahren
- Personen mit Immundefizienz, Senioren ab 70 Jahren und Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma oder COPD)
Bei Arztkontakten zur Inanspruchnahme von Impfungen sollte vorher telefonisch geklärt werden, dass der Praxisbesuch ohne Kontakt zu Patienten mit Symptomen eines respiratorischen Infekts stattfinden kann und ob Impfstoffe verfügbar sind.

Wie können sich die Bürger noch vor dem Corona-Virus schützen?

  • Am relevantesten ist es, sich über die aktuelle Situation auf dem Laufenden zu halten und sich z.B. im Internet auf vertrauenswürdigen Seiten zu informieren. Seiten, die empfohlen werden, sind unter anderem:

https://www.infektionsschutz.de/

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/

https://www.bzga.de/

https://www.infektionsschutz.de/

 

  • Verbreiten Sie bitte keine ungeprüften Social-Media-Informationen
  • Waschen Sie gründlich ihre Hände und beachten Sie die Husten- und Niesregeln:
  • Mehr Informationen zum richtigen Händewaschen finden Sie hier: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/
  • Verzichten Sie bitte aufs Händeschütteln
  • Fassen Sie sich bitte möglichst wenig im Gesicht an
  • Halten Sie bitte Abstand von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegerkrankung leiden, auch wegen der noch laufenden Grippe- und Erkältungswelle
  • Generell bleiben Sie bitte bei Atemwegsymptomen zu Hause.

Informationen zur Übertragung des Coronavirus

Wie kann ich mich anstecken?

Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion, die vorrangig über die Schleimhäute oder Atemwege (Niesen, Husten), aber auch durch den Kontakt über die Hände erfolgen kann.

Wie lange ist man ansteckend?

Laut den Daten vom Robert-Koch-Institut kann das Ansteckungsrisiko bis zu acht Tagen nach Symptombeginn betragen.

Wie kann ich mich und meine Familie vor der Ansteckung schützen?

Generell sind alle Hygienetipps wie bei einer normalen Grippe zu beachten. Man sollte die Husten-und Niesregeln beachten, d.h. in den Ärmel oder Ellenbogen husten. Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich am besten weg. Auch aufs Händeschütteln sollte jetzt verzichtet werden. Hände sollten gründlich gewaschen werden. Menschen, die Symptome einer Infektion haben, sollten nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Mehr Informationen zum richtigen Händewaschen finden Sie hier: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

Ein wichtiger Ratgeber ist der Flyer unseres Landrates - lesen Sie hier!

Ist das Tragen von einem Mund- und Nasenschutz im Alltag sinnvoll?

Zurzeit gibt es keine Nachweise dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung mit dem COVID-19 für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden könnten.
Das Tragen des Mundschutzes wird dagegen Personen empfohlen, die an einer Infektion leiden. So werden gesunde Menschen vor der Infektion geschützt. Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz korrekt sitzt (d.h. eng anliegend getragen wird), bei Durchfeuchtung gewechselt wird, und dass während des Tragens keine (auch keine unbewussten) Manipulationen daran vorgenommen werden.

Kann das neuartige Virus über Lebensmittel und Gegenstände übertragen werden

Diese Übertragungswege sind bisher nicht bekannt. Eine Schmierinfektion wäre möglich, wenn der Virus über die Hände in die Schleimhäute gelangt. Deshalb ist die Händehygiene besonders wichtig. Mehr Informationen finden Sie auf die Seite des Bundesinstituts für Risikobewertung: https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html

Welches Desinfektionsmittel schützt vorm Corona-Virus?

Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit Bezeichnungen "begrenzt viruzid" (wirksam gegen behüllte Viren), "begrenzt viruzid PLUS" oder "viruzid" anzuwenden. Mehr dazu finden Sie unter: Robert-Koch-Institut/Desinfektion

Welchen Vorteil bringt Abstand halten bzw. die Beschränkung sozialer Kontakte?

Die Beschränkung sozialer Kontakte soll Übertragungsketten und die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus in Deutschland verlangsamen. Ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen vermindert das Risiko einer Übertragung von SARS-CoV-2.
Das Virus wird vor allem durch direkten Kontakt zwischen Menschen (z. B. im Gespräch) durch kleine Tröpfchen übertragen. Eine infizierte Person steckt durchschnittlich 2-3 weitere Menschen an. Eine Übertragung durch eine infizierte Person kann auch schon bis zu zwei Tage vor Symptombeginn stattfinden, oder bei einem sehr milden Verlauf der Erkrankung. Eine rasche Ausbreitung des Virus würde insbesondere eine Gefährdung für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen bedeuten. Personen, die zu diesen Risikogruppen gehören, erkranken häufiger schwer und eine stationäre oder sogar intensivmedizinische Behandlung kann dann erforderlich sein.
Erkranken viele Menschen gleichzeitig, besteht die Gefahr eines Engpasses im Gesundheitswesen (Zahl der Krankenhausbetten, medizinisches und pflegerisches Personal) sodass die Kapazitäten nicht ausreichen, um alle Patienten zu versorgen.

Branchenübersicht - geöffnet oder nicht

Wie kann ich erfahren, in welchen Branchen die Geschäfte zu sind und in welchen geöffnet?
Ausführliche Informationen dazu erhalten Sie hier.

Sind die Wertstoffhöffe geöffnet?

Ja. Grünschnitt und andere Materialien können natürlich nach wie vor bei den Höfen abgegeben werden. Wichtig ist beim Anfahren der Höfe, das Kontaktverbot zu beachten und nicht in Begleitung anderer zu kommen.

Kann ich einen Sperrmüllschein beantragen?

Leider nicht. Bis auf weiteres fällt die Ausgabe von Berechtigungsscheine für die Selbstanlieferung von Sperrmüll komplett aus.
Aber: Die Abholung von Sperrmüll nach vorheriger Beantragung findet weiterhin statt.
Mehr Informationen finden Sie unter diesem Link: https://www.kreis-vg.de/Landkreis/index.php?La=1&object=tx,3079.14925.1&kat=&kuo=2&sub=0

Deutschland und die Welt

Welche Länder und Regionen sind vom Coronavirus besonders betroffen?

Das Robert-Koch-Institut informiert regelmäßig über besonders betroffene Gebiete in Deutschland und weltweit. Die Situation ist zurzeit sehr dynamisch und wird jeden Tag neu bewertet. Besuchen Sie bitte die Seite des Robert-Koch-Instituts, um die aktuelle Entwicklung zu folgen:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Wie viele Fälle gibt es derzeit in Deutschland?

Die tagesaktuellen Informationen der Fallzahlen in Deutschland und weltweit finden Sie auf der Webseite der Europäischen Union: https://www.ecdc.europa.eu/en/cases-2019-ncov-eueea

Lässt sich die Ausbreitung des COVID-19 für Deutschland vorhersehen?

Es bleibt offen, wie viele Menschen sich insgesamt in Deutschland mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infizieren werden. Es wird geschätzt, dass sich bis zu 70 % der Bevölkerung anstecken wird. Zurzeit ist es nicht klar, über welchen Zeitraum die Ansteckungen geschehen werden.

Ich bin aus einem Risikogebiet zurückgekehrt und hatte nachweislich Kontakt zu positiv getesteten Person. Was soll ich nun tun?

Personen, die einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden: https://tools.rki.de/plztool/

Ich bin aus einem Risikogebiet zurückgekehrt. Meines Wissens hatte ich keinen Kontakt zu positiv getesteten Personen. Was soll ich machen?

Personen, die sich in einem vom RKI ausgewiesenen internationalen Risikogebiet bzw. in einem in Deutschland besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Die aktuellen Risikogebiete können hier ermittelt werden: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten sie die Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden: https://tools.rki.de/plztool/

Welche Empfehlungen gibt es für Personen, die in betroffenen Regionen ohne Einstufung als Risikogebiet waren?

Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine internationalen Risikogebiete bzw. in Deutschland besonders betroffene Gebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene beachten.

Was gilt beim grenzübergreifenden Verkehr?

Am 28.2.2020 hat der Krisenstab des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat und des Bundesministeriums für Gesundheit die Maßnahmen im grenzüberschreitenden Verkehr nach Deutschland auf sämtlichen Verkehrswegen intensiviert. In der Pressemitteilung vom 28.2.2020 heißt es: "Die Anordnungen für Beförderer im Luft- und Schiffsverkehr werden erweitert. Zusätzlich zu China ist künftig für Reisende aus Südkorea, Japan, Italien und dem Iran vor Einreise der Gesundheitsstatus der Passagiere zu melden. Zudem sind an alle Reisenden (auch im Bahn- und Busverkehr) im grenzüberschreitenden Verkehr Informationen zur Krankheitsvorbeugung zu verteilen. Schon jetzt gilt: Bei allen in Deutschland ankommenden Flügen und im Schiffsverkehr sind die verantwortlichen Luftfahrzeug- und Schiffsführer verpflichtet, erkannte Krankheitsfälle vor Ankunft zu melden."

Beim Verdachtsfall

Wer muss beim Verdacht auf Erkrankung informiert werden?

Die Ärztin oder der Arzt, der bei einem Patienten den Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Corona-Virus stellt, muss dies dem Gesundheitsamt gemäß Corona-Virus-Meldepflichtverordnung melden. Auch das Labor, das das neuartige Corona-Virus bei einem Menschen nachweist, muss dies dem Gesundheitsamt melden. Die Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem Gesundheitsamt spätestens innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Dabei müssen auch Name, Adresse und Kontaktdaten der betroffenen Person dem Gesundheitsamt gemeldet werden, damit das Gesundheitsamt die Person kontaktieren kann und die notwendigen Maßnahmen (z. B. Isolierung des Patienten, Ermittlung von Kontaktpersonen) einleiten kann.

Was passiert mit meinen Daten beim Verdacht auf Erkrankung?

Die Informationen zu jedem Fall werden im Gesundheitsamt erfasst und nicht namentlich (also u. a. ohne Name, Adresse und Kontaktangaben) an die zuständigen Landesbehörden und von dort an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt. Das RKI wertet generell die bundesweiten Daten zu Infektionskrankheiten aus und veröffentlicht sie z.B. im Epidemiologischen Bulletin. Zu COVID-19-Fällen informiert das RKI aktuell auch unter www.rki.de/covid-19.

Ich kann weder meinen Hausarzt noch eine Hotline erreichen. Ich habe Symptome. Was soll ich jetzt machen?

Wenn nur leichte Symptome vorhanden sind, sollten Sie sich selbst isolieren, das heißt zu Hause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden, eine gute Händehygiene und Husten- und Niesregeln einhalten. Sollten die Beschwerden zunehmen, sollten Sie nochmals versuchen, die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116 117 anzurufen. In Notfällen (zum Beispiel Atemnot) wenden Sie sich an den Notruf 112 oder eine Rettungsstelle.

Wichtige Informationen zur Quarantäne

Wer soll eine Quarantäne machen?

Eine Quarantäne müssen alle Personen durchführen, die einen engen Kontakt mit einem nachweislich infizierten COVID-19-Patienten hatten.
Ein hohes Risiko, dass man sich angesteckt hat, besteht dann, wenn man innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem Erkrankten mit einer laborbestätigten COVID-19-Diagnose hatte. Ein wirklich enger Kontakt bedeutet entweder, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat oder von diesem angehustet oder angeniest worden ist.
Auch wenn das Gesundheitsamt dies anordnet, muss man eine Quarantäne durchgeführt werden.

Wer muss nicht in die Quarantäne?

Nicht in Quarantäne muss man, wenn man gesund ist und:

  • innerhalb der letzten zwei Wochen im gleichen Raum mit einem Erkrankten mit einer COVID-19 Diagnose war, ohne einen engen Kontakt zu diesem gehabt zu haben
  • sich lediglich in einem Gebiet mit steigenden Fallzahlen von COVID-19 aufgehalten hat.

Ich habe Kontakt zu einer Person in der Familie gehabt, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten COVID-19-Patienten hatte. Muss ich in die Quarantäne?

Nein. In diesem Fall ist man keine enge Kontaktperson und hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19-Erkrankung. Im Fall von Anzeichen einer Atemwegerkrankung sollte man sich jedoch testen lassen.

Warum sollten enge Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne bleiben?

Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus in Deutschland soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Kontaktpersonen von labordiagnostisch bestätigten Infektionsfällen möglichst lückenlos zu identifizieren und – je nach individuellem Infektionsrisiko – ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) zu beobachten, wenn geboten auch in häuslicher Quarantäne.

Was darf ich und was nicht, wenn ich in Quarantäne muss?

Informationen zum Corona-Virus-Test

Ist ein Test ohne Krankheitszeichen sinnvoll?

Nein. Wenn man gesund ist, sagt ein Test auf COVID-19 nichts darüber aus, ob man krank werden kann. Zudem würden damit die Testkapazitäten unnötig belastet.

Warum werden nicht bei allen Personen mit Atemwegerkrankungen vorsorgliche Tests durchgeführt?

Zurzeit ist nicht davon auszugehen, dass SARS-CoV-2 breit in der Bevölkerung zirkuliert. Daher soll auch nicht jede Person mit respiratorischen Symptomen vorsorglich auf SARS-CoV-2 getestet werden, sondern nur akute Verdachtsfälle. (Stand 11.03.2020)

Ich habe nur leichte Symptome einer Erkältung (Husten, Niesen, Halsschmerzen). Sollte mein Arzt trotzdem einen Test veranlassen?

Bei diesen Symptomen, wird der Arzt den COVID-19-Test nur dann veranlassen, wenn:

  • man in den letzten zwei Wochen Kontakt zu einem Erkrankten hatte, bei dem im Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt wurde
  • man in einem Gebiet war, in dem es bereits zu vielen COVID-19-Erkrankungen gekommen ist
  • eine Vorerkrankung besteht oder die Atemwegerkrankung schlimmer wird (wie Atemnot oder hohes Fieber)
  • wenn man bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)

Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen.

Informationen für medizinisches Personal

Ich bin Arzt und vermute, dass mein Patient an COVID-19 erkrankt ist. Wie gehe ich richtig vor?

Das RKI hat zu dieser Frage eine Falldefinition und ein Flussschema erstellt: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Falldefinition.html
Eine Laboruntersuchung auf SARS-CoV-2 ist dann angezeigt, wenn es sich bei den Betroffenen um begründete COVID-19-Verdachtsfälle handelt, d.h. sie

  • unspezifische Allgemeinsymptome oder akute respiratorische Symptome jeder Schwere UND innerhalb der letzten 14 Tage vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatten

und/oder

  • akute respiratorische Symptome jeder Schwere mit oder ohne Fieber haben UND sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in einem internationalen Risikogebiet bzw. in einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland aufgehalten haben. Diese sind unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete abrufbar.
  • Bei Patientinnen und Patienten, die diese Kriterien nicht erfüllen, ist eine Laboruntersuchung auf SARS-CoV-2 in Betracht zu ziehen, wenn
  • akute respiratorische Symptome jeder Schwere mit oder ohne Fieber UND ein Aufenthalt in Regionen mit COVID-19-Fällen (keine internationalen Risikogebiete bzw. in Deutschland besonders betroffene Gebiete) bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn vorliegen

oder

  • klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie ohne Alternativdiagnose und ohne erfassbares Expositionsrisiko vorliegen.

Was ist entscheidend für die Feststellung der Infektion mit COVID-19?

Für die Feststellung einer akuten Infektion mit dem SARS-CoV-2 ist der direkte Erregernachweis ausschlaggebend. Das Virusgenom wird über hoch-sensitive, molekulare Testsysteme nachgewiesen (real-time PCR). Die reine Testzeit beträgt etwa 4 bis 5 Stunden. Von Probenentnahme bis Ergebnismitteilung vergehen in der Regel 24 bis 48 Stunden. In der frühen Phase sind Abstriche aus den oberen Atemwegen besonders als Probenmaterial geeignet (Rachenabstriche bzw. Nasopharyngealabstriche). In späteren Phasen können außerdem Sekrete aus den unteren Atemwegen (z. B. Sputumproben) zur Untersuchung genutzt werden. Der Nachweis von SARS-CoV-2 im Stuhl kann u.U. auch noch längere Zeit nach Beginn der Symptome erfolgen, sagt aber allein nichts darüber aus, wie ansteckend ein Patient ist. Zur Ergänzung der molekularen Diagnostik sollte bei schweren Krankheitsverläufen auch eine radiologische/bildgebende Diagnostik erfolgen.
Ausführliche Informationen zu Probenmaterial für die PCR-Diagnostik sowie Empfehlungen zum Umgang mit dem Probematerial finden Sie auf der Seite des RKIs:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html

Welche Hygienemaßnahmen sind jetzt in medizinischen Einrichtungen besonders zu empfehlen?

Grundsätzlich sollten bereits bei begründetem Verdacht auf COVID-19 geeignete Präventions- und Schutzmaßnahmen eingeleitet werden, um die nosokomiale Verbreitung des Erregers zu verhindern. Bei Erregern von akuten respiratorischen Infektionen, z.B. Influenzaviren, RSV und COVID-19 sind zusätzlich zur Basishygiene weitere Maßnahmen erforderlich, um eine Übertragung durch Tröpfchen zu unterbinden.
Diese zusätzlichen Maßnahmen beinhalten gemäß KRINKO-Empfehlung:

  • Unterbringung des Patienten in einem Einzelzimmer möglichst mit eigener Nasszelle, ggf. Kohortenisolierung
  • Verwendung einer persönlichen Schutzausrüstung beim Personal, bestehend aus Schutzkittel, Einmalhandschuhen und direkt anliegendem mehrlagigem Mund-Nasen-Schutz sowie ggf. einer Schutzbrille, beim Betreten des Patientenzimmers
  • Darüber hinaus sollte gemäß TRBA 250 der BAUA bei Tätigkeiten, die direkt am Patienten oder in dessen Nähe ausgeführt werden, der Patient ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz tragen, insbesondere wenn die Beschäftigten dabei Hustenstößen der Patienten ausgesetzt sein können. Sollte der Patient keinen Mund-Nasen-Schutz anlegen können oder wollen, empfiehlt es sich bei patientennahen Tätigkeiten, dass das Personal zu seinem eigenen Schutz eine FFP2-Maske trägt. Die Maßnahmen sollten nach der Feststellung des jeweiligen Erregers an die spezifischen Anforderungen angepasst werden.

Ausführliche Informationen zu diesen und weiteren Maßnahmen finden Sie unter:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Hygiene.html

Wie sollten sich jetzt Kliniken und niedergelassene Ärzte vorbereiten?

Es sollten Pandemiepläne überprüft werden und organisatorische Abläufe vorbereitet werden. Orientierung bieten hier die Influenza-Pandemiepläne, die es auf allen Ebenen geben sollte sowie die Planungshilfen und Maßnahmenoptionen in der Ergänzung zum Nationalen Pandemieplan – COVID-19. Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Ergaenzung_Pandemieplan_Covid.html

Wie bereiten sich die Labore auf die Pandemie vor?

SARS-CoV-2 sollte in die Differentialdiagnostik mit einbezogen werden. Das Robert-Koch-Institut untersucht im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Influenza Proben von Patienten mit Grippesymptomen ebenfalls auf SARS-CoV-2. Ausführliche Informationen zur Differentialdiagnostik finden Sie auf der Seite des RKIs: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Differentialdiagnose.html

Wie lautet die Schlüsselnummer zum Corona-Virus?

Das DIMDI hat COVID-19 mit der Bezeichnung "Coronavirus-Krankheit-2019" und dem Schlüssel "U07.1!" am 13.02.2020 in die deutschsprachige Ausgabe des ICD-10 (ICD-10-GM; German Modification) aufgenommen. Des Weiteren erfolgte eine entsprechende Ergänzung für die Todesursachenkodierung in der deutschsprachigen Ausgabe des ICD-10-WHO. Dies ermöglicht ab sofort die ICD-10-konforme spezifische Kodierung entsprechender Fälle. Der Schlüssel U07.1! ist in der ICD-10-GM als sekundärer Kode (Ausrufezeichenschlüsselnummer) angelegt und muss ergänzend zu einem Primärkode verwendet werden. Für die ICD-10-WHO ist der Kode U07.1 mit identischem Inhalt als Primärkode umgesetzt. Weitere Informationen zur ICD-Codierung sind auf der Website des DIMDI abrufbar: https://www.dimdi.de/dynamic/de/das-dimdi/aktuelles/meldung/icd-10-who-und-gm-u07.1-kodiert-covid-19-coronavirus-krankheit-2019.

Wo finde ich als Experte weitere Informationen zum Coronavirus?

Alle Informationen über das neuartige Coronavirus für die Fachöffentlichkeit sind unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html abrufbar.

Kinderbetreuung und Schulen

Unser Bürgertelefon erreichen sehr viele Fragen zu den verschiedensten Themen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Darauf wollen wir in unserer Video-Reihe "Häufig gestellte Fragen" antworten. Ein ganz großes Thema ist die Kinderbetreuung. Antworten hat der Leiter unseres Jugendamtes, Gerd Hamm.

Häufig gestellte Fragen - heute: Kinderbetreuung

Warum sind alle Kitas und Schulen geschlossen?

Die Übertragungsgefahr ist bei Kindern besonders hoch, weil insbesondere kindliches Spiel in den Schulen, Kindertageseinrichtungen und bei Kindertagespflegepersonen regelmäßig mit einem spontanen und engen körperlichen Kontakt der Kinder untereinander einhergeht. Die Einhaltung der allgemein empfohlenen Hygieneetiketten ist – abhängig von dem Alter und dem Entwicklungsstand der Kinder – nicht immer umzusetzen. In Schulen und bei der Kindertagesförderung kann es unter ungünstigen Bedingungen zu einer Übertragung auf viele Personen kommen.

Seit dem 16. März 2020 bis zum 19. April 2020 sind alle Schulen, Kindergärten und Horte im Landkreis Vorpommern-Greifswald geschlossen. Dies betrifft alle staatlichen und freien allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. COVID-19 scheint bei Kindern, ersten internationalen Daten zufolge, vergleichsweise selten aufzutreten und dann in der Regel mild zu verlaufen.

Wer hat Recht auf eine Notfallbetreuung?

Bei dringenden Fällen können die Kinder der Angehörigen folgender Berufsgruppen betreut werden: Feuerwehr, Polizei, Strafvollzugsdienst, medizinische Einrichtungen und Apotheken, Justizeinrichtungen, ambulante und stationäre Pflege, stationäre Betreuungseinrichtungen, Beschäftigte in der Produktion und der Versorgung von Lebensmitteln, Beschäftigte von Kommunen und Landesbehörden mit Sicherheitsaufgaben und Daseinsvorsorge. In begründeten Fällen kann die Notfallbetreuung für diese Berufsgruppen stattfinden.
Wichtige Informationen zu einer Notfallbetreuung finden Sie hier:


Eine Selbsterklärung für Notfallbetreuungen erhalten Sie unter:
https://www.regierung-mv.de/serviceassistent/_php/download.php?datei_id=1622501

Warum kommen Großeltern als Kinderbetreuung nicht in Frage?

Großeltern im Alter von über 60 Jahren sollten auf keinen Fall zur Betreuung herangezogen werden. Sie gehören zum Großteil zu der Gruppe, die besonders geschützt werden soll! Sie sind häufig Personen mit Vorerkrankungen, bei denen der Verlauf des Corona-Virus besonders schwer ist. Laut Robert Koch Institut ist die Symptomatik der Erkrankung bei Kindern deutlich geringer ausgeprägt als bei Erwachsenen. Praktisch heißt das, dass auch Kinder ohne Symptome der Erkrankung ihre Großeltern anstecken können.

Auf Facebook bilden sich studentische Gruppen, die die Betreuung von mehreren Schulkindern anbieten. Sollten diese Angebote genutzt werden?

Von solchen Angeboten ist unbedingt abzusehen. Nach Möglichkeit sollten die Kinder von Eltern oder anderen Bezugspersonen betreut werden. Es ist unabdingbar, die Zahl der Kontaktpersonen auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren.

Die Schulen sind geschlossen. Die Kinder müssen aber weiter lernen. Bietet die Landesregierung digitale Unterrichtsplattformen an?

Damit möglichst alle Schülerinnen und Schüler während der Schulschließungen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19 bestmöglich von ihren Lehrkräften mit Unterrichtsstoff versorgt werden und von zu Hause lernen können, stellt das Bildungsministerium ab sofort allen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern, die es benötigen, kostenlose Zugänge zur Unterrichtsplattform Fuxmedia (https://fuxmedia.de/) zur Verfügung. Mehr Informationen zu Unterrichtsplattformen finden Sie unter: https://www.regierung-mv.de/Aktuell/?id=158619&processor=processor.sa.pressemitteilung

Finden die Abschlussprüfungen statt?

Die Landesregierung hält an Prüfungen fest. Die Schüler*innen werden keine Nachteile aus der jetzigen Situation haben. In der Pressemitteilung der Landesregierung steht: „Die Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, finden zum geplanten bzw. zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres statt, soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist.“ Der gesamte Wortlaut der Meldung ist hier zu finden: https://www.regierung-mv.de/serviceassistent/_php/download.php?datei_id=1622838 

Können Festveranstaltungen wie Geburtstag und Jugendweihe stattfinden?

Nein, keine derartigen Veranstaltungen dürfen aktuell stattfinden, auch nicht im häuslichen Bereich.

Bekomme ich bei der Absage der Jugendweihe das Geld zurück?

Alle öffentliche Veranstaltungen werden entweder verschoben oder abgesagt. Bitte informieren Sie sich bei dem Veranstalter, ob die Veranstaltung verschoben wurde und ob im gegebenen Fall das Geld zurückgezahlt wird.

Wird das BAföG trotz der Schließung der Universitäten ausgezahlt?

Ja, das BAföG wird auch während der Schließung der Universitäten weitergezahlt. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Bildung und Forschung:
https://www.bmbf.de/de/karliczek-keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-11122.html

Bekomme ich eine Entschädigung, wenn ich mein Kind zu Hause betreue?

Seit dem 30.03.2020 gilt eine neue Regelung zur Eltern-Entschädigung in der Corona-Krise. Erwerbstätige Sorgeberechtigte, die ihre Kinder wegen Schul- und Kita-Schließungen jetzt selbst betreuen müssen, können Verdienstausfälle erleiden. Zur Abfederung dieser besonderen Härten wird nach § 56 Abs. 1 a Infektionsschutzgesetz eine Möglichkeit der Lohnfortzahlung für Eltern geschaffen, die sogenannte "Eltern-Entschädigung". Mehr Informationen erteilen die Mitarbeiter*innen des Bürgertelefons unter der Telefonnummer: 0385/399-1111 (montags bis freitags von 08:00 bis 16:00 Uhr).
Den Antrag (für Arbeitgeber) finden Sie hier zum Herunterladen: https://service.mvnet.de/_php/download.php?datei_id=1622966

Corona-Virus und die Arbeit

Habe ich einen Anspruch darauf, von zu Hause (im Home Office) zu arbeiten?

Ein gesetzlicher Anspruch, von zu Hause aus zu arbeiten, besteht nicht. Arbeitnehmer können dies jedoch mit ihrem Arbeitgeber vereinbaren. Die Option kann sich zudem aus einer Betriebsvereinbarung oder einem Tarifvertrag ergeben. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

Muss ich ins Büro gehen, wenn mein Kollege offenbar eine Atemweginfektion (Niesen, Husten) hat?

Laut der Informationen des Ministeriums für Arbeit und Soziales gibt es kein allgemeines Recht des Arbeitnehmers, bei Ausbruch einer Erkrankungswelle wie COVID-19 der Arbeit fernzubleiben. Die Erkrankung von Kollegen ohne weiteren objektiv begründeten Verdacht oder Anhaltspunkte bildet im Rechtlichen Sinne keine Unzumutbarkeit. Mehr dazu finden Sie hier: https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

Darf der Arbeitgeber Überstunden anordnen, wenn viele Kolleginnen und Kollegen krankheitsbedingt ausfallen?

Rechtlich gesehen sind Arbeitnehmer grundsätzlich nur dann zur Überstunden verpflichtet, wenn sich dies aus einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder einem Arbeitsvertrag ergibt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert jedoch, dass auch eine Nebenpflicht zur Leistung von Überstunden besteht, wenn durch die geforderten Überstunden ein sonst dem Arbeitgeber drohender Schaden, der auf andere Weise nicht abgewendet werden kann, vermieden wird. Dies könnte auch dann der Fall sein, wenn es beispielsweise aufgrund von COVID-19-Erkrankungen zu erheblichen Personalausfällen kommt. Dazu finden Sie mehr: https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

Habe ich im Fall einer vorübergehenden Betriebsstörung oder -schließung Anspruch auf Entgeltfortzahlung?

Der Arbeitgeber bleibt grundsätzlich weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet, wenn die Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, aber er sie aus Gründen nicht beschäftigen kann, die in seiner betrieblichen Sphäre liegen (sog. Betriebsrisikolehre, § 615 Satz 3 BGB). Dazu würden etwa Fälle zählen, in denen es aufgrund von COVID-19-Erkrankungen zu erheblichen Personalausfällen oder Versorgungsengpässen käme, in deren Folge der Arbeitgeber die Betriebstätigkeit vorübergehend einstellen würde. Die Arbeitnehmer behalten also in diesen Fällen ihren Entgeltanspruch, auch wenn sie nicht arbeiten können.

Kann ein Unternehmen bei Arbeitsausfällen wegen des Corona-Virus Kurzarbeitergeld bekommen?

Prinzipiell kann Kurzarbeitergeld auf die Dauer von 12 Monaten bewilligt werden. Kurzarbeitergeld wird in derselben Höhe wie Arbeitslosengeld bezahlt und beträgt 67 bzw. 60 Prozent der Differenz zwischen dem pauschalierten Nettoentgelt, das ohne Arbeitsausfall gezahlt worden wäre, und dem pauschaliertem Nettoentgelt aus dem tatsächlich erhaltenen Arbeitsentgelt. Betriebe, die Kurzarbeitergeld beantragen möchten, müssen die Kurzarbeit zuvor bei der zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergelds vorliegen, prüft die zuständige Agentur für Arbeit im Einzelfall. Mehr Informationen erhalten Sie unter: https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus

Die Kita meines Kindes ist geschlossen. Ich habe keine andere Betreuung für das Kind. Muss ich jetzt Urlaub nehmen?

Kann die erforderliche Kinderbetreuung nicht sichergestellt werden, dürfte in der Regel ein Leistungsverweigerungsrecht des Arbeitnehmers bestehen, da die Leistungserfüllung unzumutbar sein dürfte (§ 275 Abs. 3 BGB). D. h. in diesen Fällen wird der Arbeitnehmer von der Pflicht der Leistungserbringung frei; es ist nicht zwingend erforderlich, Urlaub zu nehmen.

Zu beachten ist jedoch, dass bei einem Leistungsverweigerungsrecht des Arbeitnehmers aus persönlichen Verhinderungsgründen nur unter engen Voraussetzungen ein Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts bestehen kann. Ein solcher Entgeltanspruch kann sich aus § 616 BGB für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit ergeben. Zudem kann der Anspruch aus § 616 BGB durch arbeits- oder tarifvertragliche Vereinbarungen eingeschränkt oder sogar vollständig ausgeschlossen sein. 

Nimmt der Arbeitnehmer Urlaub, erhält er Urlaubsentgelt.

In dieser Situation dürfte es hilfreich sein, zunächst das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales appelliert an alle Arbeitgeber, zusammen mit den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern pragmatische Lösungen (z. B. Homeoffice, kreative Arbeitszeitmodelle, Nutzung von Urlaub und Arbeitszeitkonten, etc.) zu vereinbaren , welche den Belangen der Familien und der Arbeitsfähigkeit der Betriebe und Einrichtungen Rechnung tragen.

Was passiert, wenn ich meinen Arbeitsplatz nicht erreichen kann, weil die Züge oder Busse nicht fahren?

Wenn der Beschäftigte aufgrund von allgemein angeordneten Maßnahmen seinen Arbeitsplatz nicht erreichen kann, hat er grundsätzlich keinen gesetzlichen Anspruch auf Zahlung der vereinbarten Vergütung. Denn der Arbeitnehmer trägt das Risiko, dass er zum Betrieb als seinem Arbeitsort gelangt (sog. Wegerisiko). Diese Informationen finden Sie auch unter: https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

Ich bin Arbeitnehmer. Was passiert, wenn ich an COVID-19 erkranke? Welche Folgen hat das für meine Arbeit?

Wenn der Beschäftigte infolge einer Infektion mit dem Corona-Virus arbeitsunfähig erkrankt ist, besteht ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall für den Zeitraum von sechs Wochen (§ 3 EFZG). Nach diesem Zeitraum haben gesetzlich Krankenversicherte grundsätzlich Anspruch auf Krankengeld.

Informationen für die Wirtschaft

Wo kann ich wichtige Informationen für die regionale Wirtschaft erhalten?

Wichtige Informationen rund um den Corona-Virus und die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern erhalten Sie hier:

https://www.rettungsringmv.de/

Unternehmenshotline der Landesregierung M-V

Informationen vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

Zahlreiche hilfreiche Tipps für Unternehmen in der Corona-Krise finden Sie auch hier: https://unternehmerverbaende-mv.com/aktuell-mecklenburg/infos-fakten/2873-offener-brief-unternehmer-ohne-soziale-absicherung-hilfreiche-hinweise.html

Sind Begehungen seitens des Landkreises in Betrieben zur Prüfung der Umsetzung des §1 Abs. 5 3. SARS-COV-2-Bekämpfungsverordnung geplant?

Sollten Hinweise auf Verstöße gegen § 1 Abs. 5 3. SARS-CoV-2-BekämpfungsV (Einhaltung der Hygienevorschriften, Treffen von Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher) eingehen, sind die örtlichen Ordnungsbehörden angehalten die Einhaltung der Rechtsvorschriften aus der SARS-CoV-2-BekämpfungsV zu kontrollieren bzw. zu überwachen. Bei eingehenden Hinweisen weist der Landkreis als zuständige Fachaufsicht das Ordnungsamt der zuständigen Amtsverwaltung an, eine Kontrolle in dem Betrieb durchzuführen, in dem der Verstoß begangen worden sein soll. Das Ordnungsamt des Amtes als örtliche Ordnungsbehörde geht dann den Hinweisen auf Verstöße gegen die SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung nach.
In folgenden Bereichen finden die Kontrollen statt:

  • Handelsbetriebe
  • Gaststätten
  • Beherbergungsbetriebe
  • Zweitwohnsitz
  • Kosmetik- und Friseurbetriebe

Diese Verfahrensweise gilt nicht für die Universitäts- und Hansestadt Greifswald, da der Landkreis gemäß § 86 Abs. 3 KV M-V nicht die zuständige Fachaufsichtsbehörde ist und daher der UHGW keine fachlichen Weisungen erteilen kann. Hier sind die Kontrollen in eigener Zuständigkeit durchzuführen.

Welche Hilfsmaßnahmen unternimmt die Landesregierung für die Wirtschaft?

Landesregierung schafft MV-Schutzfonds: Mit einem Maßnahmenpaket von insgesamt 1,1 Milliarden Euro sollen die Unternehmen im Land unterstützt und Arbeitsplätze gesichert werden. Mehr dazu hier.

Hier finden Sie den Antrag auf Gewährung von Zuschüssen für von der Coronakrise 03/2020 besonders geschädigte gewerbliche Unternehmen und Angehörige Freier Berufe einschließlich Kulturschaffende

Aus dem Budget der Landesregierung sind 100 Millionen Euro als Soforthilfen vorgesehen. Weitere Maßnahmen sind:

  • die Fortsetzung bestehender Bürgschafts- und Darlehensinstrumente
  • die Gewährung von Landesbürgschaften, Liquiditätshilfen für besonders von der Corona-Krise betroffene Unternehmen
  • Liquiditätshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)
  • Verfahrensbeschleunigungen für Landeszuschüsse

Zusätzlich werden großzügige Genehmigungen von Anträgen auf zinslose Steuerstundung erteilt, die Vorauszahlungen auf die Einkommens-, Körperschafts- und Gewerbesteuer werden herabgesetzt.

Ich bin selbstständig. Durch Corona bekomme ich keine Aufträge mehr. Gibt es Maßnahmen zur Unterstützung von Kleinunternehmen?

Ja. Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen können einen Antrag auf Soforthilfe stellen. Diese Hilfe muss nicht zurückgezahlt werden. Die Unterstützung beträgt 9.000 Euro bei 0 bis 5 Arbeitsplätzen, 15.000 Euro bei 6 bis 10 Arbeitsplätzen, 25.000 Euro bei 11 bis 24 Arbeitsplätzen, 40.000 Euro bei 25 bis 49 Arbeitsplätzen.
Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.lfi-mv.de/
Der Antrag auf die Corona-Soforthilfe ist auf der folgenden Seite abrufbar: https://www.lfi-mv.de/export/sites/lfi/foerderungen/corona-soforthilfe/download-coronahilfe/Antrag-Coronahilfe-Maez-2020.pdf

Eine postalische Zusendung des Antrages ist zwingend notwendig.

Was ist bei der vorübergehenden Stilllegung einer Trinkwasser-Installation zu tun?

DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.: Sollten Sie in der Situation sein, im Rahmen der Maßnahmen gegen das Coronavirus einen
Betrieb, ein Gebäude oder eine Gebäudeeinheit (z.B. Wohnung) nicht mehr nutzen zu können,
müssen Sie auch sicherstellen, dass das Trinkwasser dort auch weiterhin geschützt ist. Hier wird
beschrieben, was Sie bei der vorübergehenden Stilllegung der Trinkwasser-Installation zu
beachten haben: 

Für Bestatter

Gibt es besondere Empfehlungen zum Umgang mit Verstorbenen?
Es existieren keine belastbaren Daten zur Kontagiösität von COVID-19 Verstorbenen. Aus diesem Grund muss bei einer COVID-19 Todesursache der Verstorbene als kontagiös angesehen werden. Der Tod an COVID-19 ist zudem nach § 6 Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu melden.
Weitergehende Handlungsanweisungen sind auf der Info-Seite des RKI erläutert: http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Verstorbene.html

Informationen der Landesregierung

Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung gegen die Ausbreitung des Coronavirus?

Ministerpräsidenten Manuela Schwesig, der Minister für Inneres und Europa Lorenz Caffier, die Landrätin und die Landräte der Kreise, die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte sowie der Vorsitzende des Städte- und Gemeindetages haben heute in einer telefonischen Konferenz ihre gemeinsame Linie beim Umgang mit Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern bekräftigt. Die Pressemitteilung vom 28.03.2020 dazu finden Sie hier.

Die Landesregierung informiert auf der folgenden Seite über die ergriffenen Maßnahmen:
https://www.regierung-mv.de/Aktuell/

Häufig gestellte Fragen zum Corona-Virus und zu den Maßnahmen gegen seine Ausbreitung in MV auf der Website der Landesregierung

Wie kann ich mich telefonisch informieren?

Das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern hält zu verschiedenen Themen Hotlines bereit.
Für Fragen rund um Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflegestellen:

  • 0385 588 19998 (nur freitags erreichbar)
  • 0385 588 19999

Für Fragen zum Themenkomplex Pflege und soziale Einrichtungen (inkl. Werkstätten für Menschen mit Behinderung):

  • 0385 588 19995
  • 0385 588 19997

Bürgertelefon des Gesundheitsministeriums:

  • 0385 588 5888

Unternehmenshotline für Betriebe mit wirtschaftlichen Problemen:

  • 0385 588 5588 (Mo - Fr 08:00-20:00 Uhr)

Diese Informationen finden Sie auch unter: https://www.regierung-mv.de/serviceassistent/_php/download.php?datei_id=1622741

Hat die Landesregierung einen Pandemieplan für Mecklenburg-Vorpommern?

Ja, die Maßnahmen beim Auftreten einer Pandemie sind hier nachzulesen:

Welche Regelungen gibt es für den Besuch von Pflegeeinrichtungen und Altersheimen?

Es gilt ab dem 16. März ein umfassendes Besuchsverbot in stationären Pflegeeinrichtungen sowie in Einrichtungen und Unterkünften für vergleichbar schutzbedürftige Menschen.
Diese Regelung, die in einem Erlass der Landesregierung festgelegt ist, gilt vollumfänglich. Ohne jede Ausnahme dürfen solche Personen die Einrichtungen nicht betreten, die sich in den letzten 14 Tagen vor dem beabsichtigten Besuch in einem der Risikogebiete nach den Festlegungen des Robert-Koch-Instituts aufgehalten haben.
Das Besuchsverbot umfasst darüber hinaus grundsätzlich auch Zusatzangebote von externen Vertragspartnern in den Einrichtungen (z.B. Ergotherapie, Podologie, Physiotherapie, Friseur etc.), soweit es nicht notwendige und unaufschiebbare Leistungen sind, wie z.B. Ärzte oder gesetzliche Betreuer.
Ausnahmen hiervon sind nur unter ganz engen und restriktiven Voraussetzungen möglich.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Service/Corona/Pflege-und-Soziales/

Sind alle Hotels und Gasthöfe in Mecklenburg-Vorpommern geschlossen?

Ja, seit dem 18. März 2020 gelten aufgrund der Corona-Krise neue Regeln für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Mehr Informationen bekommen Sie unter: https://www.regierung-mv.de/serviceassistent/_php/download.php?datei_id=1622718

Rund um unseren Landkreis

Ich muss eine wichtige Sache beim Landratsamt erledigen. Gelten jetzt andere Öffnungszeiten?

Wir raten, nur in unabweisbar dringenden Fällen das Amt persönlich aufzusuchen und bitten darum, möglichst zuvor einen Termin zu vereinbaren.

Kann ich mich einfach so in einem Abstrich-Zentrum in Greifswald testen lassen?

Nein, in den Abstrich-Zentren können sich nur vom Hausarzt überwiesene Patienten testen lassen.

Welche Einrichtungen in unserem Landkreis sind jetzt geschlossen?

Es sind alle öffentliche Einrichtungen, wie Museen, Bibliotheken, Schwimmbäder,
Theater, Kinos, Discotheken, Sporthallen, Schlösser, Naturparkverwaltungen und
Informationszentren bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.

Ist die Musikschule geöffnet?

Nein, die Musikschule bleibt geschlossen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: Pressemitteilung Schließung Musikschule und KVHS

Ich besuche einen Sprachkurs in der Kreisvolkshochschule. Ist die Schule auch geschlossen?

Ja, weitere Informationen finden Sie hier: Pressemitteilung Schließung Musikschule und KVHS

Sind die Lebensmittelgeschäfte jetzt am Sonntag geöffnet?

Das gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 1 Variante 1 LöffG M-V bestehende Sonntagsverkaufsverbot wird im gesamten Gebiet des Landkreises Vorpommern-Greifswald mit sofortiger Wirkung bis einschließlich 19.04.2020 aufgehoben.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier: Allgemeinverfügung Aufhebung Sonntagsverkaufsverbot

Bleiben die Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle geöffnet?

Ab Montag, den 23.03.2020 wird ein eingeschränkter Sprechtag in der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle an den 3 Standorten Greifswald, Anklam und Pasewalk zu den Öffnungszeiten nach vorheriger Terminabsprache durchgeführt.
Eine Terminabsprache kann für die Kfz-Zulassungsbehörde unter der Tel. Nr.: 03834 8760-3601 und für die Führerscheinstelle unter der Tel. Nr.: 03834 8760-3619 erfolgen.
Die Abfertigung erfolgt einzeln zum vereinbarten Termin nach Einlass durch den Sicherheitsdienst.
Die Bürger können auch die Möglichkeit der Internetbasierten Zulassung und Außerbetriebsetzung auf der Internetseite des Landkreises unter „Zulassung online“ nutzen.

Erlauben die Finanzämter weiterhin persönliche Vorsprachen?

Nein. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, hat Finanzminister Reinhard Meyer angeordnet, alle Finanzämter für den Besucherverkehr zu schließen. Die Regelung gilt vom 16.03.2020 zunächst bis zum 19.04.2020.
Telefonische und elektronische Erreichbarkeit der Finanzämter sind weiterhin gewährleistet.
Telefonsprechzeiten: Montag-Donnerstag 9.00-15.30 Uhr / Freitag 9.00-12.00 Uhr

Tourismus und Mobilität

Gibt es Einschränkungen im Zugverkehr in unserer Region?

Zurzeit kommt es auf den folgenden Linien zu Einschränkungen:
RE5 Stralsund – Neustrelitz – Berlin und
RE3 Stralsund – Pasewalk – Berlin
Auf diesen Strecken fallen zahlreiche Züge aus. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Fahrtantritt über die Online-Auskunft der Bahn unter www.bahn.de und beachten Sie die Aushänge in den Bahnhöfen.

Ich habe Flugtickets für den Urlaub gekauft. Darf ich jetzt kostenlos stornieren?

Prinzipiell ja. Alle Informationen zu Stornierung und Umbuchung der Reisen finden Sie hier: https://www.deutschertourismusverband.de/service/coronavirus/faq.html
Mehr Informationen können Sie auch unter den folgenden zwei Hotlines erhalten:
Hotline für Gäste: 0381 40 30 500
Hotline Branche: 0381 40 30 613

Ich habe in Mecklenburg-Vorpommern einen Zweitwohnsitz. Muss ich das Land verlassen?

Alle Personen, die keinen ersten Wohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern haben, müssen das Land verlassen. Diejenigen, die einen zweiten Wohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern haben, dessen Nutzung für die Ausübung der beruflichen Tätigkeit erforderlich ist (beide Bedingungen müssen erfüllt sein), dürfen den Zweitwohnsitz weiter nutzen.

Ich bin Pole/Polin und pendle zur Arbeit in Deutschland.

Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt polnische Pendlerinnen und Pendler, die ihren Arbeitsplatz in Mecklenburg-Vorpommern haben und aufgrund der polnischen Quarantäneregeln künftig nicht mehr täglich zur Arbeit fahren können.
Sie sollen eine Zahlung in Höhe von 65 Euro pro Tag erhalten, wenn sie jetzt in Mecklenburg-Vorpommern bleiben. Hinzu kommen 20 Euro täglich für Familienmitglieder der Beschäftigten, die sich für die Dauer der Quarantäneregelungen ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern aufhalten. Damit soll der durch den Aufenthalt entstehende Mehraufwand zum Beispiel für die vorübergehende Unterbringung in der Nähe der Arbeitsstätte ausgeglichen werden.
Mehr Informationen zur Unterstützung der Landesregierung (auch in polnischer Sprache) erhalten Sie hier: https://www.regierung-mv.de/serviceassistent/_php/download.php?datei_id=1622916
Der Antragsformular kann hier heruntergeladen werden: http://www.metropolregion-stettin.de/

I don't speak german. Where can I find FAQs on coronavirus in my own language? Please see the link below and click on the language of your choice:

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/service/fragen-und-antworten/1731242-1731242?id=01-Intro-pl

 

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) stellt ab sofort Faltblätter und E-Paper mit Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 online. Aktuell können diese in 15 verschiedenen Sprachen im Internet gelesen werden. Zusätzlich stehen PDF-Dateien zum Download bereit. Das Angebot ist auch auf Mobilgeräte angepasst und kann abgerufen werden unter: http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

 

Information about coronavirus in Arabic: 
(Quelle: Bild und Sprache e.V.)

Erlasse/Verordnungen/Verfügungen/Gesetze

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Bund

In einem Eilverfahren wurde am 13.03.2020 das “Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld“ durch Bundestag und Bundesrat beschlossen.

Die Bundesregierung hat am 23.03.2020 ein Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket) und eine Kurzarbeitergeldverordnung KuG beschlossen. Die Verordnung gilt mit Wirkung vom 01.03.2020 befristet bis zum 31.12.2020. Die Formulare für die Beantragung des neuen Kurzarbeitergeldes finden Sie hier: 

 

Der Bundesminister für Gesundheit hat die Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie rückwirkend zum 1.3. bis 31.12.2020 ausgesetzt und damit sein Vorhaben rechtlich umgesetzt. Die entsprechende erste Verordnung zur Änderung der Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung wurde am 25.3.2020 im Bundesgesetzblatt verkündet (BGBI. I S. 596).

Bundesregierung hat zusammen mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder umfangreiche Leitlinien vereinbart

Land Mecklenburg-Vorpommern

+++ 23.03.2020 +++ 

+++ 21.03.2020 +++

+++ 21.03.2020 +++

+++ 20.03.2020 +++

+++ 20.03.2020 +++

+++ 19.03.2020 +++ 

Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, 19.03.2020: Sonntagsfahrverbot für LKW in M-V für drei Monate ausgesetzt

+++ 18.03.2020 +++

+++ 17.03.2020 +++

Weitere Maßnahmen der Landesregierung gegen Corona-Ausbreitung in MV

+++ 16.03.2020 +++

+++ 14.03.2020 +++

Allgemeinverfügung der Landesregierung zum Besuch von Schulen, Einrichtungen der Kindertagesförderung und der Kindertagespflege ab dem 16.03.2020

+++ 14.03.2020 +++

Entschlossen, besonnen und solidarisch - 10 Maßnahmen gegen die Corona-Ausbreitung in Mecklenburg-Vorpommern

Informationen von Landes-/Bundesbehörden und -institutionen

+++ 31.03.2020 +++ Das Ministerium für Inneres und Europa M-V veröffentlicht: 

+++ 30.03.2020 +++ Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung: Lohnersatz wegen Kita-Schließung: Arbeitgeber können beim LAGuS Anträge stellen. Hier die Pressemitteilung dazu. Die Antragstellung erfolgt beim Landesamt für Gesundheit und Soziales: Antrag und Merkblatt finden Sie unter diesem Link: https://www.lagus.mv-regierung.de/Services/Blickpunkte/coronavirus-entschaedigung

+++ 30.03.2020 +++ Sozialministerin Stefanie Drese appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger angesichts der Corona-Krise dem Kinderschutz eine hohe Aufmerksamkeit zu widmen. Hilfsangebote finden Sie in der Pressemitteilung vom 30.03.2020 des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung.

+++ 29.03.2020 +++ Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt ab dem 28.3. bis einschließlich 19.4. polnische Pendlerinnen und Pendler, die ihren Arbeitsplatz in Mecklenburg-Vorpommern haben und aufgrund der polnischen Quarantäneregeln nicht mehr zur Arbeit pendeln können. Hier die Pressemitteilung zum Antragsverfahren für polnische Berufspendler. Hier geht's zu den Anträgen.

+++ 28.03.2020 +++ Ministerpräsidenten Manuela Schwesig, der Minister für Inneres und Europa Lorenz Caffier, die Landrätin und die Landräte der Kreise, die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte sowie der Vorsitzende des Städte- und Gemeindetages haben heute in einer telefonischen Konferenz ihre gemeinsame Linie beim Umgang mit Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern bekräftigt. Die Pressemitteilung vom 28.03.2020 dazu finden Sie hier.

+++ 27.03.2020 +++ Land will soziale Einrichtungen weiter finanzieren. Näheres finden Sie in der Pressemitteilung des Sozialministeriums.

+++ 24.03.2020 +++ LAGuS M-V: Wer wegen eines amtlichen Verbots (zum Beispiel wegen einer häuslichen Quarantäne, die vom Gesundheitsamt angeordnet wurde) seiner Erwerbstätigkeit nicht nachgehen kann und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann eine Entschädigung erhalten. Eine solche Entschädigung erhalten jedoch nur die Personen, denen das zuständige Gesundheitsamt ein individuelles Tätigkeitsverbot erteilt hat. Bitte stellen Sie einen

nach dem Infektionsschutzgesetz nur dann, wenn Sie direkt vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wurden. Allgemeine Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise führen nicht zu einer Entschädigung. Weitere Informationen finden Sie hier: 

 

+++ 24.03.2020 +++ Landesregierung M-V: 

+++ 24.03.2020 +++ Information des Ministeriums für Inneres und Europa zum Aufenthalt im Zweitwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern:

+++ 23.03.2020 +++ Bundesregierung beschließt Soforthilfe 

+++ 20.03.2020 +++ BMAS: 

+++ 20.03.2020 +++

Manuela Schwesig im NDR: Gastronomie schließt ab Samstagabend 18 Uhr

+++ 14.03.2020 +++

Kultusministerin Martin wendet sich an alle Kulturschaffenden und Träger aus Kultur, Kunst, politischer Bildungsarbeit in einem

 

Aktuelles von der Bundesregierung

Das Sozialministerium M-V hat einen umfangreichen Fragen-Antworten-Katalog (FAQ-Liste) zum Thema Kindertagesförderung erarbeitet, der auf der Homepage des Ministeriums abrufbar ist. 

Vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V finden Sie hier wichtige Informationen für Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen, Schüler und Hochschulen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus hat auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zusammengestellt.

Das Bundesministerium für Gesundheit stellt außerdem Informationen in englischer Sprache zur Verfügung.

Bundesministerium für Gesundheit - Informationen in englischer Sprache

Bundesinstitut für Risikobewertung - Fragen und Antworten

Presseinformationen aus unserem Landkreis

+++ 02.04.2020 +++

Zahl der mit Corona infizierten Menschen im Kreis steigt weiter an

+++ 02.04.2020 +++

Musik-Aktion »Freude schöner Götterfunken« aus Fenstern und von Balkonen im Landkreis wird wiederholt

+++ 01.04.2020 +++

Landkreis rät zu Ostern dringend von Familienbesuchen ab

+++ 01.04.2020 +++

Weitere Menschen aus Pflegeeinrichtung in Gemeinde Heringsdorf positiv getestet

+++ 31.03.2020 +++

Corona-Situation macht anderen Umgang mit Hausmüll nötig

+++ 31.03.2020 +++

Arbeitgeber zahlen Eltern-Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz

+++ 31.03.2020 +++

Wertstoffhöfe geöffnet - Keine Sperrmüll-Selbstanlieferung mehr

+++ 30.03.2020 +++

Örtliche Ordnungsbehörden für Kontrolle von Corona-Maßnahmen des Landkreises zuständig

+++ 30.03.2020 +++

Aktuell 56 laborbestätigte Fälle von Corona-Infektionen im Kreis

+++ 28.03.2020 +++

Landkreis ordnet Quarantäne für infizierte Bewohner und Mitarbeiter sowie für Kontaktpersonen von Pflegeeinrichtung an

+++ 27.03.2020 +++

Aktuell 42 laborbestätigte Fälle von Corona-Infektionen im Kreis

+++ 27.03.2020 +++

Öffentlicher Personen-Nahverkehr an Corona-Situation angepasst

+++ 27.03.2020 +++

Mehrere Menschen in Pflegeeinrichtung mit dem neuartigen Corona-Virus angesteckt

+++ 26.03.2020 +++

Landkreis informiert die Bevölkerung transparent, multimedial und aktuell über die Corona-Situation

+++ 26.03.2020 +++

“Freude schöner Götterfunken“ ertönt aus Fenstern und von Balkonen im Landkreis

+++ 25.03.2020 +++

Kommunalwahlen wegen Corona-Situation verschoben

+++ 25.03.2020 +++

Kreis nimmt ab morgen zwei mobile Abstrich-Zentren in Betrieb

+++ 25.03.2020 +++

Betrüger nutzen Sorgen und Ängste der Menschen in der Corona-Krise aus

+++ 24.03.2020 +++

Aktuell 31 laborbestätigte Fälle von Corona im Landkreis

+++ 23.03.2020 +++

Schadstoffsammlung im Landkreis Vorpommern-Greifswald wird ab sofort ausgesetzt

+++ 23.03.2020 +++

Aktuell 30 laborbestätigte Fälle von Corona im Landkreis

+++ 20.03.2020 +++

Landkreis veröffentlicht Flugblatt mit Verhaltensregeln zur Corona-Epidemie

+++ 20.03.2020 +++

Eingeschränkter Sprechtag in der Zulassungs- und Führerscheinstelle

+++ 19.03.2020 +++

Sonntagsverkaufsverbot im Landkreis aufgehoben

+++ 19.03.2020 +++

Grünschnittsammlung in Greifswald wird ausgesetzt

+++ 18.03.2020 +++

Landkreis richtet Koordinierungsstelle ein und stockt Bürgertelefon auf

+++ 18.03.2020 +++

Kreisverwaltung ab Mittwoch, 18. März 2020, geschlossen

+++ 16.03.2020 +++

Der Landkreis schließt Volkshochschule und Musikschule

+++ 16.03.2020 +++

Bürger sollen Verwaltungsgänge möglichst vermeiden

+++ 15.03.2020 +++

Republik Polen schließt Grenzübergänge

+++ 13.03.2020 +++

Abstrichzentrum in Pasewalk nimmt am 16.03.2020 die Arbeit auf

Informationen des Robert-Koch-Instituts

Das Robert-Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein.

Auf der Internetseite sind Informationen zusammengestellt, unter anderem Hinweise zu Diagnostik, Hygiene und Infektionskontrolle sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ).

 

 

Epidemisch bedeutsame Lagen erkennen, bewerten und gemeinsam erfolgreich bewältigen: 

Stand Oktober 2019

Bürgertelefon zum Corona-Virus: 03834 8760-2300
Montag-Freitag 08:00-16:00 Uhr +++ Samstag 09:00-12:00 Uhr
Unternehmerhotline 03834 8760-2500
Montag-Freitag 08:00-16:00 Uhr

Aktuelles zum CORONA-Virus