Notarztversorgung im Bereich Pasewalk neu aufgestellt
Die Asklepios Klinik Pasewalk übernimmt ab dem 1. Januar 2026 offiziell die notärztliche Besetzung des Notarztstandortes Pasewalk.
Damit wird ein entsprechender Kreistagsbeschluss vom 6. Oktober 2025 umgesetzt. Bisher wurde diese Aufgabe über viele Jahre von der Ärztegesellschaft Pasewalk wahrgenommen.
Der Notarzt bleibt weiterhin an der Asklepios Klinik Pasewalk stationiert und ist mit den Kolleginnen und Kollegen im Klinikum im direkten Austausch. Die Bevölkerung im Bereich Pasewalk kann damit weiterhin auf eine stabile, qualifizierte und schnelle notärztliche Versorgung vertrauen. „Mit der Übernahme der notärztlichen Leistungen durch die Asklepios Klinik Pasewalk stellen wir die Notarztversorgung langfristig auf eine zukunftssichere, institutionell verankerte Basis.“, sagt Landrat Michael Sack. „Die enge Anbindung des Notarztdienstes an die Klinik stärkt die Effizienz und die Qualität der rettungsdienstlichen Versorgung. Wir danken der Ärztegesellschaft Pasewalk für die konstruktive Übergabe an die Klinik und freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Asklepios.“ ergänzt Prof. Dr. Timm Laslo, Leiter des Eigenbetriebes Rettungsdienst des Landkreises Vorpommern-Greifswald.
Auch seitens der Klinik wird die Übernahme als wichtiger Schritt für die regionale Notfallversorgung gewertet. „Unser Haus ist seit langem eng mit der Region verbunden. Durch die neue Aufgabe können wir unserem Versorgungsanspruch noch besser gerecht werden“, sagt Christian Petersen, Regionalgeschäftsführer für die Region Brandenburg und Vorpommern. „Wir freuen uns, diese verantwortungsvolle Aufgabe ab 2026 zu übernehmen und damit unsere Rolle als starker Partner für den Rettungsdienst weiter auszubauen“, erklärt Kai Firneisen, Geschäftsführer der Asklepios Klinik Pasewalk.
Der Landkreis Vorpommern-Greifswald als Träger des Rettungsdienstes schafft mit dieser Umstellung klare Strukturen und setzt auf eine enge Verzahnung von Klinikbetrieb und Notarztdienst, um eine hochwertige Versorgung in Notfällen weiterhin sicherzustellen.