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04.09.2025

Sommermonate sorgen für erhöhtes Einsatzgeschehen im Landkreis

In den Sommermonaten ist im Tourismus und in der Gastronomie im Landkreis traditionell „Hochsaison“. Diese Zeit bedeutet auch für die Integrierte Leitstelle des Landkreises Vorpommern-Greifswald und den Rettungsdienst ein erhöhtes Einsatzgeschehen. 

Sommermonate sorgen für erhöhtes Einsatzgeschehen im Landkreis-2
Sommermonate sorgen für erhöhtes Einsatzgeschehen im Landkreis-2
Dabei weisen die Disponentinnen und Disponenten in der Leitstelle die Helferinnen und Helfer zu Lande, zu Wasser und in der Luft derart ein, dass den Patientinnen und Patienten so effektiv wie möglich und unter Einsatz der effizientesten Rettungsmittel geholfen werden kann.

„Jährlich werden durch die Leitstelle des Landkreises Vorpommern-Greifswald rund 50.000 Einsätze disponiert. Davon entfällt meist mehr als ein Drittel auf die Monate Juni, Juli und August“, so Landrat Michael Sack. Die überwiegende Anzahl, etwa 80%, so Sack, finde davon im Rettungsdienst statt. „Von Juni bis August 2025 gab es insgesamt rund 14.800 Einsätze für Rettungsdienst, Feuerwehren und Katastrophenschutz. Dies ist etwas weniger als im vergangenen Jahr, bedeutet aber dennoch eine hohe Einsatzdichte.“ 

Im Juli 2025 gab es pro Tag durchschnittlich 161 disponierte Einsätze. Im Vergleich dazu lag diese Zahl im Januar oder April 2025 bei 138. Im Sommer gibt es pro Monat ca. 1.000 bis 5.000 Anrufe mehr als in den Monaten Januar bis Mai. Daraus resultieren ca. 500 Einsätze mehr pro Monat. Allein auf Usedom gibt es im Sommer ca. zehn Einsätze mehr pro Tag. Dies liegt vor allem daran, dass der Rettungsdienst zusätzlich zu den Bewohnerinnen und Bewohnern der Insel auch eine große Anzahl an Urlaubsgästen und Tagestouristen zu versorgen hat. Generell bedingen warme und trockene Sommertage oft auch ein höheres Einsatzgeschehen. Als häufigste Ursache für einen Anruf in der Leitstelle unter der Notrufnummer 112 kann die Kreislaufstörung (akute Störung des Herz-/Kreislaufsystems z.B. Schwindel oder Unwohlsein) genannt werden.

Darüber hinaus bedeuten die Sommermonate auch eine höhere Einsatzfrequenz für die Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren: Gegenüber der Zahl der Einsätze in den anderen Monaten eines Jahres verdoppelt sich die Zahl der Brandeinsätze in diesen drei Monaten nahezu. Mehrere Brände im August dieses Jahres etwa auf Feldern oder von landwirtschaftlichen Geräten untermauern dies.

Insbesondere für die Rettung lebensbedrohlich erkrankter oder verunfallter Personen kommt der Rettungstransporthubschrauber ‚Christoph 47‘ der DRF-Luftrettung zum Einsatz. Der Einsatz des Rettungstransporthubschraubers erfolgt standardgemäß nach den Vorgaben des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie denen des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst des Landkreises. Die Disponentinnen und Disponenten sorgen dafür, dass der Rettungshubschrauber den bodengebundenen Rettungsdienst effizient ergänzt. „Ziel ist es in jedem Falle, die Zeit vom Eingang der Notfallmeldung bis zum Eintreffen des Patienten in einem geeigneten Krankenhaus, dem Krankheitsbild entsprechend, möglichst gering zu halten“, so Landrat Sack abschließend.

Für die Versorgung der Patientinnen und Patienten werden im Landkreis 21 Rettungswachen und 11 bodengebundene Notarztstandorte, sowie ein notarztbesetzter Rettungstransporthubschrauber vorgehalten. Zwei neue Rettungswachen in Murchin und Albinshof sind derzeit in Planung. Darüber hinaus kann die Integrierte Leitstelle unter anderem einen Telenotarzt, Einsatzkräfte der Wasserrettung und - insbesondere bei Herzkreislaufstillständen - zusätzlich geschulte Ersthelfer (LandRetter) im Bedarfsfall zum Einsatz bringen.

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