Mehr Sicherheit im Brandfall: 231.000 Euro für Brandschutz im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Eine zuverlässige Löschwasserversorgung ist im Ernstfall entscheidend für eine effektive Brandbekämpfung.
Im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILERL M-V) und mit Mitteln aus dem Budget der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ konnte der Landkreis insgesamt zehn Zuwendungsbescheide an verschiedene Gemeinden übergeben. Diese gingen an Mölschow, Ferdinandshof, Altwigshagen, Hammer an der Uecker und die Stadt Torgelow. Sie umfassen ein Gesamtvolumen von rund 231.000 Euro zur Errichtung von Löschwasserzisternen, -brunnen und -teichen.
„Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat für den Landkreis hohe Priorität – insbesondere im Brandfall kann jede Sekunde zählen und es muss eine gute Infrastruktur vorhanden sein“, betont der zweite stellvertretende Landrat und Brandschutz-Dezernent Dietger Wille. „Mit der Förderung wird der Brandschutz in den Gemeinden weiter gestärkt.“
Ziel der Maßnahmen ist es, im Brandfall schnell und effektiv eingreifen zu können. Die örtlichen Gegebenheiten in Bezug auf bereits bestehende Löschwasserentnahmestellen werden in den betreffenden Gemeinden ergänzt und weiter optimiert. Die Löschwasserversorgung stellt eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Gemeinden zur Sicherstellung des abwehrenden Brandschutzes dar. Die Brandschutzdienststelle berät die Gemeinden und koordiniert Maßnahmen des Brandschutzes.