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31.08.2020

"Christoph 47" fliegt nun Tag und Nacht

Notfallversorgung rund um die Uhr im östlichen Landesteil

Heute besuchte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe zusammen mit Landrat Michael Sack die Luftrettungsstation in Greifswald, um sich über die ersten Erfahrungen der seit dem 3. August möglichen Nachtflüge des Rettungshubschraubers "Christoph 47" zu informieren. 

Rettungshubschrauber Christoph 47 © Franz Küntzel / LK VG
Rettungshubschrauber Christoph 47 © Franz Küntzel / LK VG


Begleitet wurden die beiden Politiker von Dr. Krystian Pracz (Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung) und Prof. Dr. Klaus Hahnenkamp (Stellvertretender Ärztlicher Vorstand Universitätsmedizin Greifswald).
Landrat Michael Sack betonte, dass durch den Einsatz des Rettungshubschraubers eine optimale Patientenversorgung im östlichen Landesteil Tag und Nacht möglich ist. Das Einsatzgebiet des Hubschraubers umfasst die Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Teilbereiche der Mecklenburgischen Seenplatte. Zudem werden insbesondere die Inseln Usedom, Rügen und Hiddensee nun besser versorgt werden können.
Mitte April wurde bereits ein neuer Rettungshubschrauber an die Luftrettungsstation Greifswald übergeben, der damit zu einem der modernsten Hubschrauber der zivilen Luftrettung gehört.
Landrat Michael Sack bedankte sich ausdrücklich bei Minister Harry Glawe, ohne dessen persönliche Unterstützung dieses Vorhaben nicht zustande gekommen wäre. "Mein Dank gilt ebenso auch der Universitätsmedizin Greifswald und der DRF Luftrettung für die professionelle und angenehme Zusammenarbeit. Die Luftrettung trägt erheblich dazu bei, dass die Menschen in unserer Region zu jeder Tages- und Nachtzeit schnellstmöglich notärztlich versorgt und in eine für sie optimal geeignete Klinik gebracht werden. Dies spielt besonders bei schweren Verletzungen nach Unfällen oder akuten Herzerkrankungen eine lebensrettende Rolle. Hierdurch können die Folgeschäden für den Patienten gering gehalten oder gar vermieden werden. Zudem können die im Einsatz befindlichen bodengebundenen Rettungsmittel in ihrem originären Einsatzgebiet verbleiben und stehen sofort für Folgeeinsätze zur Verfügung. Bisher gab es keine Alternative zur Luftrettung, um dem Fakt der durch die Zentralisierung von speziellen medizinischen Leistungen bedingten weiten Wege und langen Transportzeiten nachts entgegenzuwirken", sagte der Landrat.

Am Rande des Besuchs unterzeichneten der Landkreis und die DRF-Luftrettung im Beisein des Gesundheitsministers einen Personalgestellungsvertrag für den Luftrettungsstandort Greifswald. Um den Start des 24-h-Betriebs zum 3. August 2020 zu ermöglichen, stellte der Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Vorpommern-Greifswald kurzfristig eigene erfahrene, geeignete Notärzte zum Einsatz in der Luftrettung zur Verfügung. Gemeinsam mit der DRF Luftrettung als verantwortlicher Betreiber der Luftrettungsstation wurde sich darauf geeinigt, dass der Landkreis sich zukünftig über den Eigenbetrieb Rettungsdienst mit der Übernahme von 10 Diensten im Monat an der Notarztgestellung für die Luftrettung beteiligt.

"Die hierdurch entstehenden Personalkosten werden durch die DRF-Luftrettung dem Eigenbetrieb Rettungsdienst vollständig erstattet", erläutert Dr. Timm Laslo, Betriebsleiter der Eigenbetriebs Rettungsdienst.

Rettungshubschrauber Christoph 47 © Franz Küntzel / LK VG
Rettungshubschrauber Christoph 47 © Franz Küntzel / LK VG

v.l. Herr Wirtschaftsminister Glawe, Herr Landrat Sack, Herr Dr. Pracz

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