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05.06.2024

Verdacht auf ASP in Schweinehaltungsbetrieb im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Nachdem heute in einem Schweinemastbetrieb im Landkreis Vorpommern-Greifswald Schweine mit hohem Fieber auffällig wurden, hat der behandelnde Tierarzt umgehend Untersuchungen auf Afrikanische Schweinepest (ASP) veranlasst. 

ASP
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Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) hat erste Proben untersucht. Die PCR-Testung ergab demnach den Verdacht, dass sich Tiere mit dem Erreger der Afrikanischen Schweinepest infiziert haben. 

Proben sind zur Bestätigung der Ergebnisse an das Friedrich-Loeffler-Institut weitergeleitet worden. Das zuständige Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hat den Betrieb amtlich gesperrt und tierseuchenrechtliche Maßnahmen eingeleitet.

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus erklärt: „Vieles deutet derzeit darauf hin, dass wir es mit einem Punkteintrag zu tun haben, ähnlich, wie wir es im November 2021 erlebt haben, als das Virus zum ersten Mal bei uns in MV festgestellt wurde. Aus dem intensiven Monitoring ergeben sich derzeit keine Hinweise auf ein Seuchengeschehen im Schwarzwildbestand. Das ist gut. Unsere Epidemiologen werden ab morgen auf Spurensuche gehen, um den Eintragsweg des Erregers herauszufinden, sollte der Verdacht durch das FLI bestätigt werden. Mit einer Meldung rechnen wir am morgigen Vormittag.“

Der Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald Michael Sack ergänzt: „Für die Bürgerinnen und Bürger besteht angesichts des Verdachtsfalls der ASP bei uns im Landkreis kein Grund zur Sorge. Für Menschen besteht durch das Virus keine gesundheitliche Gefahr. Gleichwohl gilt es, diesen Verdachtsfall ernst zu nehmen. Das Landwirtschaftsministerium und der Landkreis Vorpommern-Greifswald arbeiten eng und abgestimmt zusammen.“

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