Vier neue Rettungstransportwagen für den Rettungsdienst in Vorpommern-Greifswald
Der Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Vorpommern-Greifswald hat dem DRK-Kreisverband Ostvorpommern-Greifswald e.V. an den Standorten Anklam und Karlsburg sowie dem ASB Regionalverband Vorpommern-Greifswald e.V., am Standort Wusterhusen insgesamt vier neue Rettungstransportwagen für die Nutzung zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich dabei um eine Ersatzbeschaffung für die beauftragten Leistungserbringer zur Sicherstellung des Versorgungsauftrages.
Bei den vier Rettungstransportwagen handelt es sich um ein Basisfahrzeug von Mercedes-Benz, Typ Sprinter, welches zu einem Wechselkoffersystem um- und ausgebaut wurde. Das Wechselkoffersystem hat den Vorteil, dass das Basisfahrzeug nach der ersten Nutzungsdauer erneuert und der Kofferaufbau aufgearbeitet werden kann. Dadurch lassen sich die Kosten von zwei Nutzungsperioden erheblich senken.
Die Investitionskosten eines der ca. 140 kW starken Rettungstransportwagen belaufen sich ohne medizinisch-technische Ausstattung auf rund 350.000 Euro. Die Anschaffung dieser Fahrzeuge wird, wie der öffentliche Rettungsdienst allgemein, vollständig von den Sozialleistungsträgern refinanziert.
Es handelt sich um Rettungstransportwagen, kurz RTW, die nach dem neuesten Stand der Technik und dem aktuellen Fahrzeugkonzept des Eigenbetriebes Rettungsdienst beschafft wurden. Um den Patientinnen und Patienten sowie dem Rettungsdienstpersonal die bestmögliche Sicherheit zu bieten, gehören zur Fahrzeugausstattung eine Vielzahl an modernen Assistenzsystemen und Sensoren.
Die Ausstattung des Koffersystems wurde in Zusammenarbeit mit den Leistungserbringern, innerhalb der finanziellen Rahmenbedingungen, nach Aspekten der Verbesserung der Patientenversorgung aber auch der Förderung der Arbeitsergonomie festgelegt. „Das äußert sich beispielsweise in einem modernen elektro-hydraulischen Patiententragesystem, womit die Patientinnen und Patienten schonend transportiert und die Rettungsdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter entlastet werden“, erläutert Prof. Dr. Timm Laslo, Leiter des Eigenbetriebes Rettungsdienst.
Zudem sind alle RTW für die Zusammenarbeit mit dem Telenotarzt ausgerüstet. Die Mitarbeitenden im Rettungswagen können den Telenotarzt zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Vorstellung des Patienten kontaktieren. Neben der Liveübertragung von Messwerten wie z. B. Blutdruck, EKG und Sauerstoffsättigung können zur Beurteilung auch Fotos oder Videos an den Telenotarzt übermittelt werden.