Pilzberatung im September und Oktober jeden Sonntag in Anklam
Ab September nutzen viele Menschen die Waldspaziergänge, um „in die Pilze zu gehen“.
Schließlich werden die meisten und bekanntesten Speisepilze traditionell in den Monaten September und Oktober gesammelt. In dieser Zeit ist es zumeist feucht und warm genug für das optimale Pilzwachstum. Steinpilze, Maronenröhrlinge, Hexenröhrlinge, Rotfüßchen, Champignons, Parasol, Pfifferlinge und Riesenboviste sind bei Pilzsammlerinnen und -sammlern sehr beliebt. Jedoch gibt es zu den beliebten Speisepilzen auch giftige Doppelgänger - unter ihnen der giftige Grüne Knollenblätterpilz, der stark giftige Panterpilz oder der Gift-Champignon.
Damit das Verzehren selbstgesammelter Pilze nicht zur gesundheitlichen Gefahr wird, sollten Pilzsammlerinnen und -sammler die essbaren Pilze genau von den giftigen Pilzen unterscheiden können. Pilzberater raten dazu, nur die Speisepilze zu sammeln, die man ganz sicher kennt. Wer unsicher ist, sollte seine Funde lieber zur Pilzberatung bringen.
Der Pilzsachverständige des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Lutz Jürgens, bietet im September und Oktober in Anklam entsprechende Beratungen vor und nach dem Pilzesuchen an – und zwar an jedem Sonntag von 16:00 bis 17:00 Uhr auf dem Marktplatz. Los geht es am 7. September 2025. Dort erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger alle nötigen Informationen rund um das Thema Pilze. Alle Pilzinteressierten sind eingeladen, ihre Sammelkörbe mitzubringen und auf Essbarkeit der Pilze durchsehen zu lassen. Auch ohne mitgebrachte Pilzernte werden Fragen zu geeigneten Sammelgebieten, einzelnen Pilzgruppen, wichtigen Unterscheidungsmerkmalen, Bestimmungsliteratur oder konkreten Zubereitungsmethoden gerne beantwortet.
Die Pilzberatungsangebote sind für die Ratsuchenden kostenlos. Außerhalb der sonntäglichen Sprechstunde lässt sich nach vorheriger Absprache auch ein individueller Beratungstermin vereinbaren.
Weitere Informationen zum Thema Pilze, etwa Hinweise für Pilzsammlerinnen und -sammler, die Aufgaben eines Pilzberaters oder wie man Pilzberater werden kann finden Interessierte auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Soziales.