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09.02.2026

Neues CBRN-Erkundungsfahrzeug stärkt den Bevölkerungsschutz im Landkreis

Der Bevölkerungsschutz im Landkreis wird künftig durch ein neues Spezialfahrzeug unterstützt. 

Foto (v.l.n.r.): Lars Cornelius (LK V-G), Norbert Stawinski (Berufsfeuerwehr Greifswald), Landrat Michael Sack, Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder, Steffen Winckler (Leiter Amt für Bürgerservice und Brandschutz der UHGW)
Foto (v.l.n.r.): Lars Cornelius (LK V-G), Norbert Stawinski (Berufsfeuerwehr Greifswald), Landrat Michael Sack, Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder, Steffen Winckler (Leiter Amt für Bürgerservice und Brandschutz der UHGW)

Das jüngst durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) an den Landkreis übergebene CBRN-Erkundungsfahrzeug konnte heute (09.02.2026) bei der Berufsfeuerwehr der Universitäts- und Hansestadt Greifswald in Dienst gestellt werden. Das Fahrzeug ist für Einsatzlagen mit Chemischen, Biologischen, Radioaktiven und Nuklearen Gefahren ausgerüstet.

„Mit der Übergabe des neuen CBRN-Erkundungsfahrzeuges wird der Bevölkerungsschutz im Landkreis durch hochmoderne Technik unterstützt und somit weiter gestärkt. Im Fall der Fälle sind wir somit noch besser ausgerüstet. Davon können Bevölkerung und Einsatzkräfte gleichermaßen profitieren“, erklärt Landrat Michael Sack bei der Übergabe.

Greifswalds Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder ergänzt: „Mit dem neuen Fahrzeug erweitern sich die Einsatzmöglichkeiten unserer Feuerwehr erheblich, insbesondere bei komplexen Gefahrstofflagen. Gleichzeitig zeigt diese Übergabe, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Stadt im Bevölkerungsschutz funktioniert – zum Vorteil der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger.“

Der CBRN-Erkunder ist speziell dafür ausgelegt, bei Einsätzen mit unbekannten oder gefährlichen Stoffen schnell und präzise Informationen zu gewinnen. Hierzu gehören beispielsweise Gefahrgutunfälle, Brände, Lagen mit möglicher biologischer Gefährdung oder die Unterstützung bei Großschadenslagen. Zu seinen zentralen Aufgaben gehören:

  • Erkundung und Messung chemischer, biologischer, radiologischer und nuklearer Gefahrstoffe durch spezielle Messtechnik
  • Probenahme von Luft, Flüssigkeiten und Feststoffen
  • Übermittlung von Messdaten in Echtzeit an Einsatzleitungen
  • Unterstützung bei der Beurteilung von Gefahrenlagen
  • Dokumentation und GPS-gestützte Lage- und Kontaminationskartierung

Ein besonderes Merkmal ist zudem die Möglichkeit, Messwerte digital aufzubereiten und direkt an Führungsstellen zu übertragen. Diese ermöglicht schnelle lageabhängige Entscheidungen.

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