Wichtige Impulse aus Berlin! KommA Ergebniskonferenz und Arbeitstreffen
Am 6. März 2025 fand in den Räumen der renommierten Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine richtungsweisende Konferenz statt, die von einem Arbeitstreffen der KommA-Kommunen am darauffolgenden Tag ergänzt wurde.
Diese Zusammenkünfte, an denen der Landkreis Vorpommern-Greifswald als eine der zehn ausgewählten Modellkommunen teilnahm, standen ganz im Zeichen der Diskussion und Entwicklung von Strategien gegen Rassismus und für den Schutz von Entscheidungsträgern in kommunalen Strukturen.
Die Konferenz gliederte sich in zwei zentrale Diskussionsrunden. Die erste Runde widmete sich der Frage, wie Kommunen ihre Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger bei Anfeindungen wirksam unterstützen können. Die zweite Runde fokussierte auf die nachhaltige Verankerung von Antirassismus in kommunalen Strukturen. Dr. Christian Ulbricht, vom Regionalzentrum für demokratische Kultur Vorpommern-Greifswald, bereicherte die Podiumsdiskussion mit seiner Expertise und Erfahrung.
Der Nachmittag war geprägt von zwei Impuls-Sessions, die den Teilnehmenden vertiefte Einblicke in die Arbeit und die Herausforderungen der Modellkommunen boten. Vorpommern-Greifswald trug mit zwei wichtigen Beiträgen zur Konferenz bei: Die erste Session, moderiert von Romy Tölk, ehrenamtliche Bürgermeisterin aus Koblentz, behandelte den "Umgang mit Grenzüberschreitungen in Ratssitzungen" und die dafür notwendigen Moderationsschulungen. Die zweite Session beschäftigte sich mit der "Kommunalen Strategieentwicklung gegen Rassismus und Hass", einem Konzept, das von einer eigens dafür eingerichteten Strategiegruppe vorgestellt wurde.
Die Konferenz bot zahlreiche Gelegenheiten zum Netzwerken sowie zum Austausch und zur Diskussion über die vorgestellten Themen, unterstützt durch mehrere Pausen, die speziell für Austauschformate genutzt wurden. Dies entsprach dem Hauptziel der Projektleitung von KommA, die bis zum Ende des Projekts im August 2025 weiterhin auf aktive Vernetzung und den Austausch innovativer Praktiken setzt.